Austrian: Gelungener Neustart nach Corona-Pause

Nach einer fast 90-tägigen Corona Unterbrechung, konnte Austrian Airlines am Montag den 15.Juni einen sehr emotionalen Erstflug feiern. Nach Aussetzung der europäischen Covid-19 Reisebeschränkungen, hob erstmals ein AUA Jet wieder zu einem kommerziellen Flug von Schwechat nach München ab.

Rückblick: Am frühen Morgen des 19.März landete der vorerst letzte Austrian Linienflug aus Chicago kommend am Flughafen Schwechat. Es folgten Wochen der Ungewissheit unter den 7000 Mitarbeitern, denn niemand konnte während der Covid-19 Pandemie voraussagen, ab wann und ob der kommerzielle Flugbetrieb des inzwischen 63-jährigen Unternehmens wieder starten würde? Zwar unternahm Austrian Airlines im Auftrag der Bundesregierung zahlreiche Fracht & Rückführungsflüge, doch an einen regulären Flugbetrieb war aufgrund der bestehenden Reisebeschränkungen nicht zu denken.

Nachdem die Zukunft des Unternehmens dank eines 600 Mio.Rettungsschirms der Bundesregierung inzwischen gesichert ist, begann die Fluglinie in den letzten Tagen damit, den Flugbetrieb langsam wieder hochzufahren. Austrian Airlines Vorstand Alexis von Hoensbroech ließ es sich zum Neustart nicht nehmen, den Flug in die bayrische Landeshauptstadt München persönlich zu begleiten.

Emotionale Begrüßung

Bereits um 06:30 Uhr hob Flug OS 111 planmäßig mit einem Embraer 195 Jet unter dem Kommando von Embraer Flottenchef Ewald Roithner und Sicherheitskapitän Rudolf Buchensteiner in Richtung Bayern ab. Zuvor schritten die rund 80 Fluggäste am Weg zu ihrem Gate an einem Spalier aus 70 Mitarbeitern der Austrian Bodenstation vorbei. Begleitet von lauten Jubel und viel Applaus wurden so die Erstfluggäste von den Mitarbeitern zu diesem historischen Austrian Erstflug willkommen geheißen. Eine noble Aktion, denn die Belegschaft kam in ihrer Freizeit zum Flughafen Schwechat angereist, um diesen geschichtsträchtigen Moment beiwohnen zu können!

Alexis von Hoensbroech nahm die Gelegenheit war, um sich bei seinen Mitarbeitern für ihre Loyalität zu bedanken: „Die Verabschiedung am Flughafen Schwechat war ein emotioneller Moment für mich, Ziel war es immer die Fluglinie in die Luft zu bringen. Ich spreche wohl für alle 7000 AUA Mitarbeiter, wenn ich sage – We are ready to fly“.

An Bord war die Stimmung unter den knapp 80 Fluggästen ausgezeichnet. Auch wenn man das Lächeln der Flugbegleiter aufgrund des verpflichtenden Mund-Nasenschutz nicht sehen konnte, so war die Freude über den Neustart den fliegenden Mitarbeitern deutlich anzuhören. Nach einem knapp 50-minütigen Flug, wurde die OE-LWO in München von der Flughafenfeuerwehr mit einem Wassersalut willkommen geheißen. Das Service an Bord des Jets wurde Corona bedingt ebenfalls leicht angepasst, so werden nur noch abgepackte Speisen in der gewohnten DO& CO Qualität an die Passagiere ausgegeben.

Fliegen unter neuen Regeln

Sowohl für die Flughafen Wien AG als auch für Austrian Airlines ist der Gesundheitsschutz ihrer Passagiere von besonderer Bedeutung. So wurde nicht nur für alle Passagiere eine Maskentragepflicht in den Terminals des Flughafen Schwechat angeordnet, sondern auch in die Allgemeinen Beförderungsbedingungen von Austrian Airlines eingetragen. Generell wird allen Passagieren empfohlen, während der gesamten Reise – vom Weg zum Flughafen bis zur Ankunft am Reiseziel – eine Schutzmaske zu tragen und stets auf den Mindestabstand zu achten.

Zusätzlich bietet Austrian Airlines seine Passagiere bereits von zuhause aus online einzuchecken und die Möglichkeit der kontaktlosen Aufgabe seines Fluggepäckes am „Self Baggage Device“ zu nutzen. Nach jedem Flug werden die Flugzeuge sehr intensiv an Armlehnen, Tische und in den Toiletten gereinigt. Jeder Passagier erhält beim Betreten des Austrian Flugzeuges zusätzlich ein Desinfektionstuch ausgehändigt. Wie bereits mehrfach berichtet, können die HEPA-Filter an Bord der Austrian Flugzeuge mehr als 99,9 Prozent aller Viren und Bakterien filtern, weshalb sich laut Austrian Vorstand Alexis von Hoensbroech, die Passagiere keine Sorgen über eine mögliche Ansteckungsgefahr an Bord machen müssen.

Test- Airport:

Die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA (European Aviation Safety Agency) entwickelt internationale Standards für Covid-19-Sicherheitsmaßnahmen in der Luftfahrt. Wichtige Praxiserfahrungen dafür liefert der Flughafen Wien, der von der EASA als Test-Airport ausgewählt wurde wie Flughafenvorstand Mag. Julian Jäger im Rahmen des Austrian Erstfluges berichtete. Zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen wurden in Wien bereits umgesetzt und die nun aus dem Praxisbetrieb gewonnenen Erkenntnisse werden in die Gestaltung künftiger Regelungen einfließen. Die von der Luftfahrtbehörde vor kurzem veröffentlichte „EASA-Charta“, in der Empfehlungen für sicheres Reisen mit dem Flugzeug abgegeben wurden, wurde vom Flughafen Wien ebenfalls unterzeichnet.

Martin Dichler

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Safety First beim Neustart: Austrian Airlines führt Maskenpflicht auf allen Flügen ein

• Physical Distancing Maßnahmen während der gesamten Reisekette etabliert
• Heimische Airline empfiehlt kontaktlose Check-in und Boarding Möglichkeiten
• CEO Alexis von Hoensbroech: „Sicherheit oberste Priorität, Balance zwischen Schutz   und Service wird gelingen“

Austrian Airlines hat mit dem Erstflug nach München, heute um 6.30 Uhr den Flugbetrieb nach rund 90-tägiger Pause wiederaufgenommen. Mit der Wiederaufnahme der Flüge hat die rot-weiß-rote Airline auch Maßnahmen zum Gesundheitsschutz für Passagiere und Mitarbeiter vorgestellt. Die Devise lautet dabei: Physical Distancing wo immer möglich, und an Bord aller Flüge müssen ab sofort Schutzmasken getragen werden.

Maskentragepflicht auch Teil der Allgemeinen Beförderungsbedingungen
Die Maskentragepflicht bei Austrian Airlines gilt an Bord von Flugzeugen und im Kontakt mit Austrian Airlines Mitarbeitern, auch am Boden. Alle Passagiere werden gebeten, selbst einen Mund-Nasen-Schutz mitzubringen. Kinder unter sechs Jahren sind von der MNS-Pflicht ausgenommen. So wurde das auch in den Allgemeinen Beförderungsbedingungen der Airline festgelegt. Auch der Flughafen Wien hat eine Tragepflicht in allen Terminals eingeführt. Generell wird allen Passagieren empfohlen, während der gesamten Reise – vom Weg zum Flughafen bis zur Ankunft an der Zieldestination – eine Schutzmaske zu tragen und stets auf den Mindestabstand zu achten.

Am Flughafen Wien wurden dafür bereits entsprechende Abstandsmarkierungen und Hinweisschilder angebracht sowie auch Plexiglasscheiben („Sneezeguards“) an den Schaltern montiert und Desinfektionsmittelspender aufgestellt. Zusätzlich werden die Passagiere auch regelmäßig über Lautsprecherdurchsagen auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1 Meter hingewiesen. Flughafen Wien Vorstand Julian Jäger dazu: „Ich freue mich, dass Austrian Airlines wieder mit Linienflügen startet und wir uns gemeinsam wieder auf den Flugbetrieb konzentrieren können. Gemeinsam sorgen wir mit zahlreichen Maßnahmen für die Sicherheit unserer Passagiere und Beschäftigen. Damit entsprechen wir auch den Sicherheitsempfehlungen der europäischen Flugsicherheitsbehörde EASA, die bereits an der Entwicklung internationaler Standards arbeitet und damit Vorreiter in Europa ist. Wir arbeiten hier aktiv mit, der Flughafen Wien ist seit kurzem EASA-Test-Airport.“

Kontaktlose Check-in und Boarding Möglichkeiten sollen genutzt werden
Austrian Airlines rät allen Passagieren, bereits von zuhause online einzuchecken. Wer Gepäck aufgeben möchte, kann das ebenfalls ohne Kontakt an den „Self Baggage Devices“ am Flughafen Wien tun. Die Mitnahme von Handgepäck ist auf den Flügen der rot-weiß-roten Airline weiterhin gestattet. Wer sein Gepäck nicht unbedingt an Bord braucht, soll jedoch vermehrt die Möglichkeit der Gepäcksaufgabe nutzen. Das ist kostenfrei möglich und beschleunigt auch den Boardingprozess. Dieser ist über die Quick Boarding Gates ebenfalls kontaktlos möglich, dafür müssen Passagiere einfach selbst ihren Boarding Pass einscannen. Um die Einhaltung der Abstandsregeln zu gewährleisten, setzt Austrian zukünftig auf das Boarding in Kleingruppen. Sollten die Fluggäste mit dem Bus vom Gate zum Boarding gebracht werden, so wird die Anzahl der Fahrgäste pro Bus deutlich reduziert.

Filter & Luftreinigung
An Bord erhält jeder Passagier direkt beim Einsteigen ein Desinfektionstuch. Sofern es die Auslastung zulässt, werden die Passagiere im Flugzeug auch mit möglichst großem Abstand platziert. Zusätzlich kommen an Bord aller Austrian Airlines Flugzeuge sogenannte „HEPA-Filter“ (High Efficiency Partikel Absorber) zum Einsatz, welche 99,9 Prozent aller Viren, Bakterien und Partikel aus der Luft entfernen. Ein Luftaustausch im Flugzeug findet alle drei Minuten statt, dabei besteht die Luft zu 60 Prozent aus Frischluft und zu 40 Prozent aus Rezirkulationsluft, welche durch die HEPA-Filter gereinigt wird. Nachdem im Flugzeug die Luftströmung nur vertikal stattfindet, gibt es keine Verteilung der Luft zwischen den Sitzreihen.

„Bei Austrian Airlines hat Sicherheit jederzeit oberste Priorität, dazu gehört selbstverständlich auch der Gesundheitsschutz. Gemeinsam mit dem Flughafen Wien und medizinischen Experten haben wir deshalb ein Schutzkonzept zusammengestellt, das die gesamte Reisekette abdeckt. Ich bin überzeugt davon, dass uns damit die optimale Balance zwischen Sicherheit und Service gelingt“, erklärt Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech.

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Flughafen Wien wird Test-Airport für Covid-19-Sicherheitsmaßnahmen für europäische Flugsicherheitsbehörde EASA

Die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA (European Aviation Safety Agency) entwickelt internationale Standards für Covid-19-Sicherheitsmaßnahmen in der Luftfahrt. Wichtige Praxiserfahrungen dafür liefert der Flughafen Wien: Der Wiener Airport wurde von der EASA als Test-Airport ausgewählt. Zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen wurden in Wien bereits umgesetzt und die nun aus dem Praxisbetrieb gewonnenen Erkenntnisse werden in die Gestaltung künftiger Regelungen einfließen. Die von der Luftfahrtbehörde vor kurzem veröffentlichte „EASA-Charta“, in der Empfehlungen für sicheres Reisen mit dem Flugzeug abgegeben wurden, wurde vom Flughafen Wien ebenfalls unterzeichnet.

„Das Flugzeug ist das sicherste Transportmittel der Welt, die Sicherheit und Gesundheit unserer Passagiere steht für uns an erster Stelle. Für die Rückkehr zur gewohnten Reisefreiheit in der Luftfahrt sind nun internationale Standards für effiziente Schutzmaßnahmen wichtig und daran arbeitet die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA. Hier bringt sich der Flughafen Wien gemeinsam und in enger Abstimmung mit dem Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) sowie den zuständigen österreichischen Behörden aktiv ein. Als EASA-Test-Airport fließen unsere Erfahrungen aus den aktuellen Covid-19-Maßnahmen in die Gestaltung der künftigen europäischen Regeln ein.“, hält Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, dazu fest.

EASA setzt auf Erkenntnisse aus den zahlreichen Maßnahmen am Flughafen Wien

Die größten europäischen Flughäfen liefern als ausgewählte Test-Airports wichtige Erfahrungen an die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA. Mit dabei ist auch der Flughafen Wien. Die EASA-Charta, die zahlreiche Empfehlungen für Covid-19-Schutzmaßnahmen enthält, wurde vom Wiener Airport unterzeichnet und umgesetzt: So gilt im gesamten Terminalbereich am Flughafen Wien eine Schutzmaskenpflicht für Passagiere, Abholer und Beschäftigte. Auch ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten, worauf mit Bodenmarkierungen, Beschilderungen und Durchsagen im Terminal regelmäßig hingewiesen wird. Check-in-, Boarding- und Informationsschalter sind mit Plexiglas-Schutz ausgestattet, im gesamten Terminalbereich sind zahlreiche Handdesinfektionsständer aufgestellt. Im Falle von Busabfertigungen wird die Zahl der Passagiere pro Bus limitiert, um auch im Bus das Halten eines ausreichenden Sicherheitsabstandes zu ermöglichen.

Körpertemperaturmessungen bei allen Passagieren mit Wärmebild-Kameras

Neu ist, dass bei allen am Flughafen Wien ankommenden Passagiere nun mit Wärmebildkameras vollautomatisch Körpertemperaturmessungen durchgeführt werden. Auf dem Weg zur Gepäcksausgabe passieren die Reisenden im Vorbeigehen das Kamerasystem, das automatisch die Körpertemperatur erkennt. Verzögerungen für Passagiere sind hier keine zu erwarten. Bei erhöhter Temperatur wird ein Amtsarzt der Behörde hinzugezogen, der eine persönliche Nachkontrolle durchführt und nach Abklärung des bisherigen Reiseverlaufs und allfälliger Symptome mögliche weitere Schritte einleitet.

Corona-Test am Flughafen und Covid Care Premium Services

Weiterhin gibt es die Möglichkeit, direkt am Flughafen Wien einen molekularbiologischen Covid-19-PCR-Test zu machen, das Ergebnis liegt in wenigen Stunden vor. Dieser Test wird im Vienna Airport Health Center im Office Park 3 durchgeführt, Interessierte können unter der Telefonnummer +43-1-7007-24906 (Sprache Deutsch & Englisch) oder mittels E-Mail   coronatest@viennaairport.com einen Termin vereinbaren. Informationen sind unter www.viennaairport.com/coronatest zu finden.

Zusätzlich bietet der Flughafen Wien ein neues individuelles Betreuungsservice für Reisende an: Bei den „Covid Care Premium Services“ begleitet ein Mitarbeiter des Flughafen Wien die Passagiere vom Check-in bis zum Abfluggate, organisiert die Sicherheits- und Grenzkontrolle ohne Wartezeiten und unterstützt bei Bedarf auch bei der Organisation eines Covid-19-PCR-Tests. Inkludiert ist für die Passagiere ein „Covid Care Package“ mit einem wiederverwendbaren Zipper mit Mund-Nasen-Schutz, Einweghandschuhen und Desinfektionsmittel sowie einer Informationsbroschüre zum Reisen in Corona-Zeiten. Die Covid Care Premium Services sind ab heute online auf der Homepage des Flughafens buchbar.

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Flughafen Wien begrüßt Einigung zu Austrian Airlines

Flughafen Wien begrüßt Einigung zu Austrian Airlines: „Wichtige Entscheidung für die Zukunft des Wirtschafts- und Tourismusstandortes Österreich“
 
Der Flughafen Wien begrüßt die Einigung zwischen der österreichischen Bundesregierung und Austrian Airlines bezüglich der Gewährung staatlicher Unterstützungsmaßnahmen:
 
„Damit sind der Fortbestand und eine wachstumsorientierte Ausrichtung des Luftfahrtdrehkreuzes Wien gesichert. Der gesamte Wirtschafts- und Tourismusstandort Österreich braucht diese Anbindung, um am globalen Handel und internationalen Reiseverkehr teilzunehmen, tausende Arbeitsplätze im ganzen Land hängen daran. Auch der Flughafen Wien kann mit der erzielten Einigung seine Rolle als Drehkreuz im Lufthansa-Verbund nach Osteuropa und vor allem auf der Langstrecke nachhaltig absichern und weiterentwickeln. Die Luftfahrt bleibt eine Wachstumsbranche und wird sich, wie schon nach vergangenen Krisen wie 9/11 oder SARS auch von der Covid-19-Krise wieder erholen und stärker wachsen als zuvor. Denn der Bedarf nach Mobilität ist ungebrochen und gerade eine Volkswirtschaft wie Österreich, deren Bruttoinlandsprodukt zu 60% vom Export abhängt, braucht gute internationale Flugverkehrsanbindungen auf der Kurz- und Langstrecke. Die Grundlage dafür ist ein wachstumsorientiertes Luftfahrt-Drehkreuz Flughafen Wien mit einem starken Netzwerk-Carrier Austrian Airlines. Beides konnte mit der erzielten Einigung nun nachhaltig abgesichert werden und das schafft eine wachstumsorientierte Zukunftsperspektive für den gesamten österreichischen Wirtschafts- und Tourismusstandort“, halten die Vorstände der Flughafen Wien AG, Mag. Julian Jäger und Dr. Günther Ofner, zur heutigen Entscheidung betreffend Austrian Airlines fest.

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WIZZ Air fliegt ab Salzburg!

WIZZ Air kündigt neue Strecken ab Salzburg an / Salzburg wird zweiter Airport im
österreichischen WIZZ Air Streckennetz / Positives Zeichen in COVID 19 Zeiten /
Ab 14,99 €** mit WIZZ Air fliegen

(4.von links) Christopher Losmann, Flughafenprokurist und Head of Aviation & Sales, daneben József Váradi, CEO of Wizz Air Group und Flughafenchefin Bettina Ganghofer mit dem WIZZ-Team

WIZZ Air ist in Mittel- und Osteuropa überall als „grünste“ Airline* mit günstigen Tarifen und
tollen Destinationen bekannt. Heute, am 29. Mai 2020, gab es im amadeus terminal 2 Anlass zum Feiern. Als besonderen Gast zur heutigen Pressekonferenz konnte Flughafen
Geschäftsführerin Bettina Ganghofer den CEO der WIZZ Air, József Váradi, in Salzburg
begrüßen. “WIZZ Air kommt nach Salzburg und das in diesen sehr schwierigen Zeiten! Dies ist nicht nur ein sehr wichtiges Signal für uns und den Markt, sondern unterstreicht auch den Wert dieser Region. Wir hatten immer eine große Nachfrage nach direkten Verbindungen nach Osteuropa, die wir jetzt mit WIZZ Air anbieten können,“ freut sich Bettina Ganghofer. „Ich bin von ganzem Herzen davon überzeugt, dass alle Ziele von unserem Markt gut angenommen werden,“ so Ganghofer weiter.

Ab dem kommenden Juli können Passagiere des Salzburger Flughafens Destinationen wie
Larnaca, Kiew, Bukarest, Belgrad, Tuzla und Skopje erreichen. Die Flugpreise zu diesen
Destinationen sind unschlagbar, die Tickets für diese Ziele können ab einem Preis von
€ 14,99** auf wizzair.com und in der mobilen App der Fluggesellschaft gebucht werden.
Mit den neuen Strecken ab Salzburg untermauert Wizz Air das langfristige Engagement der Fluggesellschaft in Österreich. Alleine in den letzten zwei Jahren hat die Airline mehr als 3 Millionen Passagiere in Österreich befördert und auch tatkräftig beweisen, dass ein guter
Ticketpreis zu tollen Destinationen am Markt viele dankbare Abnehmer findet. Aufbauend auf diesem Erfolg und auch auf Grund der wachsenden Nachfrage am Markt, hat WIZZ Air
Salzburg zu seinem stetig wachsenden Streckennetz hinzugefügt.

Durch dieses Angebot der Fluggesellschaft können Passagiere aus der Region zu
erschwinglichen Preisen ab dem kommenden Sommer neue Reiseziele entdecken. „Es freut mich sehr, dass es jetzt zum Markteintritt von WIZZ am Salzburger Flughafen gekommen ist. Das ist ein wichtiges und deutliches Zeichen für das gesamte Bundesland Salzburg und die angrenzenden Regionen. Nicht nur der Tourismus wartet schon sehnsüchtig auf die Rückkehr der Gäste, auch die Wirtschaft und die Industrie freuen neue Verkehrsstrecken besonders. Mit diesen Flugverbindungen können nicht nur Touristen und Geschäftspartner schnell nach Salzburg reisen, sondern vor allem Firmensitze in anderen Ländern werden so mit Salzburg verbunden. WIZZ ist gerade in der jetzigen Corona-Krise ein starker Lichtblick für einen der wichtigsten Leitbetriebe in unserem Bundesland. Nach den Corona-bedingten Rückgängen an Passagieren und Destinationen kommen diese neuen Strecken genau zum richtigen Zeitpunkt und helfen dem Salzburger Flughafen bei der schrittweisen Rückkehr in Richtung Normalität,“
so Landeshauptmann Stellvertreter und Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Christian Stöckl.

WIZZ AIR’S NEUE ROUTEN VON SALZBURG

Salzburg – Belgrad Mittwoch, Sonntag 1. Juli 2020 24,99 €
Salzburg – Kiew Mittwoch, Sonntag 1. Juli 2020 19,99 €
Salzburg – Skopje Mittwoch, Sonntag 1. Juli 2020 19,99 €
Salzburg – Bukarest Donnerstag, Sonntag 2. Juli 2020 19,99 €
Salzburg – Tuzla Donnerstag, Sonntag 2. Juli 2020 14,99 €
Salzburg – Larnaca Dienstag Samstag 4. Juli 2020 19,99 €

Durch die neuen Ziele von WIZZ Air werden jährlich mehr als 200.000 Sitzplätze am Salzburger Markt angeboten. Die Auswahl fiel auf Städte, die aktuell nicht ab Salzburg angeboten werden. Das bedeutet für Salzburg qualitativ hochwertige Reisemöglichkeiten und Ziele zu Low Fare Preisen. Profitieren wird vor allem der Tourismus, sowohl in Salzburg als auch in den Zieldestinationen.

Bei der heutigen Pressekonferenz in Salzburg sagte József Váradi ,CEO der Wizz Air Group : *
„Die heutige Ankündigung untermauert unser langfristiges Engagement für Österreich.
Ich freue mich sehr, die Aufnahme von Salzburg in unser Streckennetz nur drei Wochen nach der Aufnahme neuer Strecken in unser Wiener Netz bekannt zu geben. WIZZ Air widmet sich der Entwicklung der Präsenz der Fluggesellschaft in Österreich und bietet jetzt auch von Salzburg günstigere Reisemöglichkeiten. Unsere verstärkten Gesundheits- und
Sicherheitsprotokolle stellen die größtmöglichen Hygieneverhältnisse auf Europas grünster
Airline sicher. Ich bin zuversichtlich, dass WIZZ Air´s extrem günstige Tarife und das
hervorragende Streckennetz zum Hochfahren des Tourismus in Salzburg und im übrigen
Österreich beitragen werden.“
Die Flugzeuge der Wizz Air Flotte haben ein Durchschnittsalter von rund 5,4 Jahren und
bestehen aus den mondernsten und nachhaltigsten Flugzeugtypen der Airbus A320- und Airbus A320neo-Familie. Die Kohlendioxidemissionen von Wizz Air waren im Geschäftsjahr 2019 mit am niedrigsten unter den europäischen Fluggesellschaften (57,2 g / km / Passagier). Bis 2030 wird die ungarische Low Fare Airline mit Hilfe der 268 bestellten Flugzeugen der hochmodernen Airbus A320neo-Familie ihren ökologischen Fußabdruck für jeden Passagier um 30% reduzieren können.

Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf freut sich gemeinsam mit József Váradi, CEO of Wizz Air Group (Mitte) und Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer über die neue Partnerschaft. Unterstützt wurden sie von zwei WIZZAir-Flugbegleiterinnen.

COVID 19 hat das Reisen verändert. Die heutige Ankündigung fällt in eine Zeit verbesserter
Hygienemaßnahmen, um die Gesundheit und Sicherheit von Kunden und Besatzung während des Fluges zu gewährleisten. Im Rahmen dieser neuen Vorgaben müssen sowohl das Kabinenpersonal als auch die Passagiere während des gesamten Fluges Gesichtsmasken tragen, das Kabinenpersonal zusätzlich auch Handschuhe. Die Flugzeuge von Wizz Air werden nach einem strengen Reinigungsplan regelmäßig einer antiviralen Desinfektion unterzogen. Beim Betreten des Flugzeuges werden jedem Passagier Desinfektionstücher ausgehändigt, Bordmagazine wurden aus dem Flugzeug entfernt und für alle Einkäufe an Bord wird eine kontaktlose Bezahlung empfohlen.

Die Passagiere werden gebeten, die von den örtlichen Gesundheitsbehörden eingeführten
Abstandsregelungen zu befolgen und werden aufgefordert, alle Einkäufe vor dem Abflug
ONLINE zu tätigen (z. B. aufgegebenes Gepäck, WIZZ-Priority, schnelle Sicherheitskontrolle), um einen möglichen physischen Kontakt am Flughafen zu minimieren. Fluggäste, die den WIZZ Flex Tarif buchen, sind bestens abgesichert für den Fall, dass sich die Umstände ändern und sie an einem anderen Tag oder zu einer anderen Destination reisen möchten. Sie können ihren Flug jederzeit umbuchen, was – gerade in Zeiten wie diesen – für ein zusätzliches Sicherheitsgefühl sorgt.

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Flughafen Wien kritisiert irreführende Behauptungen und standortschädliche Forderungen in Aussendung des VCÖ

Flughafen Wien kritisiert irreführende Behauptungen und standortschädliche Forderungen in Aussendung des VCÖ 

Wer Kurzstrecken-Zubringerflüge nach Wien verhindern will, riskiert die massive Schädigung des Wirtschafts-, Tourismus- und Flugverkehrsstandorts Wien, mit negativen Folgen wie der Abwanderung zehntausender Arbeitsplätze und der Verunmöglichung von Langstreckenflügen aus Wien, gleichzeitig aber auch, dass durch Umgehungsverkehr die CO2 Belastung insgesamt sogar steigt.

Die Forderung des VCÖ, den Luftverkehr trotz der bereits beschlossenen Verdoppelung der Ticketabgabe noch höher zu besteuern, obwohl dieser bereits am Boden liegt und tausende Arbeitsplätze wackeln, ist kontraproduktiv und unverantwortlich. 

Die vom VCÖ in einer Presseaussendung am 28. April 2020 veröffentlichten Darstellungen zum Thema Kurzstreckenflüge in Wien sind mehrfach irreführend und verschweigen die weitreichenden negativen Konsequenzen, würde sich die Politik daran orientieren. Denn ohne Zubringerflüge kann ein Hub-Flughafen nicht betrieben werden, ohne Kurzstreckenpassagiere nach Wien kann es kein Langstreckennetz von Wien aus geben. Ohne Tagesrand- Verbindungsnetzwerk Richtung Osteuropa und Anschlussflüge von Wien müssten die mehr als 350 Firmenzentralen in Wien mit mehr als 20.000 Beschäftigten absiedeln und auch alle anderen Unternehmen mit Osteuropabeteiligungen hätten massive Nachteile, an die Chance auf Neuansiedlungen von Betrieben wäre mangels Konnektivität nicht zu denken.

Die VCÖ-Kritik ist umso weniger nachvollziehbar, wenn man bedenkt, dass die Passagiere im Inlandsflugverkehr seit 2010 um rund ein Drittel zurückgegangen sind, von 746.000 (2010) auf nur noch 547.000 (2019), während die Gesamtpassagierzahlen am Flughafen Wien um 50% gestiegen sind und der Inlandsflugverkehr damit überhaupt nur noch 1,7% der Gesamtpassagiere in Wien ausmacht. Fast alle aber, mit Ausnahme der Innsbruck-Strecke, sind Umsteigepassagiere, die vorwiegend Tagesrandflüge von Wien aus nutzen. Sollte das nicht möglich sein, dann würden sie wohl mit dem Auto zu anderen Flughäfen (Laibach, Bratislava etc.) fahren und von dort zum Beispiel nach Frankfurt fliegen, was statt weniger CO2-Emissionen eine deutliche Mehrbelastung durch Umgehungsverkehre bedeuten würde. Wo immer es ein attraktives Bahnangebot gibt und das mit den Flugplänen kompatibel ist, wird es von den Reisenden gerne genutzt, Zwangsmaßnahmen hingegen sind abzulehnen. 

Grundsätzlich gilt: Je kürzer ein Flug, desto höher ist der Transferanteil. Bei der Destination München etwa liegt er über 80%.

Am Beispiel Austrian Airlines, die am Flughafen Wien ein Drehkreuz betreiben, wird das noch deutlicher: 2018 sind 73% der Passagiere eines AUA-Kurzstreckenfluges bis zu 400 km in Wien umgestiegen. Die Langstrecke wird zu 55% von Umsteigepassagieren genutzt, bei Osteuropa-Verbindungen sogar zu 65%.

Die Zahlen zeigen klar: Ohne Kurzstrecke gibt es kein Drehkreuz Wien, keine Osteuropa-Verbindungen und keine Langstrecke. Denn Kurzstreckenflüge werden vor allem als Zubringer für Anschlussflüge genutzt, stärken damit die Auslastung und sind so für den Betrieb eines Drehkreuzes unverzichtbar. Ohne Umsteigeverkehr können viele Flugverbindungen ab Wien, vor allem nach Osteuropa und auf der Langstrecke, nicht kostendeckend betrieben werden.
 
Noch höhere Steuern über die im Regierungsprogramm festgelegte verdoppelte Ticketabgabe  hinaus oder gar ein Verbot der Kurzstrecke würden den Luftfahrtstandort Österreich massiv schädigen: Geschäftsreisende brauchen schnelle Tagesrandverbindungen, Touristen schätzen brauchen direkte Punkt zu Punkt-Verbindungen. Aktuell kommen rund 75% der Österreich-Urlauber mit dem Flugzeug. Eine zusätzliche Verteuerung oder ein Verbot von Kurzstreckenflügen würde den Flugverkehr auf andere Airports, wie München, Frankfurt oder Laibach/Ljubljana verlagern und damit nicht nur den Standort Wien, sondern auch die österreichischen Bundesländerairports massiv schädigen.

Bahn und Flug müssen einander ergänzen – behauptete Frontstellung unzutreffend

Es ist auch verfehlt, ständig, wie es der VCÖ versucht, einen Gegensatz zwischen Bahn und Flug herzustellen. Die Bahnanbindung Linz-Wien zeigt, dass beide Verkehrssysteme einander erfolgreich ergänzen können. Einen ähnlichen Bahnausbau in Richtung Osten fordert der Flughafen Wien bereits seit vielen Jahren. Nachtzüge zu innereuropäischen Hauptstädten mit Fahrtdauern von mehr als 10 Stunden, mit teilweise mehreren Umsteigevorgängen sind als Ergänzung sinnvoll, stellen für Geschäftsreisende aber jedenfalls keine praktikable und konkurrenzfähige Alternative gegenüber der Luftfahrt dar.

Die Forderungen des VCÖ nach einer höheren Ticketabgabe und einer Kerosinsteuer erscheinen für den Flughafen Wien in einer Zeit, in der die heimische Luftfahrt und der Tourismus ums Überleben kämpfen, sind kontraproduktiv und unverantwortlich: An der Luftfahrt hängen über 90.000 Arbeitsplätze in ganz Österreich – hier ist Unterstützung notwendig und keine Mehrbelastung. Der richtige Weg für die Reduktion der CO2 Emissionen ist der vermehrte Einsatz von biogenem oder synthetischem Kerosin, wichtig wäre die europaweit koordinierte Konzentration von Forschungsmitteln, um die Erzeugung von CO2 freiem Kerosin, die technisch längst möglich ist, wirtschaftlich in großem Stil einsetzbar zu machen. Überdies ist darauf zu verweisen, dass der Flugverkehr weltweit nur 2,7% des CO2-Ausstosses verursacht, in Europa sind es nur 0,52%.

Eine Erhöhung der Ticketabgabe für die Kurzstrecke über den im Regierungsprogramm vereinbarten Rahmen hinaus würde eine Branche, die bereits am Boden liegt, nochmals massiv schädigen. Eine Kerosinsteuer würde nur durchsetzbar, wenn es dafür globale Regeln gäbe – eine Einzellösung Österreichs wurde nur dazu führen, dass in Österreich kein Kerosin mehr getankt würde, was Tanktourismus provoziert, mit höheren CO2-Emissionen. 
 

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Wizz Air vor Neustart in Wien

Für etwas Verwunderung sorgte eine Video-Pressekonferenz am vergangenen Freitag, als der stellvertretende CEO von Wizz Air, Stephen Jones, die Wiedereröffnung der Wizz Air-Basis am Flughafen Wien mit 1.Mai ankündigte! Wie alle Fluglinien weltweit, wurde auch der finanzstarke Low Coster Wizz Air von der Covid-19 Pandemie hart getroffen. Fünfundneunzig Prozent aller Flüge werden derzeit nicht durchgeführt, doch die Krise biete auch einige neue Chancen für die Zukunft wie Stephen Jones betont.

Als erste Low Cost Fluglinie am Flughafen Wien, steigt die ungarische Billigfluglinie damit nach Beginn der Covid-19 Krise wieder in den brutalen Kampf um die Gunst der Passagiere ein. Wie Stephan Jones betont, möchte man die Nachfrage am Markt mit besonders preisgünstigen Tarifen stimulieren, nachdem die Passagiere derzeit sehr verunsichert sind. Geht es nach den Wünschen der Fluglinie sollen ab dem 1.Mai insgesamt 20 Destinationen (siehe Anhang) ab der Schwechater Basis wieder bedient werden. Da es derzeit aber strenge Reiseverbote in viele der angebotenen Destinationen gibt und diese vermutlich auch noch im Mai bestehen werden, möchte man je nach aktueller Situation, „dorthin fliegen, wo es möglich sei“, so Jones.

Mit 1,5 Milliarden Euro Barkapital sieht sich Wizz Air für die aktuelle Krise sehr gut gewappnet. An eine Schließung von Basen denkt die Wizz Air Geschäftsführung derzeit nicht, sobald es die jeweilige Situation wieder erlaubt, möchte man schrittweise die bestehenden Basen in Europa wiedereröffnen. Aus diesem Grund hat sich das Unternehmen auch nicht dazu entschlossen einen 100%igen Shutdown vorzunehmen. In den letzten Wochen hat Wizz Air rund 50 Reparationsflüge in die Vereinigten Staaten, Kanada sowie Hilfsflüge nach China durchgeführt. Es sei besser einige wenige Flüge durchzuführen, als eine Fluglinie vom nichts aus wieder an den Start zu bringen, so Jones.

Obwohl es derzeit nur nationale aber keine internationalen Vorschriften zur Durchführung von Linienflügen nach Covid-19 gibt, bereitet sich Wizz Air schon heute auf zahlreiche Schutzmaßnahmen für seine Mitarbeiter & Passagiere vor. So wurden neben einer verstärkten Desinfektion der Flugzeugkabinen, dass verpflichtende tragen von Plastikhandschuhen und Mund-Nasenschutzmasken für die Crews und ein Boarding mit dem nötigen Sicherheitsabstand verordnet. Neben der kontaktlosen Bezahlung und dem Self-Check In, sollen auch Bordmagazine zukünftig der Vergangenheit angehören.

Für die österreichischen Wizz Air Mitarbeiter wurde keine Kurzarbeit beantragt. Im April erhalten alle Crews ihren Basis Lohn ausbezahlt, so Stephen Jones, Staatshilfen wird die Fluglinie ebenfalls nicht beantragt. Ob ab dem 1. Mai auf der Wizz Air Basis am Flughafen Wien wirklich wieder so etwas wie ein Normalbetrieb stattfinden kann, wird die kommende Woche zeigen!

Martin Dichler

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Brücke zu Office Park 4 in Fertigstellung

Der Flugverkehr ist in der derzeitigen Situation auf ein Minimum heruntergefahren, aber auf der Baustelle des Office Park 4 wird weiter fleißig gearbeitet. So nimmt auch die Brücke, die das neue Bauwerk der Airport City mit dem Terminal verbindet, Gestalt an. Über der Einfahrtsstraße thront ein stilisierter Flugzeugrumpf, in dessen Mitte sich eine überdimensionale LED-Wand befindet – mit rund 180 Quadratmetern die größte Österreichs. Bereits im Februar wurde die Brücke in zwei Teilen (58 und 34 Meter lang) eingehoben. Mittlerweile ist sie fast fertiggestellt und stellt somit das neue Wahrzeichen des Flughafen Wien dar.

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Branchentalk EVA AIR

Eine ganze Industrie ist durch den Ausbruch der Covid-19 Epidemie innerhalb von nur weniger Tage in die Krise gestürzt worden. In den letzten Wochen mussten immer mehr Fluglinien ihre Verbindungen nach Österreich einstellen.  Der traveller spricht in einer neuen Interviewserie mit Vertretern der Branche über die aktuelle Lage.

Heute im Gespräch: Edward HO (EVA AIR General Manager Austria/CEE)

traveller:

EVA AIR hat im März die Flugverbindung nach Wien eingestellt, wie waren die letzten Tage und konnten Sie noch viele Österreicher nachhause bringen?

Edward HO:

In den letzten Tagen vor dem „Lockdown“ hatten wir sehr viel zu tun, vor allem die Kollegen und Kolleginnen des Service Centers, die alles getan haben, um die Passagiere im Ausland zu erreichen. Wir haben zahlreiche Umbuchungen durchgeführt, um unsere Passagiere vorzeitig bzw. rechtzeitig vor dem Lockdown von ihren Reisen und Urlauben in Asien zurückzuholen. Wir haben es sehr bedauert, dass wir durch den erzwungenen, plötzlichen Stillstand ab 23. März nicht noch mehr Passagieren helfen konnten, zurückzufliegen.

Unser Headquarter hat in diesen Tagen auch eine eigene Website für Fragen rund um die Flugplanänderungen, Flugausfälle und Umbuchungen eingerichtet, um den Passagieren schnelle Informationen und Hilfe bieten zu können: https://www.evaair.com/en-global/emer/2019-nCoV.html

Am 16.April haben Sie nun wieder den regulären Flugbetrieb zwischen Taipeh und Wien wenn auch nur für Frachtflüge aufgenommen. Hat es sich bei der Fracht um medizinische Güter gehandelt?

Die Durchführung von Frachtflügen ist im Moment eine gute Alternative in diesen schwierigen Zeiten. Im Moment verwenden wir unsere Dreamliner Boeing 787-9 und -10 für die Frachttransporte. Im Hinblick auf Kapazitäten, Treibstoffverbrauch und Reichweite ist das das ideale Fluggerät für die Wien-Strecke. Darüber hinaus ist der Flughafen Wien ein wichtiger Hub und gibt uns eine gute Möglichkeit, unsere Services anzubieten und die Anforderungen der Frachtpartner zu erfüllen. Ab Mai planen wir drei wöchentliche Frachtflüge und evaluieren auch, ob die Passagierkabine für Frachtgut verwendet werden soll.

Ja, wir fliegen im Moment hauptsächlich medizinische Güter nach Österreich aber auch Pharmaprodukte sowie elektronische Güter.

Wann rechnen Sie frühestens wieder mit der Aufnahme von Passagierflügen?

Wir hatten geplant, die drei wöchentlichen Flüge von Taipeh via Bangkok nach Wien und v.v. ab Mai auch für Passagiere aufzunehmen, müssen diese Pläne aber verschieben. Wir können auf jeden Fall Frachtflüge durchführen. Ob und wann Passagiere reisen können, hängt von weiteren Verordnungen und Entscheidungen der jeweiligen Regierungen der Länder ab bzw. welche Maßnahmen im Reisebereich gesetzt werden. Unser Headquarter beobachtet und verfolgt die Situation in Österreich täglich sehr genau. Sobald Reisen wieder erlaubt ist, sind wir bereit.

Die Bundesregierung gibt sich eher pessimistisch betreffend der Reisemöglichkeiten im heurigen Jahr. Rechnen Sie wieder mit einer Nachfrage für Flüge nach Bangkok und Taipeh?

Menschen reisen sehr gerne. Unsere oberste Mission muss sein, dass sie sicher und gefahrlos reisen können. Auch wenn es wichtig ist, die Nachfrage im Auge zu behalten, müssen wir als Airline intern immer wieder Arbeitsprozesse überprüfen, mit Partnern wie Flughäfen und Handling Agents zusammenarbeiten, den Regierungsbestimmungen folgen, um für diese Reisesicherheit zu sorgen und das Vertrauen der Passagiere ins Reisen zu erhalten. Beweisen wir, dass wir unsere Aufgaben mit Sorgfalt erledigen, kehrt sicher auch bald die Nachfrage für Flüge und Reisen zurück.

Wie sieht der Arbeitsalltag ihres Eva Air Teams in Wien derzeit aus, hat ihr Büro am Flughafen geöffnet oder arbeiten die Kollegen in Kurzarbeit von zuhause aus?

Unser Büro am Flughafen ist in Betrieb, aber nicht für den Kundenverkehr geöffnet; wir arbeiten aus Sicherheitsgründen hauptsächlich von zuhause aus und begrenzen die Arbeitszeit im Büro auf ein notwendiges Minimum. Für die Abfertigung der Cargoflüge sind unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen natürlich mit den notwendigen Schutzmaßnahmen (Mund-Nasen-Maske, Sicherheitsabstand, etc.) im Einsatz.

Welche Einschränkungen gibt es im restlichen Eva Air Streckennetz aufgrund der Covid-19 Krise?

Unser Headquarter in Taipeh evaluiert jeden Tag die aktuelle Situation im Hinblick auf Einreise- und Transferbestimmungen. Alle Abteilungen prüfen regelmäßig die neuesten Informationen und passen die Flugpläne entsprechend an. Leider ist fast das gesamte Netzwerk von den Covid19-Auswirkungen betroffen, aber wir stornieren und ändern fast täglich Flüge und nehmen Flüge auch wieder auf – alles mit größtmöglicher Flexibilität und größtmöglichen Anstrengungen. Auf jeden Fall führen wir Flüge in der derzeitigen Situation mit sehr großer Sorgfalt und sehr großem Verantwortungsbewusstsein durch.

Martin Dichler

 

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Qatar Airways bringt weiterhin tausende Urlauber nach Hause

Zahlreiche Rückführungs-Flüge pro Tag sowie Charterflüge aus aller Welt nach Berlin, München und Frankfurt plus vier wöchentliche Flüge nach Wien

Qatar Airways arbeitet weiterhin eng mit der deutschen Bundesregierung zusammen, um im Ausland gestrandete Deutsche sicher nach Hause zu bringen. Dabei erweitert die Airline ihr reguläres Programm um zahlreiche Charterflüge, um so vielen Menschen wie möglich eine Option für die Rückreise offenzuhalten.

So sind bislang 1.200 gestrandete Deutsche mithilfe von Charterflügen aus Thailand, Bali und den Malediven heimgekehrt. Weitere Charterflüge aus Kambodscha, Nepal und den Philippinen wurden in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt organisiert, um rund 2.600 Passagiere abzuholen. Darüber hinaus sind Charterflüge für weitere 1.900 Passagiere geplant. Außerdem werden Vorkehrungen für Urlauber in Neuseeland und zahlreichen weiteren Destinationen getroffen. Von Wien aus wurden ebenso in Zusammenarbeit mit den ansässigen Botschaften Passagiere aus Australien und Neuseeland unterstützt, die am Sonntag heimkehren werden.

Qatar Airways Group Chief Executive Akbar Al Baker sagte dazu: „Wir sind uns bewusst, dass in dieser herausfordernden Zeit viele Menschen in erster Linie heim möchten. Mit unseren 130 täglichen Flügen in mehr als 65 Städte weltweit scheuen wir keine Mühen, einen Schritt weiter zu gehen, um unsere Passagiere nach Hause zu bringen. Darüber hinaus arbeiten wir weiterhin eng mit Botschaften und Regierungen auf der ganzen Welt zusammen, und wo immer möglich, nehmen wir Flüge wieder auf oder fügen bei Bedarf weitere hinzu.“

Hans-Udo Muzel, der Botschafter Deutschlands im Staat Qatar, fand für das Engagement der Airline deutliche Worte: „Wir sind Qatar Airways sehr dankbar für die Bemühungen zur Rückführung deutscher Staatsbürger. Ich möchte Seiner Exzellenz Herrn Akbar Al Baker persönlich für die Unterstützung danken, die er und sein engagiertes Team geleistet haben, um Flüge von verschiedenen asiatischen Zielen nach Frankfurt, Berlin und München sicherzustellen, damit zahlreiche Familien wieder daheim zusammenfinden können.“

Trotz der Einreise-Beschränkungen, die in Deutschland und Österreich seit Mitte März 2020 herrschen, hält Qatar Airways folgende Verbindungen nach wie vor aufrecht:

  • Bis zu drei tägliche Flüge nach Frankfurt (Airbus A350-900 und Boeing 777-300ER)
  • Ein täglicher Flug nach München (Boeing 777-300ER)
  • Vier wöchentliche Flüge nach Berlin-Tegel (Airbus A350-1000)
  • Vier wöchentliche Flüge nach Wien (Airbus A350-900)

Als Fluggesellschaft gewährleistet Qatar Airways höchstmögliche Hygienestandards, zu denen eine regelmäßige Desinfektion der Flugzeuge, intensive Schulungen des Personals sowie die Verwendung von Reinigungsprodukten gehören, die von der International Air Transport Association (IATA) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen werden.

Darüber hinaus sind die Flugzeuge von Qatar Airways mit modernsten Luftfiltersystemen ausgestattet, deren HEPA-Filter in Industriegröße 99,97 Prozent der viralen und bakteriellen Verunreinigungen aus der zirkulierenden Luft entfernen und so den wirksamsten Schutz vor Infektionen bieten. Die Decken sowie alle weiteren Textilien an Bord der Fluggesellschaft werden bei antimikrobiellen Temperaturen gewaschen, getrocknet und gebügelt, während die Headsets nach jedem Flug von ihren Schaumstoff-Aufsätzen getrennt und strengstens desinfiziert werden. Diese Gegenstände werden dann von Mitarbeitern, die hygienische Einweghandschuhe tragen, in Einzelverpackungen versiegelt.

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