Großer Andrang bei der Jobmesse „Airport Night VIE“ für Jugendliche

Kommen und Eintauchen in die vielfältige Arbeitswelt am Flughafen Wien lautete das Motto der bereits dritten „Airport Night VIE“, die im Moxy Hotel stattfand. Die Flughafen Wien AG und Austrian Airlines hatten gemeinsam mit sieben Partnerbetrieben am Donnerstagabend zur Jobmesse für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 25 Jahren geladen.  Mehr als 400 Besucher nahmen dieses Jahr an der Airport Night VIE teil.

Unter den ausstellenden Unternehmen waren neben der Flughafen Wien AG und Austrian Airlines die Flughafen-Tochterfirmen VAT (Vienna Airport Technik) und VIAS (Vienna International Airport Security Services), die Logistikunternehmen Cargo Partner und Dachser, der Reiseeinzelhandelsspezialist Lagardère, das Gastronomieunternehmen Figlmüller, die österreichische Flugsicherung Austro Control und die Deutsche Post DHL Group vertreten. Interessierte erhielten neben einer Vielzahl an spezifischen Informationen zum jeweiligen Berufsbild auch einen realen Blick hinter die Kulissen. Besonderes Highlight war die Besichtigung der Lehrwerkstätten bei Austrian Technik und der Vienna Airport Technik (VAT) im Rahmen einer Airport Night-Tour.

Weitere Informationen und Bewerbungsmöglichkeiten für Jobs am Flughafen Wien sind zu finden unter www.viennaairport.com/jobs.

Fotos: Lürzer/Flughafen Wien AG

Dr. Günther Ofner, Vorstand Flughafen Wien AG, und Dr. Alexis von Hoensbroech, CEO Austrian Airlines, mit Lehrlingen.

Großer Andrang bei der Airport Night VIE

Blick in die Lehrwerkstätte der Vienna Airport Technik (VAT)

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Österreichische Flughäfen reduzieren ihre CO2-Emissionen bis 2050 auf Null

Die Flughäfen Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg und Wien streben den CO2-emissionsfreien Betrieb bis spätestens 2050 an. Bis dahin sollen die von den Airports verursachten CO2-Emissionen auf Null reduziert werden. Ein entsprechender Beschluss für ein „CO2 Zero Emissions 2050-Programm“ wurde gemeinsam verabschiedet. Die österreichischen Verkehrsflughäfen in der Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Verkehrsflughäfen (AÖV) leisten damit einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz. Seit 2010 haben die Flughäfen ihren CO2-Ausstoß um mehr als 60% reduziert.

2018 wurden global über vier Milliarden Passagiere gezählt. Der CO2-Ausstoß der weltweiten Luftfahrt ist aber vergleichsweise gering: Tatsächlich ist die Luftfahrt für nur rund 2,7 % der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Innereuropäisch liegt diese Zahl bloß bei 0,52 %. Der Anteil der österreichischen Luftfahrt am CO2-Ausstoß Österreichs beträgt sogar nur 0,16 %. Dennoch setzen die heimischen Airports zahlreiche Maßnahmen zur Reduktion der CO2-Emissionen.

Von 2010 bis 2018 verringerten die Flughäfen Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg und Wien insgesamt ihre CO2-Emissionen um 60,5%. Eine weitere Reduktion um 50% ist bis 2030 vorgesehen und ab 2050 wollen die österreichischen Verkehrsflughäfen kein CO2 mehr ausstoßen. Ein entsprechender Beschluss wurde im Präsidium der Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Verkehrsflughäfen (AÖV) von den Flughafen-GeschäftsführerInnen und Vorständen gefasst.

Für den  Präsidenten der AÖV und Vorstand der Flughafen Wien AG, Mag. Julian Jäger, ist dieses Ziel ein starkes freiwilliges Bekenntnis der österreichischen Verkehrsflughäfen einen nachhaltigen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten: „Luftfahrt ist Mobilität auf globaler Ebene und gerade im Klimaschutz führen nur internationale Anstrengungen zum Erfolg. So ist die Luftfahrt die einzige Wirtschaftsbranche weltweit, die sich auf gemeinsame und verpflichtende Programme zur CO2-Reduktion geeinigt hat. Die österreichischen Verkehrsflughäfen gehen hier noch einen Schritt weiter und setzen mit dem CO2 Zero Emissions 2050-Programm konkrete Maßnahmen zur Reduktion ihrer CO2-Emissionen auf Null.“

„Die österreichischen Flughäfen sehen sich nicht nur als Tor zur, sondern vor allem Teil dieser Welt, mit allen ihren globalen Herausforderungen. Daher verfolgen wir schon seit Jahren gemeinsam eine CO2-Minderungsstrategie, die mit dem Zero Emissions Programm eine neue Qualität erhält. Die CO2-Einsparungen seit 2010 zeigen, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden“, unterstreicht Mag. Gerhard Widmann, Vize-Präsident der AÖV und Geschäftsführer des Flughafen Graz.

Vier Handlungsfelder und konkrete Maßnahmen

Im Rahmen des CO2 Zero Emissions 2050-Programms haben die österreichischen Verkehrsflughäfen gemeinsam vier wesentliche Handlungsfelder und konkrete Maßnahmen zur Reduktion der CO2-Emissionen definiert:

Bei der Energieversorgung setzen die Airports künftig verstärkt auf regionale Möglichkeiten zur klimafreundlichen Energieversorgung sowie Energieerzeugung und -versorgung durch den Einsatz regenerativer Energien (z.B. Solarstrom, Windkraft). Im Bereich Gebäudetechnikkonzentrieren sich die Flughäfen vor allem auf ein optimales Klima- und Energiemanagement bei bestehenden und neuen Gebäuden sowie auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz bei der Planung von Neubauprojekten. Die Umstellung der flughafeneigenen Fahrzeuge auf alternative Antriebe sowie der Ausbau und vermehrte Einsatz von Elektromobilität und alternativen Kraftstoffen reduzieren die CO2-Emissionen im BereichFuhrpark/Mobilität. Bei den flughafenspezifischen Anlagen ist die Umrüstung der Befeuerung von Start- und Landebahnen auf LED-Technologie sowie die Optimierung von Fluggastbrücken und Gepäckförderanlagen vorgesehen.

Die Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen

Die Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) wurde im Jahr 1956 gegründet und ist die Interessensvertretung der Bundesländer-Flughäfen in Österreich. Ihre Mitglieder sind die Flughäfen Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg und Wien auf Geschäftsführungs- und operativer Ebene. Zielsetzung der AÖV ist die Förderung der unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit, der regelmäßige Know how-Austausch zu betrieblichen Abläufen und die Vertretung von gemeinsamen Anliegen bei nationalen und internationalen luftfahrt- und flughafenrelevanten Entscheidungen. Dabei steht die AÖV auch in intensivem Austausch mit den Schwesterverbänden in Deutschland (ADV – Arbeitsgemeinschaft deutscher Verkehrsflughäfen) und der Schweiz (SIAA – Swiss International Airports Association).

Foto: AÖV, Julian Jäger, Präsident AÖV und Vorstand Flughafen Wien AG und Gerhard Widmann, Vizepräsident AÖV und Geschäftsführer Flughafen Graz

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Flughafen Wien ist „Medium Airport of the Year 2019“

Das Centre for Aviation (CAPA), eine der weltweit größten Luftfahrtorganisationen, hat den Flughafen Wien bei den in der Branche angesehenen Aviation Awards for Excellence mit der Bestplatzierung ausgezeichnet. Österreichs größter Flughafen setzte sich in der Kategorie „Medium Airport of the Year“ durch. Überzeugt hat die unabhängige, internationale Fachjury die Flughafenentwicklung hinsichtlich Flugangebot, Service- und Terminalqualität, sowie Langfriststrategie.

„Der Flughafen Wien wächst in verschiedenen Bereichen in den letzten Jahren sehr erfolgreich. Das Flugangebot wurde stark erweitert und die Servicequalität noch weiter gesteigert und auch die Terminalinfrastruktur wird laufend modernisiert und angepasst“, so Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, der den Award im Rahmen eines Gala-Dinners in Malta entgegennahm. „Parallel zum dynamischen Wachstum konnten wir seit 2011 die CO2-Emmissionen bereits um 70% reduzieren und wollen bis 2030 unseren Airport sogar komplett CO2-neutral betreiben. Der CAPA-Award bestätigt unsere Strategie und dass wir auf dem richtigen Weg sind“, erläutert Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Derek Sadubin, Managing Director von CAPA – Centre for Aviation, übergab den Award an Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. (Credits: CAPA – Centre for Aviation)

CAPA‘s  Aviation Awards for Excellence

Jährlich hebt das australische Marktforschungsinstitut Centre for Aviation (CAPA) mit den Aviation Awards for Excellence strategische Spitzenleistungen von Flughäfen und Airlines in verschiedenen Kategorien hervor. „Medium Airport of the Year“ ist im Jahr 2019 unter allen Flughäfen mit einer Größe von 10-30 Millionen Passagieren der Flughafen Wien. Die Bewertung erfolgt dabei auf Basis von Marktforschungs- und Analysedaten durch eine internationale Fachjury. Innerhalb der Luftfahrt- und Reisebranche gilt CAPA als zuverlässige und unabhängige Quelle für Marktinformationen. Gegründet wurde die Organisation im Jahr 1990, heute verfügt sie über ein umfassendes und globales Netzwerk an Luftfahrtforschern und Analysten.

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BR International Consulting Services zieht als erster Großmieter in den Office Park 4

In knapp einem halben Jahr öffnet das neue Bürogebäude Office Park 4 am Flughafen Wien seine Pforten. Als erster Großmieter wurde nun der österreichische Speziallogistiker BR International Consulting Services gewonnen. Das Unternehmen wird ab Juni 2020 auf 1.200 Quadratmetern seine neuen Büroräumlichkeiten im obersten Stock (8. Stock) beziehen. Der Vertrag wurde kürzlich von Johann Braun, Geschäftsführer der BR Holding GmbH, und Dr. Günther Ofner, Vorstand Flughafen Wien AG, unterzeichnet.

„Die Airport City hat sich in den vergangenen Jahren aufgrund ihrer ausgezeichneten Infrastruktur und sehr guten Verkehrsanbindung zu einem der beliebtesten Betriebsstandorte in der Region entwickelt. Mit dem Office Park 4, der nicht nur optisch, sondern auch durch seine Nachhaltigkeit und Energieeffizienz besticht, heben wir unser Angebot auf ein neues Qualitätsniveau“, so Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

„Der Flughafen Wien bietet mit seiner hervorragenden Infrastruktur das ideale Umfeld für unsere internationalen Kunden. Die Lage des Office Park 4 ist für uns besonders attraktiv, ist doch Wien nur einen Katzensprung entfernt und die weite Welt in wenigen Flugstunden erreichbar“, betont Johann Braun, Geschäftsführer der BR Holding GmbH.

Speziallogistik für Schienentransport im Office Park 4

Die BR International Consulting Services GmbH als Teil der BR Holding GmbH hat sich auf die Zulassung von Schienenfahrzeugen, die Erlangung von Sicherheitsbescheinigungen für Eisenbahnverkehrsunternehmen sowie auf die Logistik und Verladungssicherung für internationale Armeen (NATO) spezialisiert. Das österreichische Unternehmen ist bereits seit 2016 in der Airport City ansässig und verzeichnete in den vergangenen Jahren einen enormen Zuwachs an Aufträgen. Mit dem Umzug in den Office Park 4 vergrößert der Speziallogistiker nicht nur seine Büroflächen, sondern wird seinen Mitarbeiterstand nahezu verdoppeln. 

Neue Arbeitswelt im Office Park 4

Durch den Bau des Office Park 4 erweitert die Airport City Vienna ihr Angebot an zusätzlichen Büro- und Eventflächen um rund 26.000 m². Ab Mai 2020 stehen auf zehn Ebenen lichtdurchflutete Räumlichkeiten zur Verfügung, ausgestattet mit den aktuellsten Technologien. Je nach Bedarf sind die modernen Bürobereiche flexibel in den Größen zwischen 180 m² und 2.700 m² pro Ebene zu mieten. Zweistöckige Eventflächen, geräumige Begegnungszonen, ein Kindergarten sowie Gastronomieeinrichtungen – alles unter einem Dach – lassen das Arbeitserlebnis und den Wohlfühlfaktor der Beschäftigten steigen. Außerdem stehen ausreichende Parkkapazitäten durch die hauseigene Tiefgarage sowie durch das Parkhaus 3 bereit. Eine neue Fußgängerbrücke wird das Areal des Office Park 4 direkt mit dem Parkhaus 3 und dem Terminal 1 sowie den öffentlichen Verkehrsmitteln CAT und S-Bahn verbinden. Die Flughafen Wien AG investiert rund € 60 Mio. in die neue Immobilie.

Aktuell sind bereits rund 40 Prozent des neuen Gebäudes vermietet, es sind aber noch genügend Kapazitäten für Interessierte vorhanden.

Airport City Vienna: Perfekter Betriebsstandort

Die Entwicklung des Immobilienstandortes Flughafen Wien zu einer multifunktionalen Airport City ist ein wesentliches Element der Flughafen-Strategie. Mit einer Logistikfläche von rund 40.000m², einem Office-Angebot von derzeit mehr als 100.000m² Büro- und Konferenzräumen, verschiedenen Nahversorgungs- und Serviceeinrichtungen – wie Supermärkten, einer Apotheke, einem Gesundheitszentrum, einem Fitnesscenter, einem 24/7-Post Partner, einer KFZ-Zulassungsstelle und zahlreichen weiteren Angeboten – ist der Flughafen Wien ein idealer Betriebsstandort. Die Airport City ist ein Vorzeigebeispiel für ihr umfassendes Nachhaltigkeitsmanagement und wurde dafür österreichweit als erste mit dem Quartierszertifikat der österreichischen Gesellschaft für nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) ausgezeichnet.

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Flughafen Wien benennt Straße nach Rennfahrerlegende und begeistertem Piloten Niki Lauda

 

Die Zufahrtstraße zum VIP Terminal und General Aviation Center (GAC) am Flughafen Wien wird künftig den Namen „Niki Lauda Allee“ tragen
 
Niki Lauda war nicht nur eine der großen Persönlichkeiten dieses Landes, er war auch intensiv mit der Luftfahrt verbunden. Zum dauernden, ehrenden Andenken wird ihm daher am Flughafen Wien die „Niki Lauda Allee“ gewidmet, gemeinsam mit einer Gedenktafel am VIP Terminal. Die Wahl ist dabei auf die Zufahrt zum VIP Terminal und General Aviation Center gefallen. So wird eine Straße Niki Laudas Namen tragen, zu der er selbst einen sehr engen Bezug hatte: Der dreifache Formel-1-Weltmeister ist regelmäßig vom GAC mit seinem Privatflugzeug selbst als Pilot in die weite Welt gestartet bzw. von dort zurückgekehrt.

Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, Birgit Lauda, Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG 

„Niki Lauda war eine sportliche Ausnahmepersönlichkeit und hat die Luftfahrt wesentlich geprägt. Wir freuen uns, dass seine Witwe Birgit Lauda zugestimmt hat, ihm zu Ehren mit dieser Allee ein dauerhaftes Denkmal am Flughafen Wien zu setzen. Sei es als begeisterter Pilot oder als Luftfahrtunternehmer, der Flughafen Wien war in vielfältiger Form eng mit seinem Leben verbunden“, so die Vorstände der Flughafen Wien AG, Mag. Julian Jäger und Dr. Günther Ofner.

Die Gedenktafel zu Ehren von Niki Lauda ziert den Eingang zum VIP Terminal und General Aviation Center

 

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Qatar Airways Tram Event

Neben vielen Airlines hat sich auch Qatar Airways eine ULF Straßenbahn der Wiener Linien branden lassen.

Daher wurden 23 unserer Mitglieder und Partner von Qatar Airways zu einer gemeinsamen Rundfahrt in der Straßenbahn eingeladen.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Priska Glatzer und ihr Team ging es nach einem gemeinsamen Gruppenfoto einmal um die gesamte Ringstraße.

Nach der Rundfahrt wurden wir noch auf Punsch und Maroni ins nahe gelegene Cafe Otto Wagner Pavillon eingeladen.

Wir bedanken uns recht herzlichst bei Priska Glatzer und dem gesamten Team von Qatar Airways für die Einladung zu diesem netten Event!

 

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Größter Low-Coster des Nahen Ostens und Nordafrikas in Wien: Flughafen Wien begrüßt Air Arabia aus Sharjah

Mit Air Arabia die Emirate erkunden: Die erste und größte Low-Cost Airline des Nahen Ostens und Nordafrikas fliegt erstmals zwischen Wien und Sharjah. Air Arabia betreibt dort ihr Heimatdrehkreuz, von wo aus auch Dubai in nur etwa 20 Autominuten und Ras Al Khaimah erreichbar sind. Aktuell wird viermal wöchentlich geflogen, ab Mitte Dezember sogar täglich. Die neue Verbindung wurde heute, am Mittwoch den 18. September 2019, offiziell von Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, und Adel Al Ali, Group Chief Executive Officer von Air Arabia, im Rahmen eines Pressetermins, eröffnet.

 

Air Arabia wurde bei der Erstlandung aus Sharjah mit einem Water-Salute am Flughafen Wien empfangen.

„Mit Air Arabia ist der größte Low-Cost Carrier des Nahen Ostens und Nordafrika in Wien vertreten. Von der neuen Direktverbindung profitiert vor allem der Tourismusstandort Österreich, für Fluggäste aus arabischen Ländern ist Wien eines der beliebtesten Reiseziele. Aber auch Passagiere aus Österreich erhalten mit dem erstmals ab Wien erreichbaren Sharjah einen neuen Blick auf die Emirate. Die Nachfrage nach Flügen in diese Region steigt, knapp 13 Prozent Wachstum konnten wir auf Verbindungen in den Nahen und Mittleren Osten seit Jahresbeginn verzeichnen“, so Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.
 
Adel Al Ali, CEO von Air Arabia sagt: „Wir freuen uns Direktflüge zwischen Wien und Sharjah zu starten. Die neue Verbindung bietet unseren Kunden in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Österreich eine großartige Gelegenheit, die Schönheit beider Länder zu entdecken und gleichzeitig das Preis-Leistungs-Verhältnis von Air Arabia zu genießen. Wir danken dem Flughafen Wien für seine Unterstützung und freuen uns auf eine langfristige und gute Zusammenarbeit.“
 
Sharjah ist die drittgrößte Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate und liegt direkt neben Dubai. Die Destination bietet Besuchern neben Traumstränden besonders viel Kultur und wurde mit zahlreichen Moscheen, Palästen, Museen und einer historische Altstadt  im Jahr 1998 sogar zur UNESCO Kulturhauptstadt der Arabischen Welt ausgerufen. Vom Heimatdrehkreuz von Air Arabia, Sharjah, aus erreicht man Dubai in etwa 20 Minuten Autofahrt und auch in das Emirat Ras al Khaimah kann man bequem mit dem Auto weiterreisen. Darüber hinaus bietet Air Arabia noch zahlreiche weitere Ziele ab ihrem Heimatdrehkreuz Sharjah an.

Crew Air Arabia, Adel Al Ali, CEO von Air Arabia, Exzellenz Ahmed Alshehhi, Head of Protocol der Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, Crew Air Arabia.

In sechs Stunden direkt von Wien nach Sharjah
Air Arabia bedient die neue Direktverbindung zunächst viermal wöchentlich: Jeden Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag hebt ein Airbus A320 der Airline von Wien in Richtung Sharjah ab. Mitte Dezember erhöht die Fluglinie ihre Frequenzen sogar auf einen täglichen Flug, die Flugzeit beträgt dabei 6 Stunden. 
 
Über Air Arabia
Air Arabia ist die führende Low-Cost Airline des Nahen und Mittleren Ostens und börsenotiert am Dubai Financial Market. Den operativen Betrieb startete Air Arabia im Jahr 2003 und betreibt aktuell eine Flotte von 54 neuen Airbus A320 und A321. Bedient werden damit 170 Ziele von vier Hubs aus in den Vereinigen Arabischen Emiraten, Marokko und Ägypten. Im Jahr 2018 hat die Fluglinie über 11 Millionen Passagiere befördert. Die mehrfach ausgezeichnete Fluglinie bietet Reisenden viel Komfort, Zuverlässigkeit und erschwingliche Flugpreise. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.airarabia.com.  

Das erste Flugzeug von Air Arabia aus Sharjah am Flughafen Wien.

 

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Flughafen Wien wird CO2 neutraler Airport

Minus 70% an CO2 Ausstoß und minus 40% an Energieverbrauch, diese positive Bilanz des erfolgreichen Nachhaltigkeitsmanagements zieht der Flughafen Wien im aktualisierten Nachhaltigkeitsreporting. Das ambitionierte Ziel: Bis 2030 will der Airport CO2 Neutralität erreichen, trotz weiteren Wachstums. Um dieses Ziel zu erreichen, wird konsequent am Öko-Programm gearbeitet:
 

  • Weitere Verbesserung der Energieeffizienz
  • Einsatz CO2 freier Energieträger
  • Umstellung auf Elektromobilität am Vorfeld
  • Ausbau der Erdwärmenutzung für Heizung und Kühlung und des Photovoltaikeinsatzes
  • Erhöhung der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und Ausbau der Bahn Richtung Bratislava
  • Stärkere Belastung lauterer Flugzeuge – neues Lärmgebührenmodell ab 2020
  • Umstellung der Lichtanlagen auf LED

Handeln statt nur reden
„Nachhaltigkeit und Energieeffizienz haben für uns bereits seit 2011 höchste Priorität, durch unser umfassendes Nachhaltigkeitsmanagement in allen Unternehmensbereichen können wir das Ziel, bis 2030 einer der ersten CO2 neutralen großen Airports zu werden, erreichen.  Für uns ist Klimaschutz kein Lippenbekenntnis, sondern gelebte, tägliche Praxis“, erklärte Flughafen Wien AG-Vorstand Dr. Günther Ofner beim heutigen Pressegespräch.
 
Und weiter: „Dem Klima helfen nur konkrete Maßnahmen, nicht aber vorurteilsgetriebene Schuldzuweisungen oder Symbolpolitik. Auf politischer Ebene wäre die rasche Umsetzung des einheitlichen europäischen Luftraumes „Single European Sky“ für die Luftverkehrs-kontrolle eine vorrangige Maßnahme, wodurch mehr als 10% des Kerosins eingespart, aber auch Verspätungen und Staus reduziert würden. Besonders dringlich ist der Bahnausbau Richtung Bratislava.“
 
„Wichtig ist auch die Konzentration der Forschung auf die Entwicklung alternativer Antriebsmittel und neuer Antriebstechnologien. Als erster Industriezweig geht es für den Luftverkehr mit dem europäischen Zertifikatehandel (ETS) und der weltweiten CORSIA-Regel ein System, um CO2-neutral zu wachsen. Angesichts der bestehenden Ticketsteuer, die € 70 Mio. im Jahr einbringt, sowie der Pflicht der Airlines, CO2-Zertifikate zu kaufen, ist der Ruf nach neuen Steuern fragwürdig, vor allem, wenn sie auf Länderebene und nicht europaweit bzw. global eingeführt werden.“
 
Der Flughafen selbst geht mit gutem Beispiel voran und wird alle dienstlichen Flüge durch den Kauf von CO2 Zertifikaten, z.b. von Climate Austria  kompensieren, eine Möglichkeit, die allen offen steht, die wegen des CO2-Verbrauchs Bedenken haben. Dies wird leider derzeit von weniger als 1% der Passagiere genutzt.
 
Die Maßnahmen im Einzelnen:
 
Energieverbrauchsreduktion und -optimierung
Mit der Smart City Steuerungssoftware entwickelt gemeinsam mit der TU Wien und Denkstatt soll der Energieverbrauch selbstlernend weiter gesenkt und optimiert werden – dieses einzigartige Instrument soll auch global vermarktet werden.
 
Weiters wird auf CO2 freien Strom und Wärmebezug Wert gelegt, auch durch eine Biomassenahwärmeanlage.
 
Photovoltaikanlagen auf 23.700 m2 erweitert – Fünfte PV-Anlage in Planung
Im August dieses Jahres geht die vierte Photovoltaikanlage mit 8.000 m2 bebauter Fläche in Betrieb. Dadurch vergrößert sich die Gesamtfläche der PV-Anlagen am Areal des Flughafen Wien auf 23.700 m2. Pro Jahr werden rund 1,8 Mio. Kilowattstunden produziert. Damit könnte der Jahresstrombedarf von etwa 600 Haushalten gedeckt werden. Die Planungen für die fünfte Photovoltaikanlage sind bereits voll im Gange.
 
Volle E-Fahrt voraus: Flughafen Wien baut E-Flotte aus
Aktuell besteht der E-Fuhrpark der Flughafen Wien AG aus mehr als 380 E-Fahrzeugen. Das größte Potenzial, um Treibstoff und damit CO2 einzusparen, liegt vor allem darin, Nutzfahrzeuge für die Abfertigung elektrisch zu betreiben. Dazu laufen derzeit mehrere Projekte: So werden Cateringfahrzeuge nach und nach durch elektrische ersetzt. Die Umstellung der Groundpowerunits von dieselbetriebenen Generatoren auf Akkubetrieb wird gerade getestet und die Anschaffung von ca. 40 E-Passagierbussen steht unmittelbar bevor. Dafür investiert der Flughafen Wien bis 2020 mehr als 30 Millionen Euro. Durch die neuen E-Fahrzeuge soll sich der Dieselverbrauch um mindestens 1 Mio. Liter pro Jahr reduzieren.  Außerdem gibt es seit kurzem die weltweit erste E-Ladestation mit der Chakratec Schwungmassenspeicher-Technologie am Kurzparkplatz K3 auf der Ankunftsebene. Weitere große Anlagen sind in Planung.
 
Nachhaltig bauen – Office Park 4 ist Umwelt-Vorzeigeprojekt
Nachhaltigkeit und Energieeffizienz dominieren auch die Bauprojekte am Flughafen Wien. Modernste Gebäudetechnik-Lösungen, eine optimierte Wärme-Dämmung und Fassadengestaltung kommen zum Einsatz. Eine große Rolle spielt hier die Geothermie, das Heizen und Kühlen mit thermischer Energie. Nicht umsonst wurde die Airport City Vienna im Jahr 2014 als erstes Gewerbegebiet in Österreich mit dem ÖGNI-Zertifikat für nachhaltige Immobilienentwicklung ausgezeichnet. Der neue Office Park 4 erhielt schon vor seiner Inbetriebnahme im Mai 2020 das ÖGNI-Vorzertifikat in Platin für die umfangreiche Integration von Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.  
 
Lichtanlagen auf LED umgestellt
Weitgehend abgeschlossen ist die Umstellung der Lichtsysteme und Werbeanlagen in den Flughafen-Einrichtungen auf LED.

Neues Lärmgebührenmodell begünstigt leisere Flugzeuge
Ebenso werden Maßnahmen zur Verringerung der Fluglärmbelastung gesetzt: Mit einem neuen Lärmgebührenmodell werden Airlines ab 2020 motiviert, mit leiseren Flugzeugen nach Wien zu kommen. Gerade neue Flugzeugtypen mit neuen Triebwerkstechnologien verzeichnen deutlich bessere Lärmwerte als alte Fluggeräte und diese Maßnahme ist ein Anreiz für Airlines, künftig verstärkt neue und leisere Flugzeuge einzusetzen.

Luftfahrt erzeugt nur rund ein Zehntel der weltweiten Verkehrs-CO2-Emissionen

Ein Vergleich der weltweiten CO2 Emissionen durch Flugverkehr

Weltweit: 2,7 %

Europa: 0,5 %

Österreichweit: 0,2 %
 
Weitere Informationen rund um das Thema Energie- und Nachhaltigkeitsmanagement sind im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht der Flughafen Wien AG unter https://www.viennaairport.com/nachhaltigkeitsbericht zu finden.

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Erster von zwei neuen Hangars geht in Betrieb

DIE VIENNA AIRCRAFT HANDLING GMBH (VAH) BIETET MIT HANGAR 8 UND 9 AB HERBST INSGESAMT 16.000M² HANGARFLÄCHE

Die Flughafen Wien AG errichtet für ihr Tochterunternehmen, die Vienna Aircraft Handling GmbH (VAH), bis Herbst 2019 zwei neue Hangars für die General Aviation. Der erste der beiden Hangars (8) ist bereits fertiggestellt, die Inbetriebnahme des zweiten Hangars (9) ist für Herbst 2019 vorgesehen. Insgesamt wird die VAH dann über vier Großhangars mit einer Gesamtfläche von rund 16.000 Quadratmetern verfügen. Damit reiht sich der General Aviation-Standort am Flughafen Wien unter die Top 10 der Business Aviation Airports in Europa ein. Offiziell eröffnet wurde Hangar 8 heute, am Mittwoch den 17.07.2019, von den Vienna Aircraft Handling-Geschäftsführern Mag. Michael Zach und Joubin Pour MBA.

Beide Hangars werden insgesamt 55 mal 65 Meter groß sein. Die
Einfahrtshöhe liegt bei 10 Metern. Hangar 8 und 9 bieten ausreichend
Platz für Luftfahrzeuge bis zum Businessjet-Typ Bombardier Global.

Das General Aviation Center der VAH am Flughafen Wien besticht durch
seine unmittelbare Nähe zu Wien (30 Minuten Anfahrtszeit vom bzw. zum
Stadtzentrum), den 24/7-Betrieb und seine ausgezeichnete Infrastruktur.
Das Angebot reicht von Passagier-Lounges, Crew Ruheräume und einem
Restaurant über ausreichende Parkmöglichkeiten direkt neben dem
Terminalgebäude bis hin zu individuellen, maßgeschneiderten
Serviceleistungen. Die VAH betreibt das General Aviation Center und ist
seit mehr als 20 Jahren fixed-base operator am Flughafen Wien.

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Skyteam Summer Event

Am 18.6. luden die Skyteam Allianz und der Flughafen Wien zum Summer Event ins Justizcafe auf dem Dach des Landesgericht Wiens. Zahlreiche Reisebüro und Airline Mitarbeiter folgten der Einladung und genossen einen schönen Abend über den Dächern von Wien. Hier einige Impressionen.
Für uns Flughafenfreunde sind solche Events gute Netzwerk Gelegenheiten und so können wir im September China Airlines am Vereinsabend begrüßen und auch für nächstes Jahr AirFrance/Klm vorbereiten.
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