NIKI verkauft!

Die Zukunft von NIKI ist gesichert: Der vorläufige Insolvenzverwalter der Fluglinie, Prof. Dr. Lucas F. Flöther, hat am 29.Dezember große Teile des NIKI-Geschäftsbetriebs an die „International Airlines Group“ (IAG) verkauft. Rund drei Viertel der Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben.

Erwerber ist eine österreichische Tochtergesellschaft des spanischen Luftverkehrsunternehmens „Vueling Airlines S.A“. Die Gesellschaft übernimmt die NIKI-Markenrechte, alle Start- und Landerechte der NIKI Luftfahrt GmbH sowie bis zu 15 Flugzeuge der Typen Airbus A320 und A321. Zudem plant der Erwerber, rund 740 der früheren NIKI-Arbeitnehmer zum Betrieb der „neuen“ NIKI zu übernehmen. Vueling ist eine Tochtergesellschaft der IAG, dem drittgrößten europäischen Luftfahrtkonzern, zu dem auch British Airways, Iberia, Aer Lingus und LEVEL gehören.

Der Verkauf soll bis Ende Februar 2018 vollzogen sein („Closing“). Zusätzlich zum Kaufpreis wird Vueling einen Betrag in zweistelliger Euro-Millionenhöhe investieren, um ab Anfang Januar 2018 die laufenden Betriebskosten von NIKI zu decken, die trotz der derzeitigen Einstellung des Flugbetriebs tagtäglich anfallen. Dazu zählt auch die Entlohnung der Mitarbeiter, die der Investor beschäftigen will. Der vorläufige Gläubigerausschuss von NIKI hat dem Verkauf zugestimmt. Die EU-Kommission muss der Übertragung noch zustimmen.

„Die Übernahme durch Vueling ist für beide Seiten eine sehr gute Lösung“, betonte Flöther heute nach Unterzeichnung des Kaufvertrages. „NIKI erhält einen finanzstarken Partner mit einem langfristigen Fortführungskonzept; dies war neben dem besten Kaufpreisangebot auch der Grund, warum sich der vorläufige Gläubigerausschuss für Vueling als Erwerber ausgesprochen hat. Vueling hingegen wird durch die Übernahme der Einstieg in viele attraktive Verbindungen ermöglicht, zu denen die Fluglinie zuvor keinen Zugang hatte.“

Die NIKI Luftfahrt GmbH hatte am 13. Dezember 2017 Insolvenzantrag gestellt, nachdem der Verkauf der Gesellschaft an die Lufthansa-Gruppe letztlich an der fehlenden Zustimmung durch die EU-Kommission gescheitert war. Flöther hatte darauf hin einen Schnellverkauf – einen sogenannten „Fire Sale“ – des NIKI-Geschäftsbetriebs eingeleitet. Damit ist es vermutlich zum ersten mal gelungen, eine bereits „gegroundete“ größere europäische Fluglinie an einen Investor zu verkaufen. Dies galt zuvor als unmöglich.

Flöther dankte heute allen Beteiligten, die ihn dabei nicht zuletzt über die Weihnachtsfeiertage unterstützt hatten: den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen von NIKI und Air Berlin in Österreich und Deutschland, der Unternehmensberatung Roland Berger, der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer LLP sowie dem Generalbevollmächtigten von Air Berlin, Dr. Frank Kebekus.

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FROHE WEIHNACHTEN

Ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht der Vorstand des Vereines seinen Mitgliedern und allen Flughafenfreunden!

Am 12. Jänner startet das neue Vereinsjahr mit unserem ersten Vereinsabend im Lokal Market Place (Ausweichquartier) im Terminal 2.

Wir freuen uns auf deinen Besuch und wünschen schöne Feiertage,

Der Vorstand

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Zeit um „DANKE“ zu sagen

Im Namen unserer Mitglieder hat sich Vereinsobmann Martin Dichler kurz vor Weihnachten, noch einmal bei den engsten Sponsoren des Vereines mit einer Großpackung Schokobananen für die ganzjährige Unterstützung bedankt!

Unter den beschenkten Sponsoren befanden sich die Flughafen Wien AG (Pressestelle & Besucherdienst), EVA AIR, QATAR AIRWAYS und  AUSTRIAN AIRLINES.

Natürlich möchten wir uns auch auf diesem Wege bei allen anderen Sponsoren, bei denen sich zeitlich leider kein Besuch mehr ausging, für die Unterstützung im Jahr 2017 recht herzlich bedanken!

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Neu: „Jamie’s Italian“

Flughafen Wien erweitert Kulinarik-Angebot: Das populäre „Jamie’s Italian“, ein mediterranes Restaurant des weltweit bekannten Starkochs Jamie Oliver, hat am Wiener Flughafen eröffnet. Angeboten werden italienische Spezialitäten, wie hausgemachte Pasta- und Pizza-Kreationen, Burger und Superfood Salat-Variationen sowie Tiramisù. Das modern rustikal-urban gehaltene Restaurant mit Vollbedienung befindet sich im Terminal 3 und ist für Passagiere bei den F- und G-Gates gut erreichbar. Bereits im Frühjahr 2017 wurde am Flughafen Wien das Take-Away-Konzept „Jamie’s Deli“ in Betrieb genommen. Eine freistehende Bar der Jamie Oliver Restaurant Group wird im Frühjahr 2018 das 841 m²-Gesamtkonzept vervollständigen. Betrieben werden die Jamie Oliver Gastronomieeinheiten am Flughafen Wien von SSP – The Food Travel Experts.

“Jamies Italian”: Neues Gastronomie-Highlight am Flughafen Wien

Mediterrane Speisen, entspannte Restaurantatmosphäre und ein hochqualitativer Service – dafür steht das neue „Jamie’s Italian“ am Flughafen Wien. Das Restaurant mit Vollservice zeichnet sich durch sein vielfältiges Angebot an italienischen Speisen sowie seinem einzigartigen Design aus. Der rustikal-urbane Stil, kombiniert mit Kacheln, Holzelementen und Farbakzenten, erinnert an ein klassisches italienisches Bistro. Das rund 410 m² große Lokal des Starkochs ist täglich von 05:00 bis 22:00 Uhr geöffnet. Gut erreichbar ist „Jamie’s Italian“ für Passagiere die im Terminal 3 von den F- oder G-Gates abfliegen.

 Italienische Spezialitäten à la Jamie Oliver

Die Speisekarte des neuen „Jamie’s Italian“ am Flughafen Wien bietet eine große Auswahl an italienischen Gerichten: Von Antipasti-Platten mit Salami, Prosciutto und Mortadella, über hausgemachte Pasta- und Pizza-Kreationen bis hin zum Vin Santo Tiramisù. Die täglich frisch im Restaurant hergestellten Pasta- und Pizza-Variationen variieren je nach Saison in ihrer Ausführung. Außerdem werden Linguine mit Garnelen und scharfer Fenchel-Tomaten-Sauce sowie ein warmer Schoko Brownie mit karamellisiertem Popcorn und Eiscreme angeboten – zwei Signature Dishes von Jamie Oliver. Des Weiteren gibt es eine Frühstücks- und Kinderspeisekarte mit Wraps vom Freilandhuhn, Gemüsechips und Lachsfilet. Der gesunde Lifestyle steht bei Jamie Oliver im Mittelpunkt, weshalb er auf jegliche Konservierungsstoffe verzichtet und auf regionale Produkte und Nachhaltigkeit setzt.

 „Jamies Deli“: Jamie Oliver zum Mitnehmen

Mit dem Take-Away-Konzept „Jamie’s Deli“ wurde im April 2017 das österreichweit erste Lokal von Jamie Oliver in Betrieb genommen. Direkt neben dem neuen „Jamie’s Italian“, im Terminal 3 bei den F-Gates, erhalten Passagiere gesunde und schnell zubereitete Speisen zum Mitnehmen. Zur Auswahl stehen gefüllte Sandwiches, Süßkartoffel, Lachsfilets sowie zahlreiche Salat-Variationen. Außerdem sind bei „Jamie’s Deli“ frische Smoothies und Joghurts sowie Croissants und Süßwaren erhältlich.

Bar-Konzept von Jamie Oliver folgt 2018

Ab Frühjahr 2018 werden in der freistehenden Bar von Jamie Oliver exklusive Cocktails und eine Auswahl an Snacks erhältlich sein. Das Barkonzept wird die Gastronomiewelt des Briten am Wiener Flughafen auf über 800 m² ausweiten. Mit dem servicierten Restaurant „Jamie’s Italian“, dem Take-Away-Lokal „Jamie’s Deli“ sowie der künftigen Bar, werden Passagiere ganz nach ihren Bedürfnissen kulinarisch verwöhnt werden können. Die Jamie Oliver-Gastronomieflächen am Flughafen Wien werden von SSP – The Food Travel Experts betrieben.

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Aus für NIKI !

Am Abend des 13. Dezember überschlugen sich die Ereignisse rund um die Fluglinie NIKI nachdem bekannt wurde das der deutsche Lufthansa Konzern sein Übernahmeangebot für die Fluglinie zurück zog. Mit der Rücknahme des Angebots wurden auch alle Zahlungen an das Unternehmen eingestellt. Gerüchte sprechen hier von 10 Millionen Euro pro Woche!

Die Rücknahme des Angebots durch die LH Gruppe durch die neu geforderten Auflagen der EU Kommission für Wettbewerb, sowie die daraus resultierende Insolvenz des im Jahr 2003 von Niki Lauda gegründeten Fluglinie, sorgte nicht nur für Wirbel in den Abendmeldungen, sondern bedeutete noch viel schlimmer den Wegfall von nahezu 1000 Arbeitsplätzen in der österreichischen Luftfahrtbranche so kurz vor Weihnachten. Am Abend des 13. Dezember ging mit der Landung des Niki Flug HG 2601 aus Teneriffa kommend, eine mehr als 14-jährige Erfolgsgeschichte unnötig zu Ende!

In einer Aussendung verlautbarte zuvor noch die Fluglinie ihr bevorstehendes Ende:

Die NIKI Luftfahrt GmbH, kurz NIKI, hat heute beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

Das bedeutet:

  • für Passagiere, die über einen Reiseveranstalter gebucht haben: NIKI bittet diese Passagiere, sich mit ihrem Reiseveranstalter in Verbindung zu setzen. Der Reiseveranstalter ist für die Beförderung dieser Passagiere zuständig.
  • für Passagiere, die direkt bei NIKI gebucht haben: Die Luftverkehrsbranche erarbeitet derzeit eine Lösung, wie Passagiere aus dem Ausland nach Deutschland, Österreich und die Schweiz zurückgebracht werden können. Ein Update dazu folgt in Kürze.
  • für die Mitarbeiter: Die Mitarbeiter werden auf Betriebsversammlungen über die weiteren Schritte informiert.
  • für die Flüge der NIKI: Die Flüge der NIKI werden mit sofortiger Wirkung ausgesetzt. Weitere Flüge der NIKI sind nicht mehr buchbar. Der Flugplan der NIKI verliert seine Gültigkeit.

Oliver Lackmann, Geschäftsführer der NIKI, sagt: „Das Ende der NIKI ist ein nationales Desaster für Österreich. Aufgrund des Neins der Europäischen Kommission gegen den geplanten Verkauf der NIKI an die Lufthansa Gruppe verlieren 1.000 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz.“

Auslöser für den heute erfolgten Schritt ist das Nein der Europäischen Kommission zum Verkauf der NIKI an die Lufthansa Gruppe wegen angeblicher Einschränkungen des Wettbewerbs.

Rückblick:

  • Am Mittwoch, 29. November 2017, deutete EU-Kommissarin Vestager gegenüber den Beteiligten an, dass ein Verkauf der NIKI an die Lufthansa Gruppe in der vorliegenden Form nicht genehmigungsfähig sei, da es mit den potenziellen Bietern IAG und Condor/Thomas Cook valide Alternativen gegeben habe.
  • Daraufhin hat die Lufthansa Gruppe weitere Zugeständnisse bei der Europäischen Kommission eingereicht. Die NIKI-Muttergesellschaft airberlin hat erneut Kontakt zu den potenziellen Interessenten IAG und dem Bieterkonsortium um den Reiseveranstalter Thomas Cook aufgenommen. Das Ergebnis: IAG teilte airberlin schriftlich mit, dass sie kein Kaufinteresse mehr an der NIKI hat. Auch die erneuten Gespräche mit dem Bieterkonsortium um den Reiseveranstalter Thomas Cook haben nicht zur Unterbreitung eines tragfähigen Alternativangebots geführt.

 

Obwohl es also keine valide Alternative zum Verkauf der NIKI an die Lufthansa gab, erteilte die EU-Kommission am Dienstag, 12. Dezember 2017, dem Verkauf von NIKI an Lufthansa eine Absage.

  • Lufthansa hat daraufhin die im Kaufvertrag bis zum Abschluss der kartellrechtlichen Untersuchung vereinbarten Übergangszahlungen an NIKI mit sofortiger Wirkung eingestellt. Damit fehlen dem Unternehmen die notwendigen liquiden Mittel zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs sowie eine positive Fortführungsprognose. Der Insolvenzantrag war daher alternativlos.

 

Hintergrund: Die insolvente Air Berlin Luftverkehrs KG hatte ihre Tochtergesellschaften NIKI und Luftverkehrsgesellschaft Walter (LGW) im Ergebnis eines strukturierten und transparenten Bieterverfahrens am 12. Oktober 2017 an den einzigen Bieter mit einem tragfähigen Angebot, die Lufthansa Group, verkauft. Seit diesem Zeitpunkt konnte NIKI nur durch finanzielle Unterstützung der Lufthansa Group in zweistelliger Millionenhöhe überleben. Der geplante Verkauf beinhaltet auch eine Lösung für die 14 von der airberlin bei der TUI geleasten Flugzeuge.

 

Auch der Generalbevollmächtigte der airberlin Frank Kebekus nahm in einer Aussendung Stellung zum Ende von NIKI:

 

„Das Scheitern des NIKI-Verkaufs und die Insolvenz der NIKI Luftfahrt GmbH sind höchst ärgerlich und wären vermeidbar gewesen. Die Position der Europäischen Kommission ist nicht nachvollziehbar. Lufthansa hat als einziger Bieter mit einem validen Angebot am Ende eines fairen und transparenten Verfahrens den Zuschlag erhalten. Lufthansa hatte als einziger Bieter Lösungen für die komplexen Themen „Wet Lease Vertrag für die 14 TUI Flugzeuge“ und „Forderungen von Etihad“ auf den Tisch gelegt. airberlin hatte nach den ersten Bedenken der Europäischen Kommission erneut Kontakt zu den potenziellen Interessenten IAG und dem Bieterkonsortium um den Reiseveranstalter Thomas Cook aufgenommen. Das Ergebnis: IAG teilte airberlin schriftlich mit, dass sie kein Kaufinteresse mehr an der NIKI hat. Auch die erneuten Gespräche mit dem Bieterkonsortium um den Reiseveranstalter Thomas Cook haben nicht zur Unterbreitung eines tragfähigen Alternativangebots geführt. Die Kommission wusste also, dass es gar keine Alternative zum Verkauf der NIKI an die Lufthansa gab. Wir müssen nun die entstandene Situation genau analysieren und die nächsten Schritte beraten. Eine vollständige Rückzahlung des KfW-Kredits ist unwahrscheinlicher geworden. Die Kommission erreicht mit dem unkontrollierten Zusammenbruch der NIKI das genaue Gegenteil dessen, was sie beabsichtigt: Mit der NIKI verschwindet von heute auf morgen weitere Kapazität aus dem Markt. Es wird weniger Wettbewerb geben statt mehr.“

 

Martin Dichler

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Schwacher November…

Am Standort Flughafen Wien sank das Passagieraufkommen im November 2017 um 0,1% gegenüber dem November des Vorjahres auf 1.765.579 Reisende. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm um 0,8% zu, die Anzahl der Transferpassagiere ging um 2,6% zurück. Die Flugbewegungen gingen im November 2017 um 0,3% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres leicht zurück. Beim Frachtaufkommen verzeichnete der Flughafen Wien ein Plus von 2,8% im Vergleich zum November des Vorjahres.

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Osteuropa stieg im November 2017 um 1,7% an. Westeuropa verzeichnete ein Minus von 0,5%. Das Passagieraufkommen in den Fernen Osten stieg im November 2017 um 18,3% an, jenes in den Nahen und Mittleren Osten sank um 10,0%. Nach Nordamerika sank das Passagieraufkommen um 13,6%, nach Afrika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit plus 47,3% positiv.

Ein starkes Passagierplus gab es im November 2017 für den Flughafen Malta mit einem Zuwachs um 15,8%. Auch in Kosice gab es einen erfreulichen Anstieg um 6,8%.

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OS: Starkes Passagierplus

Austrian Airlines beförderte im November 2017 über 953.000 Passagiere und damit um
9,3 Prozent mehr als im November des Vorjahres. Dieser Anstieg ist vorwiegend auf die Aufstockung des Europa-Angebotes zurückzuführen. Das Angebot, gemessen in angebotenen Sitzkilometern (ASK), wurde um 0,3 Prozent auf mehr als 1,8 Milliarden erhöht. Die verkauften Sitzkilometer (RPK) sind um 3,5 Prozent auf mehr als 1,3 Milliarden  gestiegen. Die Auslastung der Flüge (=Passagierfaktor) lag im Einzelmonat November im Durchschnitt bei 73,0 Prozent, was einem Anstieg von 2,3 Prozentpunkten gegenüber November 2016 entspricht.

Im Zeitraum Jänner bis November 2017 hat Austrian Airlines in Summe fast 12 Millionen Passagiere befördert. Dies entspricht einem Anstieg von 12,9 Prozent. Das Angebot gemessen in ASK wurde um 6,9 Prozent auf über 24 Milliarden erhöht. Bis Ende November dieses Jahres verkaufte Austrian über 18,6 Milliarden Sitzkilometer, was einer Steigerung von 7,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Die Auslastung ist um 0,6 Prozentpunkte auf
77,1 Prozent gestiegen.

VIE: Lounge Umbau

Ab 13. Dezember startet der Umbau der Austrian Lounges am Flughafen Wien. Alle drei Austrian Business Class und die beiden Senator Lounges erhalten ein neues Erscheinungsbild mit Fokus auf den Themen Österreich und Individualität. „Wir wollen Österreich und den typischen Charme von Austrian Airlines in den Lounges am Flughafen Wien für unsere Passagiere spürbar machen,“ erklärt Jürgen Jungbluth, Senior Manager Product Management, Ground-, Lounge- & Digital Product. Neben maßangefertigten Möbeln aus Österreich, einem neuen Textilkonzept mit individuell designten Teppichen und Vorhängen kommen auch Ausschnitte von Bildern österreichischer Künstler zum Einsatz. Highlight der Renovierung werden „echte“ Bäume in den Senator Lounges sein.

Der Umbau der Lounges wird schrittweise erfolgen. Es wird sich jeweils eine Lounge im Umbau befinden, sodass alle anderen in der Zwischenzeit weiterhin von den Passagieren genützt werden können. Ab dem Frühjahr 2018 werden die Austrian Lounges dann im neuen Österreich-Feeling erstrahlen.

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Die Wiederkehr der russischen Gäste…

Bei einem von PJSC AEROFLOT organisierten und mit hochrangigen Gästen aus der österreichischen & russischen Tourismusbranche besetzten Fam-Trip nach Kitzbühel, wurden am letzten November Wochenende höchst erfreuliche Tourismuszahlen präsentiert.

Veranstaltungsort für das gemeinsame Treffen war der von Kitzbühel Tourismus Präsidentin Signe Reisch geführte Rasmushof im Herzen des noblen Skiortes. Unter den mehr als 40 geladenen Gästen befanden sich u. A das Management Team von BTU, FCm Columbus, BCD Travel, AX Travel, Verkehrsbüro Business Travel sowie die Vertretung des Wiener Büros von VisitRussia. Aus Russland nahmen hochrangige Vertreter der Reisebranche, sowie der russische Botschafter in Österreich, Dmitrii Liubinski teil. Weiterlesen

Time to say good bye

Durch eine Initiative der Flughafenfreunde Wien fand am 29. November der offizielle Abschiedsflug der letzten Austrian Fokker statt. 54 Mitglieder begleiteten den Flug.

„Ich möchte mich zuerst bei den Flughafenfreunden Wien für die Idee bedanken, einen Fokker Abschiedsfluges zu organisieren“ (Austrian CEO Kay Kratky)

Wer hätte jemals gedacht, dass ein Austrian CEO eine Pressekonferenz mit diesen Worten beginnen würde? Vor mehr als 1 1/2 Jahren wurde ich zum ersten Mal von einigen Mitgliedern auf die Organisation eines Fokker Abschiedsflug angesprochen nachdem bekannt wurde, dass Austrian Airlines die Fokker durch Embrear Flugzeuge ab Ende 2017 ersetzen wird. Es folgten weitere Gespräche mit dem Austrian Pressesprecher Peter Thier, bei denen ich immer wieder auf das große Interesse der Fokker Fangemeinde hingewiesen habe. Im Frühjahr war es dann soweit! Austrian Airlines entschloss sich tatsächlich auf Initiative der Flughafenfreunde einen Abschiedsflug am 29.November durchzuführen. Unserem Verein wurde ein Sitzplatzkontingent von 55 Teilnehmern zum Ticketpreis von € 119.- pro Person angeboten, dass wir innerhalb kürzester Zeit unter den  Vereinsmitgliedern verkaufen konnten.

Ein letzter Abschied – die Signatur der OS/VO Vorstände und der Crew des Fluges OS 1100

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Zukunft Air Cargo

Der Airport erweitert seine Frachtinfrastruktur und plant ein neues Logistikzentrum für temperatursensible Arzneimittel: Das Air Cargo Center wurde um rund 13.000 m² sowie um modernste Technologien erweitert. Einen wesentlichen Schwerpunkt wird dabei künftig das neue Pharma Handling Center einnehmen. Außerdem setzt der Flughafen Wien auf nachhaltiges Wachstum: Am Dach des hochmodernen Luftfrachtzentrums wurde auf einer Fläche von etwa 8.000 m² eine der größten Photovoltaik-Anlagen installiert. Für die gesamte Erweiterung der Frachtkompetenz investiert die Flughafen Wien AG rund € 17,8 Mio.

Ausbau der Luftfracht als strategisches Geschäftsfeld

„Unsere gute Marktposition als Umschlagplatz für Luftfracht wird durch die Erweiterung des Air Cargo Centers weiter an Bedeutung zunehmen. Vor allem durch das künftige Pharma Handling Center können wir uns auf eine Nische mit hohen Ansprüchen fokussieren und durch erstklassige Kompetenz sowie beste Infrastruktur etablieren. Österreich zählt im Bereich der Pharmaindustrie zu den Exportländern und entwickelt sich prächtig. Mit einer speziellen und hochprofessionellen Abfertigung werden wir heimische Pharmaunternehmen bei ihrem Wachstum unterstützen.“, zeigt sich Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, über die Entwicklungen erfreut.

„Dass die Hälfte des Export-Produktionswertes der niederösterreichischen Industrie, also Produkte im Wert von über € 8 Mrd., über den Flughafen Wien mittels Cargo weltweit versandt wird, unterstreicht die unerlässliche Funktion des Airports als Frachtumschlagplatz. In den kommenden Jahren ist mit weiterem Wachstum zu rechnen, vor allem nimmt auch der Internethandel stark zu. Unsere eigenen Investitionen, vor allem aber die Ansiedlung von Logistikpartnern am Flughafen wie cargo-partner, Kühne+Nagel und in Kürze DHL, tragen dazu bei, das Wachstumspotential zu nutzen. So wird DHL auf über 60.000 m² ein Logistikzentrum mit rund 500 neuen Beschäftigten errichten. Entscheidend für das Gelingen ist aber auch der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, so etwa die Realisierung der am  Flughafenzaun im Westen vorbeiführenden Umfahrungsstraße von Schwadorf Richtung Fischamend sowie die rasche Realisierung des Lobautunnels, um den Autobahnring um Wien zu schließen.“, so Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Hochprofessionelle Abfertigung von pharmazeutischen Produkten

Im kürzlich erweiterten Air Cargo Center wird auf rund 1.600 m² das neue Pharma Handling Center errichtet. Gearbeitet wird mit einem „Box-in-Box System“ – ein modularer Ansatz zur Sicherstellung unterschiedlicher Temperaturbereiche. Ein Kühlraum mit einer Fläche von 153 m² ermöglicht eine Temperaturspanne von  2°-8°C, während weitere 1.415 m² der Kühlhalle auf 15°-25°C temperiert werden können. Auch gilt es, diverse Auflagen, wie eine Kühlung am Vorfeld durch Kühltrailer sowie Dock-Stationen für LKWs, sicherzustellen. Die Flughafen Wien AG investiert bis Herbst 2018 rund € 1,8 Mio. in das neue Pharma Handling Center.

Luftfrachtzentrum um rund 13.000 m² erweitert

Um den Anforderungen des Luftfrachtaufkommens gerecht zu werden, wurde das Air Cargo Center durch eine multifunktionale Frachthalle mit einstellbaren Temperaturspannen (15°-25°C), anschließenden Vordachflächen sowie einem geräumigen Ladehof um gesamt rund 13.000 m² erweitert. Ein direkter Zugang zum Vorfeld sowie moderne Technologien beschleunigen die Prozesse und garantieren die optimale Integration aller involvierten Partner der Prozesskette. Das Anfang Oktober in Betrieb genommene Luftfrachtzentrum gliedert sich in drei Bereiche, wobei das Pharma Handling Center künftig einen Teil einer Lagerhalle einnehmen wird. Der Flughafen Wien hat rund € 16 Mio. in das Bauvorhaben investiert.

Photovoltaik-Anlage generiert Eigenstrom für Air Cargo Center

Die Nachhaltigkeitsstrategie der Flughafen Wien AG wird konsequent fortgesetzt. Dass dabei besonders die Energieeffizienz durch erneuerbare Energie eine zentrale Rolle einnimmt, wird durch die Inbetriebnahme der bereits dritten Photovoltaik-Anlage unterstrichen. Diese wurde auf dem Dach des Air Cargo Centers installiert und zählt mit einer bebauten Fläche von rund 8.000 m² zu den größten Photovoltaik-Anlagen Österreichs. Die Nennleistung der 2.640 Solarmodule liegt bei 720 kWp, wodurch ein jährlicher Ertrag von etwa 750.000 kWh generiert werden kann. Der aus den Photovoltaik-Anlagen entstehende Gleichstrom wird durch Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt und anschließend direkt in das Air Cargo Center zur gesamten Eigenversorgung eingespeist. Die Mehrproduktion an Strom wird in die nächstliegende Trafostation und somit in das Flughafen-Netz eingespeist. Der vollautomatische und selbst erzeugende Naturstrom generiert den gesamten Eigenstrom für das Air Cargo Center und trägt mit der Restproduktion zur Erzeugung von Kälte in der Kältezentrale West bei.

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