Flughafen Wien setzt mit neuer Landmark Wachstumsimpulse in der Corona-Krise: Neuer Office Park 4 für rund 2.500 Arbeitsplätze geht in Betrieb

Mit der heutigen Schlüsselübergabe haben die ersten Mieter ihre Büros bereits in  der 26.000 m2 großen neuen Arbeitswelt in der Airport City Vienna bezogen, der Office Park 4 bietet Raum für rund 2.500 Beschäftigte – Flexible Arbeitsbereiche, vielfältige Co-Working Angebote und topmoderne Eventflächen – Bürogebäude besticht durch bahnbrechende Energieeffizienz – Energieverbrauch bei weniger als einem Drittel verglichen mit anderen Büroneubauten.

(v.l.n.r.): Günther Ofner, Johanna Mikl-Leitner, Heinz Neumann, Julian Jäger

Der Office Park 4, einer der modernsten Bürokomplexe Österreichs, hat seit heute, 14. September 2020, seine Pforten offiziell geöffnet. Damit wächst die Airport City Vienna am Flughafen Wien um weitere 26.000 m2 an Büro- und Konferenzfläche direkt neben dem Tower. Die markante Landmark an der Einfahrt zum Airport ist aber längst nicht nur Bürostandort, sondern Event-Location und flexibler Co-Working Space zugleich. Ein eigener Kindergarten mit bis zu 7 Gruppen und flexiblen Öffnungszeiten sowie Gastronomieeinrichtungen im Haus runden das vielfältige Angebot ab. Die neue Immobilie wurde heute offiziell von Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Wiens Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke, den Flughafen Wien-Vorständen Günther Ofner und Julian Jäger und dem Architekten Heinz Neumann eröffnet.

„Ich freue mich, dass wir in dieser herausfordernden Zeit mit dem Office Park 4 in der Airport City ein so wichtiges Signal für Wachstum, Wirtschaft und Arbeitsmarkt setzen. Der Office-Park 4 bietet Kapazitäten für weitere 2.500 Arbeitsplätze und schafft damit wichtige Impulse für die gesamte Region“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

„Der Office Park 4 ist ein beeindruckendes Zeichen dafür, dass der Flughafenbetrieb nie wirklich stillgestanden ist und hier Ideen für die Zukunft weitergeführt worden sind. Der Neubau setzt neue Maßstäbe in Hinblick auf Büroinfrastruktur und bringt Wachstumsimpulse für die Region rund um Wien. Der Flughafen Wien ist für Wien das Tor zur Welt, wichtiger Arbeitgeber und eine Lebensader für die Wiener Wirtschaft sowie für den Tourismus. Genau solche Initiativen braucht es jetzt, um die Region zu fördern und die Wertschöpfung weiter auszubauen“, sagt der Wiener Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke.

„Mit dem Office Park 4 schaffen wir eine neue Arbeitswelt auf höchstem Qualitätsniveau inmitten der Airport City Vienna. Rund 2.500 Arbeitnehmer sollen hier arbeiten. Damit setzt der Flughafen Wien trotz Corona-Krise ein Zeichen für die Zukunft. Die Nachfrage nach den neuen Räumlichkeiten ist groß. Erste Mieter sind bereits eingezogen und genießen das überlegene Preis-Leistungs-Verhältnis der Airport City Vienna, viele weitere Betriebe stehen auf der Interessentenliste. Neue Maßstäbe setzten wir bei der Energieeffizienz, der Energieverbrauch liegt bei weniger als einem Drittel im Vergleich zu konventionellen Büros“, so Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

„Der Ausbau der Airport City ist eine wertvolle Ergänzung für die Kernfunktionen des Flughafens und bietet durch die flexiblen Co-Working Angebote perfekte Arbeitsmöglichkeiten vor allem auch für Reisende. Mit dem großzügigen Conferencing-Angebot wird der Standort künftig noch attraktiver für Events jeder Art“, erklärt Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

„Architektur ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Wir freuen uns über die Eröffnung dieses flexibel nutzbaren Gebäudes, das den Anforderungen an neue Arbeitswelten bestmöglich gerecht wird. Der Office Park 4 ist aber nicht nur reines Designobjekt, sondern als Beitrag zu einem ressourcenschonenden Lebenswandel zu verstehen“, betonte Architekt Heinz Neumann.

Vom Speziallogistiker bis zur Start-up Schmiede

Die ersten Mieter sind bereits in den Office Park 4 eingezogen und kommen aus den unterschiedlichsten Branchen: Darunter finden sich unter anderem die BR International Consulting Services (Speziallogistiker für Schienentransport), die global größte Innovationsplattform Plug and Play aus Kalifornien, der internationale Luft- und Seefrachtspediteur C.H. Robinson und der bilinguale Kindergarten Luftikus. Das Interesse am neuen Bürogebäude ist groß. Das spiegelt sich auch im Auslastungsgrad der Vorvermietung wider, der mit 40 bis 50 Prozent trotz Krise besonders gut ist.

Neue Arbeitswelt mit vielfältigen Conferencing-Möglichkeiten

Der Office Park 4 erstreckt sich über zehn Ebenen. Charakteristisch sind seine lichtdurchfluteten Räumlichkeiten, die über modernste Technologieausstattung verfügen. Je nach Bedarf sind pro Etage flexible Arbeitsbereiche in den Größen zwischen 180m² und 2.700m² zu mieten. Ein besonderes Highlight sind die zweistöckigen Eventflächen und Showrooms mit 1.200 m2. Flexible Wände verleihen jeder Veranstaltung aufgrund der individuellen Gestaltungsmöglichkeiten besondere Exklusivität. Eine High-Speed-Internetverbindung von bis zu 10 Gbps sorgt dafür, dass man in Echtzeit mit der ganzen Welt verbunden ist. Geräumige Begegnungszonen, ein Kindergarten sowie Gastronomieeinrichtungen lassen das Arbeitserlebnis und den Wohlfühlfaktor der Beschäftigten zusätzlich steigen. Außerdem stehen ausreichende Parkkapazitäten durch die hauseigene Tiefgarage sowie durch das Parkhaus 3 bereit. Die neue Fußgängerbrücke gleich bei der Einfahrt zum Flughafen verbindet das Areal des Office Park 4 direkt mit dem Parkhaus 3, dem Terminal 1 sowie den öffentlichen Verkehrsmitteln CAT und S-Bahn. Rund € 60 Mio. hat die Flughafen Wien AG in die neue Immobilie investiert.

Innovatives Design und ökologisches Meisterwerk

Für Design und Gestaltung zeichnet das renommierte Wiener Architektenbüro HNP architects ZT GmbH, unter der Führung von Heinz Neumann, Oliver Oszwald und Florian Rode, verantwortlich. Ein durch die Luftfahrt inspirierter Gebäudegrundriss und ein hoher Glasanteil verleihen der neuen Büroimmobilie im Herzen der Airport City ein zeitgemäßes Design. Die zu etwa 60 Prozent transparente Fassadenfläche lässt viel Tageslicht in die Räumlichkeiten des Office Park 4 fließen und berücksichtigt durch ihre spezielle Formung gleichzeitig den Windkomfort. Vorzeigecharakter hat der Office Park 4 in Hinblick auf seine nachhaltige Bauweise und Energieeffizienz. Eine große Rolle spielt Geothermie, das Kühlen und Heizen mit thermischer Energie. Außerdem befindet sich auf dem Dach eine Photovoltaikanlage für die optimale Nutzung von nachhaltigen Energiequellen. Dafür wurde der Office Park 4 noch vor seiner Fertigstellung von der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) mit dem Platin-Vorzertifikat ausgezeichnet.

Technische Daten zum Office Park 4

Für das neue Bürogebäude wurde rund 60.000 Kubikmeter Erde ausgehoben. Das entspricht in etwa dem siebenfachen Volumen aller Schwimmbecken des Wiener Stadionbades. Mehr als 1.500 Quadratmeter an Wandschalungen kamen zum Einsatz. Da der Office Park 4 mit thermischer Energie beheizt bzw. gekühlt wird, wurden 450 Energiepfähle im Boden errichtet und rund 39 Kilometer an Geothermie-Leitungen verlegt. 

Airport City Vienna: Perfekter Betriebsstandort

Die Entwicklung des Immobilienstandortes Flughafen zu einer multifunktionalen Airport City ist ein wesentliches Element der Flughafen-Strategie. Mit einer Logistikfläche von rund 40.000m², einem Office-Angebot von mehr als 100.000m² Büro- und Eventflächen, verschiedenen Nahversorgungs- und Serviceeinrichtungen, wie Supermärkten, Apotheke, Gesundheitszentrum, Fitnesscenter, 24/7-Post Partner, KFZ-Zulassungsstelle, Friseur und zahlreichen weiteren Angeboten, ist der Flughafen Wien ein perfektiver Betriebsstandort. Zusätzlich gewinnt die Airport City durch die leistungsfähige Verkehrsanbindung an Straße, Schiene und Luft besondere Attraktivität und bietet ideale Voraussetzungen für Betriebsstandorte. Für das umfassende Nachhaltigkeitsmanagement erhielt die Airport City Vienna das österreichweit erste Quartierszertifikat der österreichischen Gesellschaft für nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI).

 

Mit Innovation aus der Krise: „Innovation day“ und „Selection day“ am Flughafen Wien

Hochkarätige Experten aus Politik, Wirtschaft, Tourismus und Technologie präsentieren ab morgen ihre Innovationsstrategien und Perspektiven für die Zeit nach der Covid-19-Krise am Flughafen Wien

Erfolgreich aus der Corona-Krise mit Innovationen, der Flughafen Wien setzt neue Initiativen: Am Montag, 7. September 2020 lädt der Flughafen Wien zum hochkarätig besetzten Innovation Day ein. Jochen Danninger, Wirtschaftslandesrat von Niederösterreich, Peter Hanke, Finanzstadtrat der Stadt Wien, Japans Technologieminister Kōichi Hagiuda, Wiens Tourismusdirektor Norbert Kettner sowie die Flughafen Wien-Vorstände Günther Ofner und Julian Jäger und viele weitere Experten erläutern ihre Innovations- und Zukunftsstrategien. Am Dienstag, 8. September 2020 findet in Kooperation mit der kalifornischen Start-Up Schmiede Plug and Play der Selection Day statt. Verkehrsstaatssekretär Magnus Brunner hält dabei die Keynote Speech. Anschließend präsentieren Verkehrs- und Smart City-Experten sowie 30 internationale Start-Ups ihre Innovationen, Geschäftsmodelle und Zukunftsideen. Beide Veranstaltungen können live und kostenlos im Internet mitverfolgt werden.

Tourismus nach Covid-19, Smart-Cities und Zukunftsstrategien: Innovation Day

Am Montag, 7. September 2020 findet ab 12:00 Uhr der Innovation Day am Flughafen Wien statt. Eröffnet wird die Veranstaltung von Jochen Danninger, Wirtschaftslandesrat von Niederösterreich, Peter Hanke, Finanzstadtrat von Wien, sowie Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG. Per Video wird auch Kōichi Hagiuda, Minister für Wirtschaft und Technologie in Japan zugeschalten. Anschließend präsentieren und diskutieren hochkarätige Vertreter aus Wirtschaft, Tourismus und Technologie wie etwa Wolfgang Knoll, Geschäftsführer des AIT (Austrian Institute of Technology), Maria Zesch, CCO Business & Digitalization von Magenta, Norbert Kettner, Geschäftsführer des Wien Tourismus und Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG über Zukunftsstrategien, Perspektiven für den Tourismus nach der Corona-Krise und Smart Cities-Entwicklungen.

Geballte Innovationskraft mit internationalen Start Ups: Selection Day

Am Dienstag, den 8. September 2020 veranstaltet die kalifornische Start Up-Schmiede Plug and Play in Kooperation mit dem Flughafen Wien ab 10:00 Uhr den Selection Day. Magnus Brunner, Staatssekretär im Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation & Technologie eröffnet und hält die Keynote Speech der Veranstaltung. Weiters sprechen Renée Wagner, Geschäftsführerin von Plug and Play Austria und Jonathan Reichental, international anerkannter Buchautor. Anschließend präsentieren rund 30 Start-ups innovative Geschäftsideen für die Bereiche Smart Cities und Travel & Hospitality.

Online teilnehmen: Kostenlose Videostreams für beide Veranstaltungen

Die Teilnahme an beiden Veranstaltungen ist auch über ein Online-Tool möglich. Nähere Informationen dazu sind zu finden unter folgenden Links:

Innovation Day: https://www.eventbrite.com/e/innovation-day-vienna-international-airport-vienna-region-registration-112947545148

Selection Day: https://www.eventbrite.com/e/plug-and-play-selection-day-grand-office-opening-tickets-116708067973

Trotz Pandemie setzt der Flughafen Wien neue Initiativen: Neuer Friseur „Hairport“ eröffnet in der Airport City

Im neuen Friseur-Salon „Hairport Vienna“ erhalten Kundinnen und Kunden perfektes Hairstyling Foto: Flughafen Wien

Der Flughafen Wien erweitert sein Serviceangebot für Passagiere und Beschäftigte: Morgen, 1. September 2020, eröffnet der neue Friseursalon „Hairport“ in der Airport City. Im Erdgeschoß im Office Park 3 bietet der ehemalige Vizeweltmeister der Friseure, der Fischamender Karl Pohl, perfektes Hairstyling in entspannter Atmosphäre. Geöffnet ist der Salon von Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr sowie Samstag von 8:00 bis 12:00 Uhr. Termine können unter der Telefonnummer +43 (1) 7007-33 777 reserviert werden. Sich gleich anzumelden, zahlt sich aus: Von 1. bis 12.9.2020 gilt ein Eröffnungsrabatt von Minus 20% auf alle Friseur- und Stylingdienstleistungen im Salon.

„Die Welt dreht sich auch in der Krise weiter und die Airport City am Flughafen Wien ist reger Betriebsstandort für zahlreiche Unternehmen und ihre Beschäftigten, mit der Inbetriebnahme des Office Park 4 kommen weitere dazu. Für sie alle, wie auch für Flugreisende und Anrainer der umliegenden Gemeinden, bieten wir nun mit Spitzenfriseur Karl Pohl und seinem Team ein neues nützliches Serviceangebot am Standort.“, freut sich Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

„Die Airport City ist für unseren Salon ein perfekter Standort, der auch in der Krisenzeit täglich von vielen Reisenden und Beschäftigten frequentiert wird. Mein erfahrenes Team und ich freuen uns, mit unseren Friseur- und Stylingservices das breite Dienstleistungsangebot am Flughafen erweitern zu können und wir stehen ab morgen für unsere Kunden bereit.“, so der Betreiber des Friseursalons, Karl Pohl.

vlnr: Friseur-Staatsmeister Karl Pohl eröffnet mit Flughafen Wien-Vorstand Dr. Günther Ofner seinen neuen Salon am Airport Foto: Flughafen Wien

Haare machen Leute

1988 gewann Karl Pohl den bedeutendsten Titel der Friseurszene, den österreichischen Staatsmeistertitel sowie den Vizeweltmeistertitel der Friseure im Damenfach. Neben seinem seit vielen Jahren erfolgreich etablierten Salon in Fischamend betreibt der Starfriseur ab 1. September 2020 nun zusätzlich eine rund 60 m² große und topmoderne Filiale am Flughafen Wien. Wer also perfektes Styling erleben will, kann sich ab morgen im Salon direkt am Airport im Office Park 3 von Mo-Fr 08:00 – 18:00 Uhr und Sa 08:00-12:00 Uhr von seinem Team verwöhnen lassen. Anmeldungen sind unter der Telefonnummer +43 (1) 7007 33 777 möglich. Weitere Informationen sind im Internet unter www.hairport-vienna.at zu finden.

EVA AIR Hello Kitty-Flug als Vatertagsspecial

Flug Taipeh – Taipeh gegen Fernweh

Vergangenen Samstag bot EVA AIR Passagieren eine besondere Gelegenheit, den Vatertag Taiwans zu feiern – mit einem Hello Kitty-Flug von Taipeh nach Taipeh. EVA AIR -Präsident Clay Sun war Gastgeber der Veranstaltung und begrüßte die Passagiere im Terminal 2 des Taoyuan International Airport (TPE) und Ehrengäste wie den stellvertretenden Innenminister, Chen Tsung-Yen, und der Chief Operating Officer der Taiwan-Niederlassung von Sanrio, Lee Ming-Hsun. Zur Freude der Gäste hatte auch Hello Kitty persönlich einen Auftritt und begrüßte die Passagiere.

„Wir sind begeistert von all den positiven Rückmeldungen, die wir für unseren Hello Kitty-Sonderflug erhalten haben. Die Tickets waren sofort ausverkauft“, freute sich EVA AIR-Präsident Clay Sun. „Die Resonanz war so enthusiastisch, dass wir für den 15. August einen zweiten Flug geplant haben, der ebenfalls bereits ausgebucht ist. Wir schätzen insbesondere die Unterstützung und Ermutigung durch das Ministerium für Verkehr und Kommunikation, die Zentrale Seuchenkommandozentrale (CECC), die Zivilluftfahrtbehörde (CAA), den Internationalen Flughafen Taoyuan, das Luftfahrtpolizeibüro, die Einwanderungsbehörde, die Zollverwaltung und unseren Partner Sanrio, die mit uns zusammengearbeitet haben, um diesen besonderen Flug zu ermöglichen“.

„Die Resonanz auf diese Aktion zeigt nicht nur den Wunsch der Reisenden zu fliegen, sondern ermutigt die Fluggesellschaften auch, den Flugbetrieb durch COVID-19-Sperren und Schwierigkeiten aufrechtzuerhalten. Wir hoffen, dass diese Pandemie bald vorbei sein wird. Und wir freuen uns darauf, den Betrieb und die Dienstleistungen wieder aufzunehmen, damit unsere Fluggäste wieder mit Zuversicht fliegen und die Freuden des Reisens im Ausland genießen können“, fügte Sun hinzu.

EVA AIR setzte ihren Hello Kitty-Joyful Dream-Jet ein, um den Vatertagsflug durchzuführen. Das Flugzeug, ein Airbus A330-300, ist mit 30 Sitzen in der Business Class und 279 in der Economy Class ausgestattet. Die Gesamtflugzeit vom Start bis zur Landung für den Sonderflug betrug zwei Stunden und 45 Minuten. Auf dem Flug konnten die Passagiere die schönsten Landschaften Taiwans, wie zum Beispiel die Yangming Berge, die taiwanesische Ostküste und Eluanbi, den südlichsten Punkt Taiwans, von oben genießen.

Über EVA AIR

Die private taiwanesische Fluggesellschaft EVA AIR ist Star Alliance-Mitglied seit 2013 und eine der nur zehn Airlines weltweit mit den begehrten fünf Sternen von SYKTRAX für herausragende Services und Leistungen. Reisende, die an der weltweiten Umfrage von SKYTRAX teilgenommen haben, wählten EVA AIR auch zur Nummer eins bei „Sauberste Flugzeugkabinen der Welt“ und bei „Bestes Economy Class Airline Catering“. TripAdvisor zeichnete sie kürzlich als Drittbeste unter den „Top 10 Fluggesellschaften der Welt“ aus und verlieh ihr bei den jährlichen Travelers‘ Choice Awards für Fluggesellschaften Top-Plätze in vier weiteren Kategorien, während die Leser von „Travel + Leisure“ sie unter den Top-10 der internationalen Fluggesellschaften auf den vierten Platz wählten.

EVA AIR bedient mehr als 60 Destinationen auf vier Kontinenten (Asien, Australien, Europa und Amerika) mit über 80 Flugzeugen der Typen Boeing und Airbus.

Halbjahresergebnis und aktuelle Entwicklungen bei Austrian Airlines

„Die Corona-Krise hat die Airline-Branche mit voller Wucht getroffen. Die weltweiten Reisebeschränkungen haben den Betrieb im zweiten Quartal fast zur Gänze zum Erliegen gebracht. Erst seit der Wiederaufnahme des Flugbetriebs am 15. Juni erholt sich unser Geschäft langsam“, erklärt Austrian Airlines CFO Wolfgang Jani.

Ergebnisse aus der Pressemitteilung von Austrian Airlines im Detail

Sieht man von den humanitären Frachtflügen ab, hat das zweite Quartal praktisch nur aus zwei Wochen Minimalbetrieb im Juni bestanden. Sind im Vorjahr noch rund vier Millionen Passagiere zwischen April und Juni befördert worden, waren es 2020 nur 53.000. Der Umsatz ist um 94 Prozent auf 35 Mio. Euro eingebrochen. Die Gesamterlöse sind im selben Zeitraum um 90 Prozent auf 59 Mio. Euro gesunken (2. Quartal 2019: 610 Mio. Euro). Die Gesamtaufwendungen sind im selben Zeitraum bei 158 Mio. Euro gelegen, was einem Rückgang von 72 Prozent (2. Quartal 2019: 565 Mio. Euro) im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Das Adjusted EBIT im 2. Quartal hat letztlich -99 Mio. Euro betragen (2. Quartal 2019: +46 Mio. Euro).

Im ersten Halbjahr 2020 sind die Umsatzerlöse um 67 Prozent auf 322 Mio. Euro gesunken
(1. Halbjahr 2019: 973 Mio. Euro). Die betrieblichen Aufwendungen sind im gleichen Zeitraum um 44 Prozent auf 598 Millionen Euro gesunken (1. Halbjahr 2019: 1.064 Mio. Euro). Gegengesteuert wurde durch ein Paket an kurzfristigen Sparmaßnahmen sowie durch Kurzarbeit der gesamten Belegschaft. Das Adjusted EBIT, in dem unter anderem Bewertungsverluste aus Flugzeugverkäufen exkludiert werden, hat -235 Mio. Euro betragen (1. Halbjahr 2019: -53 Mio. Euro). Das EBIT lag bei -299 Mio. Euro.

Aktuelle Buchungsentwicklung und neue Wege, die Reisefreiheit gesunder Passagiere wiederherzustellen

Gut gebucht mit einer Auslastung von rund 90 Prozent sind derzeit vor allem Feriendestinationen wie Athen, Larnaka oder Thessaloniki. CEO Alexis von Hoensbroech äußerte sich dazu, dass es hier erfreulich sei, dass „die Passagiere nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern lieber die Füße in den Sand stecken“. Allerdings sei das Buchungsverhalten der Passagiere derzeit sehr kurzfristig, da noch immer eine Verunsicherung in Bezug auf Flugreisen herrscht. Auch betonte Hoensbroech, wie wichtig die Reisefreiheit sei, und dass flächendeckende PCR-Tests für die Wiederherstellung dieser notwendig wären: „Wer gesund und nicht ansteckend ist, soll reisen dürfen.“ Zuletzt hatten die Landeverbote in Österreich einen Rückschlag für Östereichs Homecarrier bewirkt und die Auslastung der Airline von 70 auf 60 Prozent gedrückt. Betroffen waren vor allem Zubringerflüge aus Osteuropa für die Langstrecke nach Nordamerika. Aus diesem Grund musste die Chicago-Rotation zwischenzeitlich ausgesetzt werden. Wie wichtig die Umsteigepassagiere in Wien sind, hat sich insofern gezeigt, dass genügend Nachfrage nach Transatlantikflügen da war, obwohl kein Passagier aus Österreich in die USA einreisen darf und vice versa. Bestehende Einreiseverbote und Quarantänebedingungen mit einem globalen Covid-Testprogramm zu ersetzen, ist eine klare Forderung des AUA-CEO, um eine internationale Lösung zu finden, um die Reisefreiheit gesunder Passagiere wiederherzustellen.

Personalsituation und Refunds

Derzeit gibt es entgegen vieler Gerüchte keine Kündigungen seitens des Unternehmens bei Austrian Airlines, da sich alle Mitarbeiter der Fluglinie in Kurzarbeit befinden. Diese ist bis März 2021 fixiert, wobei man von einer Verlängerung ausgeht. Der Businessplan ist auf 2 Jahre ausgelegt, nach diesen 2 Jahren wird eine 80%ige Auslastung prognostiziert – und dann müsse man sich ansehen, wie viele Mitarbeiter für den Flugbetrieb notwendig seien. Zurzeit kommt es allerdings zu Kündigungen seitens Mitarbeitern, die sich mangels Perspektive für andere Berufswege entscheiden – was durchaus nachvollziehbar ist.

Erfreuliche Nachrichten gibt es bezüglich Refunds: Mittlerweile sind drei Viertel der Flugpreiserstattungen für nicht durchgeführte Flüge an Passagiere abgearbeitet.

 

EVA AIR setzt die Auszeichnungsserie beim TripAdvisor Travelers‘ Choice fort

Unter den Top-10 der weltbesten Fluggesellschaften sowie vier weitere Auszeichnungen

TripAdvisor, die größte Reisewebsite der Welt, hat EVA AIR als Gewinnerin in fünf Kategorien seiner vierten jährlichen Travelers‘ Choice Awards für Fluggesellschaften bekannt gegeben, darunter die Anerkennung in den „Top 10 Airlines der Welt“. Die private taiwanesische Fluggesellschaft erhielt außerdem Spitzenplätze in den Kategorien „World’s Best Business Class“, „Travelers‘ Choice Major Airlines“ in Asien und „Best Business and Premium Economy Classes“ in Asien. EVA AIR wurde damit zum vierten Mal in Folge mit dem Travelers‘ Choice Award ausgezeichnet.

Reisende können unter https://www.tripadvisor.com/TravelersChoice-Airlines mehr über die diesjährigen Auszeichnungen in der Kategorie Fluggesellschaften erfahren und sich unter www.evaair.com über die Strecken und Dienstleistungen von EVA AIR informieren.

„Wir sind dankbar für die Unterstützung durch Passagiere aus aller Welt“, sagte EVA AIR-Präsident Clay Sun. „Wir unternehmen immer wieder Anstrengungen, herausragende Dienstleistungen und Services zu erbringen, die die Erwartungen unserer Fluggäste übertreffen. Schon zu Beginn der Pandemie haben wir besonders sorgfältig auf Details geachtet. Wir überprüften den Service an Bord und die Mahlzeiten, führten zusätzliche Maßnahmen ein, um die Kabinen noch gründlicher zu sterilisieren, und arbeiteten daran, die Passagiere gut über unsere Praktiken zur Ansteckungsprävention zu informieren, damit sie sicher sein können, wenn sie sich für einen Flug mit uns entscheiden“.

Nach einer Analyse der Quantität und Qualität der von den Fluggästen über einen Zeitraum von 12 Monaten veröffentlichten Bewertungen und Beurteilungen anerkannte TripAdvisor 64 Fluggesellschaften aus den sieben Regionen Asien, Europa, Nordamerika, Lateinamerika, Naher Osten, Afrika/Indischer Ozean und Südpazifik/Ozeanien.

„Die Gewinner der Travelers‘ Choice Awards 2020 sollten stolz auf diese bedeutende Anerkennung sein“, sagte Kanika Soni, Chief Commercial Officer bei TripAdvisor. „Obwohl es ein herausforderndes Jahr für Reisen und das Gastgewerbe war, möchten wir die Leistungen unserer Partner feiern. Die Preisträger werden für ihren außergewöhnlichen Service und ihre Qualität geliebt. Diese Gewinner haben es nicht nur verdient, sondern sie sind auch eine große Inspirationsquelle für Reisende, wenn die Welt wieder anfängt, sich hinauszuwagen.“

TripAdvisor ist die größte Reise-Community-Plattform mit durchschnittlich über 463 Millionen Besuchern monatlich und beinhaltet über 860 Millionen Erfahrungsberichte und Meinungen zu Unterkünften, Attraktionen, Restaurants und Fluggesellschaften weltweit. Alle preisgekrönten Fluggesellschaften von Travelers‘ Choice 2020 sind auf der Website unter www.tripadvisor.com/TravelersChoice-Airlines gelistet.

Über EVA AIR

Die private taiwanesische Fluggesellschaft EVA AIR ist Star Alliance-Mitglied seit 2013 und eine der nur zehn Airlines weltweit mit den begehrten fünf Sternen von SYKTRAX für herausragende Services und Leistungen. Reisende, die an der weltweiten Umfrage von SKYTRAX teilgenommen haben, wählten EVA AIR auch zur Nummer eins bei „Sauberste Flugzeugkabinen der Welt“ und bei „Bestes Economy Class Airline Catering“. TripAdvisor zeichnete sie kürzlich als Drittbeste unter den „Top 10 Fluggesellschaften der Welt“ aus und verlieh ihr bei den jährlichen Travelers‘ Choice Awards für Fluggesellschaften Top-Plätze in vier weiteren Kategorien, während die Leser von „Travel + Leisure“ sie unter den Top-10 der internationalen Fluggesellschaften auf den vierten Platz wählten.

EVA AIR bedient mehr als 60 Destinationen auf vier Kontinenten (Asien, Australien, Europa und Amerika) mit über 80 Flugzeugen der Typen Boeing und Airbus.

Informationen und Buchungen unter www.evaair.com.

EVA AIR auf Facebook: https://www.facebook.com/evaairwayscorp.at

EVA AIR auf YouTube: https://www.youtube.com/user/EVAAIRVIDEO

Über TripAdvisor

TripAdvisor, die weltweit größte Reiseplattform*, hilft 463 Millionen Reisenden jeden Monat** dabei, jede Reise zu ihrer besten Reise zu machen. Reisende auf der ganzen Welt nutzen die TripAdvisor-Website und -Anwendung, um mehr als 860 Millionen Bewertungen und Meinungen zu 8,7 Millionen Unterkünften, Restaurants, Erlebnissen, Fluggesellschaften und Kreuzfahrten zu durchsuchen. Ob sie nun eine Reise planen oder bereits unterwegs sind, Reisende wenden sich an TripAdvisor, um günstige Preise für Hotels, Flüge und Kreuzfahrten zu vergleichen, beliebte Touren und Attraktionen zu buchen sowie Tische in großen Restaurants zu reservieren. TripAdvisor, der ultimative Reisebegleiter, ist in 49 Märkten und 28 Sprachen erhältlich.

Flughafen Wien begrüßt neues CoV-Kurzarbeitsmodell

Der Flughafen Wien begrüßt das heute von der österreichischen Bundesregierung vorgestellte, mit den Sozialpartnern abgestimmte, neue Corona-Kurzarbeitsmodell ab Oktober: „Diese Verlängerung um weitere sechs Monate bietet Unternehmen die nötige Unterstützung, um die dramatische Krise zu bewältigen. Wichtig ist diese Grundlage für Unternehmen, um für die Zeit der Krise und zur Überbrückung des Nachfrageausfalls möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Beschäftigung zu halten, die nach Ende der Krise wieder gebraucht werden. Gleichzeitig sollte jedoch die Flexibilität geschaffen werden, unerlässlich nötige, individuelle Anpassungen auf Betriebsebene vorzunehmen.“, stellt Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, dazu fest.

Austrian: Gelungener Neustart nach Corona-Pause

Nach einer fast 90-tägigen Corona Unterbrechung, konnte Austrian Airlines am Montag den 15.Juni einen sehr emotionalen Erstflug feiern. Nach Aussetzung der europäischen Covid-19 Reisebeschränkungen, hob erstmals ein AUA Jet wieder zu einem kommerziellen Flug von Schwechat nach München ab.

Rückblick: Am frühen Morgen des 19.März landete der vorerst letzte Austrian Linienflug aus Chicago kommend am Flughafen Schwechat. Es folgten Wochen der Ungewissheit unter den 7000 Mitarbeitern, denn niemand konnte während der Covid-19 Pandemie voraussagen, ab wann und ob der kommerzielle Flugbetrieb des inzwischen 63-jährigen Unternehmens wieder starten würde? Zwar unternahm Austrian Airlines im Auftrag der Bundesregierung zahlreiche Fracht & Rückführungsflüge, doch an einen regulären Flugbetrieb war aufgrund der bestehenden Reisebeschränkungen nicht zu denken.

Nachdem die Zukunft des Unternehmens dank eines 600 Mio.Rettungsschirms der Bundesregierung inzwischen gesichert ist, begann die Fluglinie in den letzten Tagen damit, den Flugbetrieb langsam wieder hochzufahren. Austrian Airlines Vorstand Alexis von Hoensbroech ließ es sich zum Neustart nicht nehmen, den Flug in die bayrische Landeshauptstadt München persönlich zu begleiten.

Emotionale Begrüßung

Bereits um 06:30 Uhr hob Flug OS 111 planmäßig mit einem Embraer 195 Jet unter dem Kommando von Embraer Flottenchef Ewald Roithner und Sicherheitskapitän Rudolf Buchensteiner in Richtung Bayern ab. Zuvor schritten die rund 80 Fluggäste am Weg zu ihrem Gate an einem Spalier aus 70 Mitarbeitern der Austrian Bodenstation vorbei. Begleitet von lauten Jubel und viel Applaus wurden so die Erstfluggäste von den Mitarbeitern zu diesem historischen Austrian Erstflug willkommen geheißen. Eine noble Aktion, denn die Belegschaft kam in ihrer Freizeit zum Flughafen Schwechat angereist, um diesen geschichtsträchtigen Moment beiwohnen zu können!

Alexis von Hoensbroech nahm die Gelegenheit war, um sich bei seinen Mitarbeitern für ihre Loyalität zu bedanken: „Die Verabschiedung am Flughafen Schwechat war ein emotioneller Moment für mich, Ziel war es immer die Fluglinie in die Luft zu bringen. Ich spreche wohl für alle 7000 AUA Mitarbeiter, wenn ich sage – We are ready to fly“.

An Bord war die Stimmung unter den knapp 80 Fluggästen ausgezeichnet. Auch wenn man das Lächeln der Flugbegleiter aufgrund des verpflichtenden Mund-Nasenschutz nicht sehen konnte, so war die Freude über den Neustart den fliegenden Mitarbeitern deutlich anzuhören. Nach einem knapp 50-minütigen Flug, wurde die OE-LWO in München von der Flughafenfeuerwehr mit einem Wassersalut willkommen geheißen. Das Service an Bord des Jets wurde Corona bedingt ebenfalls leicht angepasst, so werden nur noch abgepackte Speisen in der gewohnten DO& CO Qualität an die Passagiere ausgegeben.

Fliegen unter neuen Regeln

Sowohl für die Flughafen Wien AG als auch für Austrian Airlines ist der Gesundheitsschutz ihrer Passagiere von besonderer Bedeutung. So wurde nicht nur für alle Passagiere eine Maskentragepflicht in den Terminals des Flughafen Schwechat angeordnet, sondern auch in die Allgemeinen Beförderungsbedingungen von Austrian Airlines eingetragen. Generell wird allen Passagieren empfohlen, während der gesamten Reise – vom Weg zum Flughafen bis zur Ankunft am Reiseziel – eine Schutzmaske zu tragen und stets auf den Mindestabstand zu achten.

Zusätzlich bietet Austrian Airlines seine Passagiere bereits von zuhause aus online einzuchecken und die Möglichkeit der kontaktlosen Aufgabe seines Fluggepäckes am „Self Baggage Device“ zu nutzen. Nach jedem Flug werden die Flugzeuge sehr intensiv an Armlehnen, Tische und in den Toiletten gereinigt. Jeder Passagier erhält beim Betreten des Austrian Flugzeuges zusätzlich ein Desinfektionstuch ausgehändigt. Wie bereits mehrfach berichtet, können die HEPA-Filter an Bord der Austrian Flugzeuge mehr als 99,9 Prozent aller Viren und Bakterien filtern, weshalb sich laut Austrian Vorstand Alexis von Hoensbroech, die Passagiere keine Sorgen über eine mögliche Ansteckungsgefahr an Bord machen müssen.

Test- Airport:

Die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA (European Aviation Safety Agency) entwickelt internationale Standards für Covid-19-Sicherheitsmaßnahmen in der Luftfahrt. Wichtige Praxiserfahrungen dafür liefert der Flughafen Wien, der von der EASA als Test-Airport ausgewählt wurde wie Flughafenvorstand Mag. Julian Jäger im Rahmen des Austrian Erstfluges berichtete. Zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen wurden in Wien bereits umgesetzt und die nun aus dem Praxisbetrieb gewonnenen Erkenntnisse werden in die Gestaltung künftiger Regelungen einfließen. Die von der Luftfahrtbehörde vor kurzem veröffentlichte „EASA-Charta“, in der Empfehlungen für sicheres Reisen mit dem Flugzeug abgegeben wurden, wurde vom Flughafen Wien ebenfalls unterzeichnet.

Martin Dichler

Veröffentlicht unter News

Safety First beim Neustart: Austrian Airlines führt Maskenpflicht auf allen Flügen ein

• Physical Distancing Maßnahmen während der gesamten Reisekette etabliert
• Heimische Airline empfiehlt kontaktlose Check-in und Boarding Möglichkeiten
• CEO Alexis von Hoensbroech: „Sicherheit oberste Priorität, Balance zwischen Schutz   und Service wird gelingen“

Austrian Airlines hat mit dem Erstflug nach München, heute um 6.30 Uhr den Flugbetrieb nach rund 90-tägiger Pause wiederaufgenommen. Mit der Wiederaufnahme der Flüge hat die rot-weiß-rote Airline auch Maßnahmen zum Gesundheitsschutz für Passagiere und Mitarbeiter vorgestellt. Die Devise lautet dabei: Physical Distancing wo immer möglich, und an Bord aller Flüge müssen ab sofort Schutzmasken getragen werden.

Maskentragepflicht auch Teil der Allgemeinen Beförderungsbedingungen
Die Maskentragepflicht bei Austrian Airlines gilt an Bord von Flugzeugen und im Kontakt mit Austrian Airlines Mitarbeitern, auch am Boden. Alle Passagiere werden gebeten, selbst einen Mund-Nasen-Schutz mitzubringen. Kinder unter sechs Jahren sind von der MNS-Pflicht ausgenommen. So wurde das auch in den Allgemeinen Beförderungsbedingungen der Airline festgelegt. Auch der Flughafen Wien hat eine Tragepflicht in allen Terminals eingeführt. Generell wird allen Passagieren empfohlen, während der gesamten Reise – vom Weg zum Flughafen bis zur Ankunft an der Zieldestination – eine Schutzmaske zu tragen und stets auf den Mindestabstand zu achten.

Am Flughafen Wien wurden dafür bereits entsprechende Abstandsmarkierungen und Hinweisschilder angebracht sowie auch Plexiglasscheiben („Sneezeguards“) an den Schaltern montiert und Desinfektionsmittelspender aufgestellt. Zusätzlich werden die Passagiere auch regelmäßig über Lautsprecherdurchsagen auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1 Meter hingewiesen. Flughafen Wien Vorstand Julian Jäger dazu: „Ich freue mich, dass Austrian Airlines wieder mit Linienflügen startet und wir uns gemeinsam wieder auf den Flugbetrieb konzentrieren können. Gemeinsam sorgen wir mit zahlreichen Maßnahmen für die Sicherheit unserer Passagiere und Beschäftigen. Damit entsprechen wir auch den Sicherheitsempfehlungen der europäischen Flugsicherheitsbehörde EASA, die bereits an der Entwicklung internationaler Standards arbeitet und damit Vorreiter in Europa ist. Wir arbeiten hier aktiv mit, der Flughafen Wien ist seit kurzem EASA-Test-Airport.“

Kontaktlose Check-in und Boarding Möglichkeiten sollen genutzt werden
Austrian Airlines rät allen Passagieren, bereits von zuhause online einzuchecken. Wer Gepäck aufgeben möchte, kann das ebenfalls ohne Kontakt an den „Self Baggage Devices“ am Flughafen Wien tun. Die Mitnahme von Handgepäck ist auf den Flügen der rot-weiß-roten Airline weiterhin gestattet. Wer sein Gepäck nicht unbedingt an Bord braucht, soll jedoch vermehrt die Möglichkeit der Gepäcksaufgabe nutzen. Das ist kostenfrei möglich und beschleunigt auch den Boardingprozess. Dieser ist über die Quick Boarding Gates ebenfalls kontaktlos möglich, dafür müssen Passagiere einfach selbst ihren Boarding Pass einscannen. Um die Einhaltung der Abstandsregeln zu gewährleisten, setzt Austrian zukünftig auf das Boarding in Kleingruppen. Sollten die Fluggäste mit dem Bus vom Gate zum Boarding gebracht werden, so wird die Anzahl der Fahrgäste pro Bus deutlich reduziert.

Filter & Luftreinigung
An Bord erhält jeder Passagier direkt beim Einsteigen ein Desinfektionstuch. Sofern es die Auslastung zulässt, werden die Passagiere im Flugzeug auch mit möglichst großem Abstand platziert. Zusätzlich kommen an Bord aller Austrian Airlines Flugzeuge sogenannte „HEPA-Filter“ (High Efficiency Partikel Absorber) zum Einsatz, welche 99,9 Prozent aller Viren, Bakterien und Partikel aus der Luft entfernen. Ein Luftaustausch im Flugzeug findet alle drei Minuten statt, dabei besteht die Luft zu 60 Prozent aus Frischluft und zu 40 Prozent aus Rezirkulationsluft, welche durch die HEPA-Filter gereinigt wird. Nachdem im Flugzeug die Luftströmung nur vertikal stattfindet, gibt es keine Verteilung der Luft zwischen den Sitzreihen.

„Bei Austrian Airlines hat Sicherheit jederzeit oberste Priorität, dazu gehört selbstverständlich auch der Gesundheitsschutz. Gemeinsam mit dem Flughafen Wien und medizinischen Experten haben wir deshalb ein Schutzkonzept zusammengestellt, das die gesamte Reisekette abdeckt. Ich bin überzeugt davon, dass uns damit die optimale Balance zwischen Sicherheit und Service gelingt“, erklärt Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech.

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Flughafen Wien wird Test-Airport für Covid-19-Sicherheitsmaßnahmen für europäische Flugsicherheitsbehörde EASA

Die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA (European Aviation Safety Agency) entwickelt internationale Standards für Covid-19-Sicherheitsmaßnahmen in der Luftfahrt. Wichtige Praxiserfahrungen dafür liefert der Flughafen Wien: Der Wiener Airport wurde von der EASA als Test-Airport ausgewählt. Zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen wurden in Wien bereits umgesetzt und die nun aus dem Praxisbetrieb gewonnenen Erkenntnisse werden in die Gestaltung künftiger Regelungen einfließen. Die von der Luftfahrtbehörde vor kurzem veröffentlichte „EASA-Charta“, in der Empfehlungen für sicheres Reisen mit dem Flugzeug abgegeben wurden, wurde vom Flughafen Wien ebenfalls unterzeichnet.

„Das Flugzeug ist das sicherste Transportmittel der Welt, die Sicherheit und Gesundheit unserer Passagiere steht für uns an erster Stelle. Für die Rückkehr zur gewohnten Reisefreiheit in der Luftfahrt sind nun internationale Standards für effiziente Schutzmaßnahmen wichtig und daran arbeitet die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA. Hier bringt sich der Flughafen Wien gemeinsam und in enger Abstimmung mit dem Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) sowie den zuständigen österreichischen Behörden aktiv ein. Als EASA-Test-Airport fließen unsere Erfahrungen aus den aktuellen Covid-19-Maßnahmen in die Gestaltung der künftigen europäischen Regeln ein.“, hält Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, dazu fest.

EASA setzt auf Erkenntnisse aus den zahlreichen Maßnahmen am Flughafen Wien

Die größten europäischen Flughäfen liefern als ausgewählte Test-Airports wichtige Erfahrungen an die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA. Mit dabei ist auch der Flughafen Wien. Die EASA-Charta, die zahlreiche Empfehlungen für Covid-19-Schutzmaßnahmen enthält, wurde vom Wiener Airport unterzeichnet und umgesetzt: So gilt im gesamten Terminalbereich am Flughafen Wien eine Schutzmaskenpflicht für Passagiere, Abholer und Beschäftigte. Auch ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten, worauf mit Bodenmarkierungen, Beschilderungen und Durchsagen im Terminal regelmäßig hingewiesen wird. Check-in-, Boarding- und Informationsschalter sind mit Plexiglas-Schutz ausgestattet, im gesamten Terminalbereich sind zahlreiche Handdesinfektionsständer aufgestellt. Im Falle von Busabfertigungen wird die Zahl der Passagiere pro Bus limitiert, um auch im Bus das Halten eines ausreichenden Sicherheitsabstandes zu ermöglichen.

Körpertemperaturmessungen bei allen Passagieren mit Wärmebild-Kameras

Neu ist, dass bei allen am Flughafen Wien ankommenden Passagiere nun mit Wärmebildkameras vollautomatisch Körpertemperaturmessungen durchgeführt werden. Auf dem Weg zur Gepäcksausgabe passieren die Reisenden im Vorbeigehen das Kamerasystem, das automatisch die Körpertemperatur erkennt. Verzögerungen für Passagiere sind hier keine zu erwarten. Bei erhöhter Temperatur wird ein Amtsarzt der Behörde hinzugezogen, der eine persönliche Nachkontrolle durchführt und nach Abklärung des bisherigen Reiseverlaufs und allfälliger Symptome mögliche weitere Schritte einleitet.

Corona-Test am Flughafen und Covid Care Premium Services

Weiterhin gibt es die Möglichkeit, direkt am Flughafen Wien einen molekularbiologischen Covid-19-PCR-Test zu machen, das Ergebnis liegt in wenigen Stunden vor. Dieser Test wird im Vienna Airport Health Center im Office Park 3 durchgeführt, Interessierte können unter der Telefonnummer +43-1-7007-24906 (Sprache Deutsch & Englisch) oder mittels E-Mail   coronatest@viennaairport.com einen Termin vereinbaren. Informationen sind unter www.viennaairport.com/coronatest zu finden.

Zusätzlich bietet der Flughafen Wien ein neues individuelles Betreuungsservice für Reisende an: Bei den „Covid Care Premium Services“ begleitet ein Mitarbeiter des Flughafen Wien die Passagiere vom Check-in bis zum Abfluggate, organisiert die Sicherheits- und Grenzkontrolle ohne Wartezeiten und unterstützt bei Bedarf auch bei der Organisation eines Covid-19-PCR-Tests. Inkludiert ist für die Passagiere ein „Covid Care Package“ mit einem wiederverwendbaren Zipper mit Mund-Nasen-Schutz, Einweghandschuhen und Desinfektionsmittel sowie einer Informationsbroschüre zum Reisen in Corona-Zeiten. Die Covid Care Premium Services sind ab heute online auf der Homepage des Flughafens buchbar.

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