Qatar startet A350 Operation

Rechtzeitig zum 15-jährigen Jubiläum am Flughafen Wien, startete Qatar Airways Anfang Juni mit dem regelmäßigen A-350XWB Flugbetrieb zwischen Wien und Doha. Vor fünfzehn Jahren, am 19.November 2003 fand der Erstflug nach Wien statt. Bis zum 27. März 2005 wurde die Destination nur als Anhang der Doha-München Route mit einem A-300-B4/600 über Wien angeboten. Erst mit der Auslieferung der kleineren A-319/320/321 an Qatar Airways, wurde das Routing erstmals als Direktflug bedient.

Mit der Einführung des neuen Boeing 787-8 „Dreamliners“ am 1.September 2014 ,wurde die Route zwischen Doha und Wien erstmals auf ein Großraumfluggerät umgestellt. Das neueste Produkt aus dem Hause Boeing bot nicht nur höchsten Passagierkomfort & Wirtschaftlichkeit, sondern sorgte auch für eine massive Erhöhung der täglich verfügbaren Kapazitäten. Ein Jahr nach der Einführung des Dreamliners am Wiener Markt, berichtete Frederic Gossot (QR Country Manger für Deutschland und Österreich) bereits von einer Verdoppelung der Passagierzahlen.

Die 22 Business Class Sitzplätze an Bord der 787 reichten immer öfter nicht mehr aus, um der starken Nachfrage gerecht zu werden. Schnell wurde klar, dass die Nachfrage auf der Wien Verbindung durchaus auch ein größeres Fluggerät zulassen würde.

Am 22.Dezember 2014 übernahm Qatar Airways als weltweiter Erstkunde, den ersten von ursprünglich 80 bestellten A-350XWB. War der Dreamliner schon ein geniales Meisterstück moderner Luftfahrttechnik, so setzte das Konkurrenzmodel aus Toulouse, nochmals neue Maßstäbe in Komfort & Wirtschaftlichkeit. Seit Verkaufsstart wurden bei Airbus bereits 832 Flugzeuge des A-350XWB Musters von 44 Fluggesellschaften bestellt. Qatar Airways reduzierte nach anfänglichen Lieferverzögerungen seine Bestellung von ursprünglich 80 auf 76 Flugzeuge und wandelte dabei die Bestellung auf 42 Stück der gestreckten Version -1000 um.

Die Großraumkabine (XWB= Extra Wide Body) der Version -900, bietet bei Qatar Airways eine Kapazität für 283 Sitzplätze. Diese teilen sich auf in 36 Business Class und 247 in der Economy Class. Die Business Class weist eine 1-2-1-Sitzreihenkonfiguration auf. Ihre Sitze lassen sich zu 180 Grad flachen Betten ausfahren und verfügen über einen 17 Zoll großen HD-Touchscreen. Außerdem haben Fluggäste hier direkten Zugang zum Gang. Die Economy Class mit bis zu 46 cm breiten Sitzen ist in eine 3-3-3-Sitzreihenkonfiguration aufgeteilt. Jeder Sitz verfügt neben einem integrierten 10,6 Zoll-Bildschirm dank der vertikalen Kabinenverkleidung über mehr Platz im Schulterbereich auf Fensterplätzen.

Die Business Class von Qatar Airways lässt keine Wünsche offen

Die Kabine der Economy Class zeichnet sich durch einen höheren Sitzabstand aus

Das Wiener Qatar Airways Team freut sich über die Ankunft des neuen A350XWB

Der Passagier kann sich an Bord des A350XWB nicht nur über die leiseste Flugzeugkabine der Welt freuen, sondern auch über einen höheren Sitzabstand in der Economy Class, gegenüber dem bislang verwendeten Boeing 787 Model.

So bietet die jüngste A350 Flotte der Welt, das Durchschnittsalter der Qatar Airways Flotte liegt bei einem rekordverdächtigen Wert von nur 1,7 Jahren, auch einen überaus komfortablen Sitzabstand von 81cm.

Für die stark gestiegene Nachfrage ab Wien, war der neue A350-900XWB mit seinen 14 zusätzlichen Business Class und 15 Economy Class die logische Antwort. Etwas verfrüht kündigte Qatar Airways bereits im vergangenen Jahr die Aufnahme des A350 Flugbetriebes ab September an. Dazu kam es aber vorerst Aufgrund verspäteter Flugzeugauslieferungen noch nicht. Erst mit Juni 2018 wurde nun endgültig auf den Airbus 350XWB Flugbetrieb auf den Flügen nach Wien umgestellt.

Für Frédéric Gossot, ist die Aufnahme des A350XWB Flugbetriebes ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Fluglinie am österreichischen Markt: „Bei Qatar Airways stehen die Bedürfnisse unserer Kunden an erster Stelle. Darum bieten wir ihnen nur den besten Service. Als weltweiter Erstkunde des A350 XWB freuen wir uns sehr, dieses hochmoderne Flugzeug nun auch nach Wien zu bringen. Damit demonstrieren wir unser hohes Engagement für den österreichischen Markt.“

Im Sommerflugplan werden die neuen Airbus Flugzeuge ,gemeinsam mit dem Boeing 787 Dreamliner nach Wien zum Einsatz kommen. Nachdem Qatar Airways aber schon seit Jahren für seine Innovativen Produkte bekannt ist, übernahm man am 20.Februar des heurigen Jahres, als Erstkunde die neueste Version, den A350-1000.

Im Vergleich zum A350-900 verfügt dieser über 44 zusätzliche Sitze und eine Zwei-Klassen-Konfiguration mit 46 preisgekrönten Qsuite Business Class-Sitzen in einer 1-2-1-Sitzreihenkonfiguration mit zwei Meter langen, 180 Grad flachen Betten und 22-Zoll-HD-Bildschirmen. Die mittleren Suiten können in sechs Doppelbetten und sechs Vierersuiten umgewandelt werden. Die Economy Class verfügt über 281 Sitze mit jeweils 45 cm Breite in einer 3-3-3-Sitzreihenkonfiguration mit einer Beinfreiheit von bis zu 80 cm.

Die neuen Rolls Royce Trent XWB-97-Triebwerke treiben den Qatar Airways A350-1000 an und sollen pro Jahr durch ihre hohe Effizienz, Treibstoffkosten in der Höhe von USD 2,9 Mio pro Flugzeug einsparen.

Mal sehen, ob der A350-1000XWB auch zukünftig für Flüge nach Wien zum Einsatz kommen wird?

Information& Buchung: www.qatarairways.at

Martin Dichler

Über Qatar Airways

Qatar Airways, die staatliche Fluggesellschaft des Landes Katar, ist eine der am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften mit einer der jüngsten Flotten weltweit. Im aktuell 20. Betriebsjahr verfügt Qatar Airways über eine moderne Flotte von 195 Flugzeugen, die über 150 Urlaubs- und Geschäftsreiseziele auf sechs Kontinenten anfliegen. Qatar Airways wurde bereits dreimal vom Bewertungsportal Skytrax als Airline des Jahres ausgezeichnet. Im Jahr 2016 wurde die Airline mit den Preisen für die weltweit beste Business Class, die weltweit beste Business Class Airline Lounge und das beste Airline Service Personal im Nahen Osten ausgezeichnet.

Qatar Airways ist Mitglied in der Luftfahrtallianz oneworld. Die ausgezeichnete oneworld Allianz wurde bereits drei Mal von Skytrax zur besten Luftfahrtallianz der Welt gekürt. Qatar Airways ist die einzige Luftfahrtgesellschaft aus den Golf-Staaten, die der Luftfahrtallianz beitrat und ermöglicht damit ihren Kunden Vorteile auf über 1.000 Flughäfen in mehr als 150 Ländern mit 14.250 An- und Abflügen täglich.

Oryx One, das interaktive Entertainment-System an Bord von Qatar Airways bietet Fluggästen bis zu 3.000 Unterhaltungsoptionen. Passagiere auf Qatar Airways-Flügen mit dem A350, A380, A319 sowie ausgewählten B787 Dreamliner, A320- und A330-Flugzeugen können mittels des WLAN- und GSM-Angebots mit ihren Freunden und Familien weltweit in Kontakt bleiben.

In Österreich fliegt die Airline täglich ab Wien. In Deutschland bietet Qatar Airways zurzeit 35 wöchentliche Verbindungen nach Doha ab Frankfurt, München und Berlin an. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere Website www.qatarairways.at oder unsere Sites auf Facebook, Twitter, Google+, Instagram und YouTube.

2500 Gäste zum „60er“

Zu einem großen Fest mit mehr als 2500 Gästen luden Austrian Airlines anlässlich seines 60-jährigen Firmenjubiläums. Am 31.März 1958 wurde die „Austrian Airlines Österreichische Luftverkehrs Aktiengesellschaft“ gegründet. Am 15.Mai 2018 lud das Unternehmen zu einer unterhaltsamen Party in die technische Basis am Flughafen Wien.
Die Marke Austrian Airlines steht seit mehr als 60 Jahren für ein Stück Heimat und ist synonym für österreichische Qualität und Gastfreundschaft, egal wohin man gerade unterwegs ist.

Anlässlich  der Jubiläumsfeier ließen es sich daher Partner, Kunden und die höchsten politischen  Repräsentanten des  Landes, darunter Bundeskanzler Sebastian Kurz, Verkehrsminister Norbert Hofer oder die Niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner nicht nehmen, persönlich den 60-igsten Geburtstag des Unternehmens zu feiern.

Neben dem gesamten Austrian Vorstand inklusive dem designierten CEO Alexis von Hoensbroech, reiste aus Deutschland auch der LH Konzernchef Carsten Spohr ein. Trotz der ausgelassenen Feierstimmung gab es wenige Stunden vor Beginn des Events, auch mahnende Worte auf höchster Ebene. Thema bei den Gesprächen mit Politikern und dem Austrian Vorstand war  die Zukunft  der Austrian Langstrecke. Einmal mehr bekräftigte der LH Chef, dass ein Investment in die Langstreckenflotte von Austrian Airlines, von den Erträgen und der Rendite des Unternehmens abhängig ist: „Wir entscheiden dann über die Zukunft der Langstreckenflotte der AUA, wenn wir uns sicher sind, dass sie sich eine Investition leisten kann“. Damit ist gemeint, dass der operative Jahresgewinn über dem letztjährigen Allzeitrekord von 101 Millionen Euro liegen müsse! Im Detail wird von Carsten Spohr von einem Plus von mindestens 150 Millionen gesprochen.

Nachdem dieser fromme Wunsch aber vermutlich nur schwer umsetzbar ist, sprechen Experten schon jetzt davon, dass sich das Langstreckennetz der AUA schon bald verkleinern wird. Eine zukünftige Lösung der 767 Nachfolge könnte dann so aussehen, dass wenn die inzwischen teils 25 Jahre alten Maschinen in den nächsten beiden Jahren ausgeflottet werden, diese maximal durch eine geringere Zahl gebrauchter Boeing 777-200ER ersetzt werden. Wenige Tage vor dem Event landete der jüngste Flottenzuwachs (OE-LPF), eine 17 Jahre alte Aeromexico Maschine dieses Typs als neuester Flottenzuwachs am Flughafen Wien. Diese im Jubiläumsdesign gebrandete Maschine, bildete dann mit Luftballons geschmückt auch gleich die passende Kulisse für den 60er Event.

Moderiert wurde der Event überaus unterhaltsam von Ö3 Morgenwecker Moderator Robert Kratky. Nicht nur die Namensgleichheit mit dem Austrian CEO sorgte immer wieder für Lacher, sondern auch so mancher Seitenhieb auf die Deutsch-österreichischen Beziehungen.

„Sibanye“. Der Name Sibanye wurde von Südafrikanischen Kindern des LH Hilfsprojekt „World Alliance“ ausgesucht und bedeutet so viel wie „Wir sind eins“. Das zusätzliche Langstreckenflugzeug soll neben Tokio ab Oktober 2018 für die neue Destination Kapstadt in Südafrika eingesetzt werden.

Austrian Airlines feierte an dem Abend auch noch ein weiteres Jubiläum, und zwar jenes, 10 Jahre Teil der Lufthansa Gruppe zu sein. Im Dezember 2008 gab die ÖIAG als damaliger Eigentümervertreter grünes Licht zum Verkauf der Austrian Airlines an den größten Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Group, heute: „Das Team der Austrian Airlines hat ihre Fluglinie nach der Privatisierung wieder profitabel gemacht und in den Steigflug gebracht. Darauf können alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr stolz sein. Ich bin überzeugt, dass in Austrian Airlines und dem Österreichischen Markt noch weiteres Potenzial steckt, das die Airline in der Zukunft noch erfolgreicher machen wird.“ Das unterstreicht auch Austrian Airlines CEO Kay Kratky: „Die Mitarbeiter der AUA sind Kämpfer, die auch in schwierigsten Situationen und unter größter Belastung durchkommen.“ 2017 hat Austrian Airlines zum fünften Mal in Folge schwarze Zahlen geschrieben und auch einen Passagierrekord präsentieren können. Erstmals seit Gründung wurden 2017 knapp 13 Millionen Passagiere im Jahr befördert, mehr als je zuvor.

Natürlich gab es an dem Abend auch einen interessanten Rückblick auf die Geschichte des Unternehmens. Aus gegebenem Anlass bat Austrian CEO Kay Kratky, Maria Jakl und Ilse Olsen, beide waren Flugbegleiterinnen an Bord des Premierenfluges im Jahr 1958, für einige Worte auf die Bühne. Bei der Ansprache der beiden Damen wurde auch nach so vielen Jahren einmal mehr, die enge Verbundenheit der Austrian Mitarbeiter zum Unternehmen mehr als deutlich. Die Schilderungen der beiden betagten Damen wurden vom Publikum mit Standing Ovation gewürdigt.
Der Abend wurde aber auch dafür genutzt, um Gelder für das Lufthansa Sozialprojekt „Help Alliance“ zu sammeln. So kam ein Breitling Chronograph (Auflage 60 Stück) um € 10.000.- sowie zwei Business Class Flugtickets nach Kapstadt um € 8000.- unter den Hammer.

Für etwas Unruhe im Saal sorgte ein Sager von Kay Kratky, als der Verkauf der Business Tickets nur schleppend voran ging: „Vielleicht haben die Kapstadt Tickets schon bald Sammlerwert“.. Vielleicht schon ein dezenter Hinweis auf die Frage nach der Zukunft der Austrian Langstrecke?

Martin Dichler

 

SIA: Gerüstet für die Zukunft

Vier Jahre sind vergangen seitdem Singapore Airlines zuletzt in Österreich zu einer Pressekonferenz lud. Mitte April war es wieder soweit, General Manager SyShen Chen berichtete über die neuesten Entwicklungen der asiatischen Premium Fluglinie.

Singapore Airlines ist ein Synonym für Qualität im Aviation Business und setzt mit seinen Produkten regelmäßig neue Akzente in der Industrie. Bereits seit Jahren zählt die Fluglinie zum elitären Klub der SKYTRAX 5-Sterne Fluglinien. Die Fluggäste schätzen das Service und die Produkte und drücken ihre Zufriedenheit auch gerne mit positiven Bewertungen aus.

So ist es nicht verwunderlich, dass SIA auch heuer wieder eine Reihe von Auszeichnungen erhielt.  Mit dem TripAdvisor Travellers’ Choice 2018 (US) sowie dem Traveller´s World Magazin Award, erhielt die SIA gleich zwei Auszeichnungen als „Beste Fluglinie“ weltweit. Zusätzlich gewann man bei der beliebten „Tripadviser Traveller Choice“ Auszeichnung auch noch sieben weitere Awards.

Boeing 787-10 Erstkunde

Um am hohen Standard seiner Produkte festhalten zu können, investiert SIA viel Geld in das Upgrade seiner Produkte. Ende März übernahm Singapore Airlines in Seattle denn ersten von insgesamt 49 bestellten Boeing 787-10 „Dreamliner“. Das Boeing 787 Programm zählt mit seinen drei Varianten 8/9 und 10 zu den großen Entwürfen der Luftfahrt. Seit dem Erstflug im Jahr 2009 wurden 670 Langstreckenflugzeuge ausgeliefert und 7,3 Millionen Flugstunden bei 1,23 Millionen Flügen gesammelt. Die technische Zuverlässigkeit des Dreamliners liegt bei unglaublichen 99,9% und erfreut damit Kunden wie Passagiere.

Singapore Airlines ist Erstkunde der neuesten 787-10 Variante der Dreamliner-Familie. Zum Einsatz kommt die 787-10 ab Mai 2018 zunächst auf den Verbindungen von Singapore nach Osaka und Perth.  Ausgestattet sind die bestellten 787-10 mit insgesamt 337 Sitzplätzen. Der deutsche Sitzhersteller Recaro Aircraft Seating wurde beauftragt, ein neues regionales Kabinenprodukt einzuführen. Für den Einbau der neuen Sitzgeneration, wurden für die ersten 20 Jets 282 Millionen Euro in die Hand genommen. Die 36 Sitze der Business Class sind in einer 1-2-1 Anordnung eingebaut und bieten jeden Fluggast einem direkten Zugang zu seinem Sitzplatz. Dieser lässt sich mit wenigen Handgriffen zu einem 1,93 Meter langen Bett verwandeln. 18 Zoll HD Bildschirme für das Video on Demand Programm KrisWorld und viel persönlicher Stauraum sorgen für ein angenehmes Reiseambiente.

Fotos: Airbus & Singapore Airlines

Die 301 Sitzplätze der Economy Class sind in einer 3-3-3 Konfiguration angeordnet. Ergonomische Rückenlehnen, verstellbare Kopfstützen sowie ein 11,6 Zoll großer Monitor und ein komfortabler Sitzabstand von 81,2 cm, bieten ausreichend Komfort für die Dauer des Fluges.

Erste Erfahrungen mit dem Dreamliner durfte Singapore Airlines bereits bei der Low Cost Tochter SCOOT sammeln. Diese betreibt mit großem Erfolg seit dem Sommer 2015 eine 787 Flotte bestehend aus 15 Stück Boeing 787-8/9. Ab 20.Juni startet die Langstrecken Low Cost Tochter auch erstmals  nach Berlin und setzt mit Kampfpreisen ab € 189.- (One Way) in der Economy und € 599.- in der ScootBiz (Premium Economy Class), die Konkurrenz außerhalb als auch innerhalb des Konzerns gehörig unter Druck.

Noch vor Jahresende soll SIA auch noch den ersten von sieben bestellten A350ULR (Ultra Longe Range) übernehmen und die schon einmal beflogene Route zwischen Singapore und New York nonstop bewältigen. Bereits zwischen 2004 und 2013 hat man diese Route mit einem A-340-500 beflogen, jedoch war die „Längste Flugstrecke der Welt“, wirtschaftlich nie richtig profitabel. Mit dem modernen und sparsamen A350ULR, soll sich dies in Zukunft aber ändern. Passagiere müssen dabei aber gutes Sitzfleisch beweisen, denn die Flugzeit nach New York soll 19 Stunden betragen und ist damit einem Eintrag in das „Gunniess Book of Records“ gewiss.

A380 Upgrade

Bereits im vergangenen Jahr wurde der erste A380 von Singapore Airlines, die 9V-SKA nach zehn Dienstjahren ausgemustert. Der Leasingvertrag mit dem deutschen Leasingunternehmen Dr. Peters, wurde nicht mehr verlängert und der weltweit erste gebrauchte A380 wurde zum Verkauf angeboten. Der im Jahr 2006 gebaute und im Jahr 2007 von SIA als Erstkunde übernommene A380 mit der Herstellernummer MSN 006, wurde vor kurzem an den portugiesischen ACMI Spezialist, Hi Fly veräußert. Der Jet, der theoretisch bis zu 800 Passagieren Platz bietet, wird beim Charterspezialisten aber in seiner ursprünglichen SIA Ausstattung mit 471 Sitzplätzen, für Ad-Hoc Charter Flüge angeboten werden. Laut HiFly gibt es bereits eine starke Nachfrage nach dem A380 Produkt!

Am 13.Dezember des vergangenen Jahres, übernahm Singapore Airlines den ersten von insgesamt fünf neu bestellten A380-800 in Toulouse.

730 Millionen Euro wurden in die Entwicklung und den Einbau einer neuen Sitzgeneration investiert. Unter dem Arbeitstitel: „Space made personal, experience the difference“ wurde eine neueste Generation von Flugzeugsitzen von den beiden namhaften Sitzherstellern Recaro Aircraft Seating und ZIM Flugsitz GmbH ausgearbeitet.

Nach vier Jahren Entwicklung werden in den nächsten Monaten die fünf neu bestellten Flugzeuge des A380 mit einem neuen Produkt ausgestattet. Die Nachrüstung in 14 bestehende A380 der SIA Flotte beginnt Ende 2018 und soll 2020 abgeschlossen sein. Die neuen A380 werden mit 471 Sitzen ausgestattet sein und bieten sechs Singapore Airlines Suites sowie 78 Business Class-Sitze im oberen Deck. Auf dem Hauptdeck werden 44 Premium Economy Class Sitze und 343 Economy Class Sitze eingebaut. Wieder einmal hat SIA mit seinen Produkten gezeigt, was alles an Innovationen  möglich ist.

Kooperation nach Australien

Um am stark umkämpften D-A-CH Markt weiter bestehen zu können, startete Singapore Airlines Anfang April gemeinsam mit der Lufthansa Group, eine neue Codeshare- Vereinbarung.

Kunden aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien profitieren durch eine engere Zusammenarbeit mit noch mehr Angeboten zu gemeinsamen Codeshare Flugzielen.  Die neue Zusammenarbeit zwischen den beiden Star Allianz Partnern drückt sich auch durch ein erhöhtes  Flugangebot aus. Seit dem 27.März bedient Lufthansa fünfmal wöchentlich einen Flug zwischen München und Singapur neben dem bisherigen SIA Flügen mit einem A350-900XWB. Die erweiterten Codeshare- Verbindungen sind das Ergebnis eines Joint Ventures, das die beiden Airline-Gruppen bereits im November 2015 beschlossen haben.

Zu den beliebtesten Singapore Airlines Destinationen ab Österreich zählen laut Helga Eichberger (GSA Austria), die zahlreichen Flugverbindungen nach Australien. Bis zu 125 Mal pro Woche werden Flüge mit Singapore Airlines über das Luftfahrtdrehkreuz am Changi Airport angeboten. Bereits zum sechsten Mal in Folge wurde der Airport von SKYTRAX, zum beliebtesten Flughafen weltweit gekürt und bietet damit die idealen Voraussetzungen für eine Weiterreise in eines der SIA 62 Destinationen.

Martin Dichler

Über Singapore Airlines:

1947 als Malaysia-Singapore Airlines gegründet, setzt die Fluggesellschaft seit 70 Jahren Maßstäbe im internationalen Flugreiseverkehr und erhält 1972 als nationaler Carrier von Singapur den Namen Singapore Airlines. In dieser Zeit hat sich der Carrier als eine der besten und am meisten ausgezeichneten Fluggesellschaften der Welt etabliert. Sie besitzt eine moderne Flotte mit 109 Passagierflugzeugen, 120 weitere Flugzeuge sind bestellt. Das Streckennetz von Singapore Airlines, inklusive SilkAir, der Low-cost Fluggesellschaft Scoot und Singapore Airlines Cargo, umfasst 138 Destinationen in 38 Ländern. Von Deutschland fliegt Singapore Airlines zweimal täglich ab Frankfurt, einmal täglich ab München sowie dreimal wöchentlich ab Düsseldorf nach Singapur. Zudem wird ab Frankfurt eine tägliche Verbindung nach New York angeboten. Die Low-Cost-Tochter Scoot fliegt ab Juni 2018 viermal wöchentlich von Berlin non-stop nach Singapur. 

Die ständige Modernisierung der Flotte sowie kontinuierliche Weiterentwicklungen im Produkt- und Servicebereich stehen im Mittelpunkt der Airline. Dazu gehört auch das Angebot attraktiver Stopover-Aufenthalte. Das Durchschnittsalter der Flotte liegt bei sieben Jahren und sieben Monaten. Singapore Airlines ist Mitglied der Star Alliance. Mehr Informationen unter

 

 

 

Doha/HIA: „SKYTRAX Top 5″

Am 21.März wurde im Rahmen der Passenger Terminal Expo in Stockholm, der jährliche SKYTRAX Airport Award vergeben. Der Doha Hamad International Airport, Heimatflughafen von Qatar Airways belegte dabei den hervorragenden Platz 5. Der preisgekrönte Flughafen hat sich gegenüber dem Vorjahr um einen Platz verbessert. Bei der jährlichen Preisverleihung wurde dem HIA zum vierten Mal in Folge der Titel „Bester Flughafen im Nahen Osten“ verliehen. Zum dritten Mal in Folge erhielt er den Preis „Bester Staff Service im Nahen Osten“. Zusätzlich belegte er den vierten Platz als weltweit „Bester Flughafen zum Einkaufen“.

Qatar Airways Group Chief Executive Akbar Al Baker verkündete: „Ich bin sehr stolz darauf, dass unser Drehkreuz, der Hamad International Airport, einen weiteren wichtigen Meilenstein auf seiner Reise erreicht hat und weiterhin für seine Exzellenz auf globaler Ebene anerkannt wird. Beim HIA stellen wir sicher, dass das Erlebnis unserer Passagiere am Boden so außergewöhnlich ist wie in der Luft. Die Auszeichnung als fünftbester Flughafen der Welt inspiriert uns dazu, weiterhin innovativ zu sein und sicherzustellen, dass diese hervorragende Einrichtung nicht nur ein Flughafen, sondern ein Reiseziel für sich ist.“

Die Auszeichnung gewann der HIA für seine innovativen Einrichtungen, den Fünf-Sterne-Kundenservice und das hochmoderne Terminal, in dem jedes Jahr mehr als 30 Millionen Passagiere an- und abreisen. Der HIA bietet eine Weltklasse-Erfahrung, die neu definiert, was Passagiere von einem Flughafen erwarten. Es ist einer der technologisch fortschrittlichsten Flughäfen der Welt mit umfangreichen Einzelhandelsoptionen, führenden gastronomischen Einrichtungen, exklusiven Lounges und einem Hotel- und Wellnesscenter mit Fitnessraum, Squashplatz, Swimmingpool und Spa. Außerdem wurde er im Januar 2017 von Skytrax als Fünf-Sterne-Flughafen zertifiziert. Er ist einer von nur sechs Flughäfen weltweit sowie der einzige im Nahen Osten, der diesen Titel erhalten hat.

Die Skytrax World Airport Awards basieren auf 12,85 Millionen Nominierungen von 110 Flugreisenden und umfassen 410 Flughäfen weltweit. Die Umfrage bewertet die Kundenzufriedenheit von über 39 wichtigen Leistungsindikatoren für Flughafendienstleistungen und -produkte, vom Check-in, Ankunft, Transfer, Einkaufen, Sicherheit und Einreise bis zur Abreise am Gate.

Im Rahmen des Events, belegte der als SKYTRAX 4-Sterne Airport ausgezeichnete Flughafen Wien, den 17.Platz im internationalen Ranking. Platz 10 belegte der VIE im Ranking als „World Best Airport Staff Service“ und Platz 8 im „World Best Airports for Dinning“. Zu den großen Gewinnern bei der Verleihung zählten naturgemäß die folgenden Flughäfen:

The World’s Top 10 Airports

1     Singapore Changi
2     Incheon
3     Tokyo Haneda
4     Hong Kong
5     Doha Hamad
6     Munich
7     Centrair Nagoya
8     London Heathrow
9     Zurich
10    Frankfurt

Skytrax, die internationale Ratingagentur für den Luftverkehr, ist weltweit dafür bekannt, das Meinungsbild der Passagiere über Bewertungen von Flughäfen und Fluggesellschaften zu repräsentieren. Die Skytrax World Airport Awards sind die renommiertesten Auszeichnungen für die Flughafenindustrie. Die Auswertung erfolgt durch die größte jährliche Kundenzufriedenheitsumfrage unter Flugreisenden in Bezug auf globale Flughäfen.

WEF: Hochbetrieb am People’s Airport St. Gallen-Altenrhein

Was schätzt der Geschäftsreisende an einer Flugreise? Kurze Wege am Flughafen, pünktliche und sichere Flüge sowie eine schnelle Verbindung zu attraktiven Flugzeiten an sein Flugziel. Schlagwörter, die für die kleinste Linienfluggesellschaft Österreichs sprechen. People‘s verbindet seit dem 28.März 2011 die Bundeshauptstadt Wien mit dem Westen Österreichs und das mit durchschlagendem Erfolg!

Was vor einigen Jahren nur wenige für möglich hielten, ist dem Vorarlberger Geschäftsmann Markus Kopf mit seinem im Privatbesitz befindlichen People‘s Airport St.Gallen-Altenrhein gelungen.  Nachdem der kleine Regionalflughafen im Jahr 2010 in den vollständigen Privatbesitz des Vorarlbergers überging, wurde kurz darauf die Gründung der Fluglinie People‘s bekannt gegeben, um den Platzhirschen Austrian Airlines aus dem profitablen Geschäft zu verdrängen.

APPROACH erhielt die Gelegenheit, anlässlich des jährlich stattfindenden WORLD ECONOMIC FORUM im schweizerischen Davos, einen Blick hinter die Kulissen des geschäftigen WEF- Flugbetriebes am People’s Airport St.Gallen-Altenrhein zu erhalten. Weiterlesen

Die Wiederkehr der russischen Gäste…

Bei einem von PJSC AEROFLOT organisierten und mit hochrangigen Gästen aus der österreichischen & russischen Tourismusbranche besetzten Fam-Trip nach Kitzbühel, wurden am letzten November Wochenende höchst erfreuliche Tourismuszahlen präsentiert.

Veranstaltungsort für das gemeinsame Treffen war der von Kitzbühel Tourismus Präsidentin Signe Reisch geführte Rasmushof im Herzen des noblen Skiortes. Unter den mehr als 40 geladenen Gästen befanden sich u. A das Management Team von BTU, FCm Columbus, BCD Travel, AX Travel, Verkehrsbüro Business Travel sowie die Vertretung des Wiener Büros von VisitRussia. Aus Russland nahmen hochrangige Vertreter der Reisebranche, sowie der russische Botschafter in Österreich, Dmitrii Liubinski teil. Weiterlesen

Warum nicht einmal Moldawien?

Gerade einmal 120.000 Touristen besuchen jährlich den kleinen südosteuropäischen Binnenstaat Moldawien. Wer auf der Suche nach einer besonderen Destination ist, sollte die vielen negativen Meldungen über das Land vergessen und sich lieber selbst ein Bild vor Ort machen. Moldawien bietet zweifelsfrei mehr, als mancher Reisende vermuten würde!

Ein Reisebericht von Martin Dichler

Die angesehene New York Times hat kürzlich in ihrer Onlineausgabe einen Bericht über das touristisch gesehen, wohl unbekannteste Land Europas veröffentlicht. Das 3,1 Millionen Einwohner zählende Land wurde darin als eine „Best places to visit in 2018“ Destination gepriesen. Für die Destination zählen neben den niedrigen Reisekosten, eine intakte Natur, großartige Weine und wenige, dafür aber umso interessantere Sehenswürdigkeiten.

Moldawien verfügt über kaum nennenswerte Industrie, jedoch über gewaltige Weinanbauflächen. Das Land zählt seit den 50er Jahren zu den größten Weinproduzenten der Welt. Seit Jahren arbeitet man daran den moldawischen Wein der bislang hauptsächlich in Osteuropa vermarktet wurde, international bekannt zu machen. Zahlreiche revolutionäre Projekte im Weintourismus, sollen zukünftig kaufkräftige Touristen ins Land bringen. Weiterlesen

Qatar: Mehr als eine Stop-Over Destination

Wenn jemand von einer Urlaubreise am Persischen Golf spricht, so fallen einem automatisch die Vereinigten Emirate ein.  Doch das „Disneyland“ des Persischen Golfs ist dank Massentourismus schon lange keine exklusive Reisedestination mehr. Dabei gibt es am Golf noch viele interessante Länder zu erkunden. Darunter das kleine Emirat Qatar, das bislang immer noch ein weißer Fleck auf der touristischen Landkarte vieler Österreicher zu sein scheint. Wer kulturell interessiert ist, Museen& Architektur liebt oder einfach nur einige Tage entspannt in den vielen exklusiven Hotels der Stadt am Meer verbringen möchte, sollte bei seinem nächsten Urlaub unbedingt einen Aufenthalt in Doha einplanen!

Ein Bericht von Martin Dichler Weiterlesen

Kleiner Nachbar mit starken Zuwächsen

Der nur knapp 60km vom Flughafen Wien entfernte Bratislava M.R.Stefanik Airport, darf sich über besonders hohe Passagierzuwächse freuen. Ryanair, Wizzwair & Co., sorgen für einen neuen Höhenflug des slowakischen Hauptstadt Flughafens.

Der Flughafen Bratislava hat eigentlich alles was man für einen erfolgreichen Betrieb benötigt. Einen neuen lichtdurchfluteten Terminal mit einer Kapazität von 5 Millionen Passagieren, zwei Landebahnen und eine Genehmigung für einen 24 Stunden Flugbetrieb. Geplant wurde die Einrichtung zu einer Zeit, als die stark expandierende Fluggesellschaft Skyeurope Airlines, die Zahl der abfliegenden Passagiere innerhalb eines Jahres beinahe verdoppelte! Weiterlesen

„Einmal um die Welt“

Der Schweizer Luxus Uhrenhersteller BREITLING, machte während seiner Welt – Tour mit einer historischen DC-3 der Breitling Flotte, halt am Flughafen Wien.

Den Traum einer Weltumrundung gibt es nicht erst seit dem Jahre 1897, als Mark Twain mit seinem Buch „Reise um die Welt“ ein Meisterwerk schuf.  Für das nicht weniger aufwendige Projekt BREITLING „World Tour“, wurde eine 77 Jahre alte DC-3 aus den Beständen der historischen BREITLING-Flugzeugflotte gewählt.  Im März startete die Maschine die durch ihre robuste Bauart und Langstreckentauglichkeit, einen nicht unbedeutenden Beitrag zum Aufbau der kommerziellen Luftfahrt nach heutigem Muster beitrug, zu einer sechsmonatigen Reise rund um die Welt. Neben der Crew befanden sich auch 500 Stück einer limitierten Uhrenserie des Typs BREITLING Navitimer mit an Bord. Die berühmte Aviatik Chronografen der Serie Navitimer, die bereits seit 1952 beim edlen Schweizer Uhrenhersteller Breitling produziert wird und mit einem kreisförmigen Rechenschieber ausgestattet ist, mit dem man alle für die Luftfahrt notwendigen Berechnungen anstellen kann, kommt ab Herbst 2017 mit einem vom Piloten unterschriebenen „World Tour“ Zertifikat in den Handel. Weiterlesen