Wizzair Vereinsabend

Die ungarische Low Cost Fluglinie WIZZ AIR entwickelt sich nicht nur in Europa, sondern auch am Flughafen Wien zu einer der schnellst wachsenden Fluglinien!

Das WIZZ Netzwerk von Wien aus wird seit der Aufnahme des Flubetriebes im Jahr 2018 laufend erweitert und bietet aktuell ein Angebot aus 44 Strecken in 26 Ländern. Im September 2019 konnte am Standort der 2. Millionste WIZZ AIR Passagier begrüßt werden.

Andreas Rado, der für die Region zuständige Pressesprecher des Unternehmens kam extra aus Budapest angereist und berichtete unseren Mitgliedern am 8.November über die rasante Entwicklung der Fluglinie und ihrer Aktivitäten am Flughafen Wien.

Zusätzlich berichtete unser Ehrenmitglied Martin Dichler von seinem Besuch des Wizz Trainingscenter in Budapest und zeigte uns noch Fotos vom Umbau des ehemaligen Terminals 2 am Flughafen Wien.

Wir bedanken uns bei Andreas Rado für sein Kommen und die netten Gastgeschenke, die im Anschluss verlost wurden.

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Austrian Airlines stellt sich nach Billigflieger-Schwemme neu auf

• 2019 und 2020 drohen Verluste: Airline lenkt mit Maßnahmenpaket dagegen
• 90 Mio. Euro sollen jährlich eingespart werden, 700 – 800 Planstellen betroffen
• Vorstand: „Halten am Markt mit aller Härte gegen Preis- und Lohndumping der    Billigflieger“

Nach der Billigflieger-Schwemme am Flughafen Wien formiert sich Austrian Airlines neu: Marktseitig bündelt sie ihre Flottenstärke in der Hauptstadt, unternehmensseitig leitet sie harte Sparmaßnahmen ein. Denn nach sechs gewinnträchtigen Jahren droht die Airline wegen der Billig-Angebote in Wien wieder in die Verlustzone zu fliegen. Das Unternehmen will die internen Kosten über Effizienz- und Produktivitätsverbesserungen ab 2021 um 90 Millionen Euro pro Jahr senken. Rund 700-800 Stellen sind voraussichtlich vom Programm „PE20“ betroffen. Ein Großteil davon wird über natürliche Fluktuation abgefedert werden können. Langfristig bleibt es das Ziel der Airline, die Flotte zu modernisieren und dann wieder auf Wachstumskurs zu schwenken.

Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech: „Wir müssen uns neu aufstellen, um im brutalen Wettbewerb gegen die Billig-Flieger zu bestehen. Die Maßnahmen sind zum Teil schmerzhaft, weil sie uns Substanz nehmen, die wir in den vergangenen Jahren mühsam aufgebaut haben. Sie sind aber gleichzeitig notwendig, um die Zukunft von Austrian Airlines als führende Fluggesellschaft in Österreich zu sichern.“

„Am Markt Wien keinen Millimeter zurückweichen“
Marktseitig will Austrian Airlines den Billigfliegern jedenfalls Paroli bieten. Über das Strategieprogramm #DriveTo25 plant die Airline ihre Flottenstärke in Wien zu bündeln, indem sie alle in Österreich verfügbaren Flugzeuge in der Hauptstadt stationiert, wo der Preiskampf tobt. Schützenhilfe kommt dabei vom Konzern: Deutschland-Flüge aus den Bundesländerflughäfen werden sukzessive von Lufthansa geflogen. Schon im Dezember wird die Strecke Salzburg-Frankfurt von „OS“ auf „LH-Flugnummer“ umgeklappt und damit Flugzeuge freigespielt. Die dezentralen Crewbasen in den Bundesländern werden geschlossen. Betroffene Mitarbeiter erhalten Wechselangebote nach Wien.

Zur Verteidigung des Standorts Wien baut Austrian Airlines gleichzeitig ihre Flotte um: 18 kleine Turboprops sollen gegen zehn größere Mittelstrecken-Jets des Typs Airbus A320 ausgetauscht und damit erhebliche Produktivitätsverbesserungen gehoben werden. Schon im November geht der erste der zusätzlichen A320 an den Start.

„Durch den Tausch der Flugzeuge und der engeren Zusammenarbeit mit unserer Konzernschwester Eurowings bündeln wir in Wien unsere Flottenstärke“, sagt CCO Andreas Otto an, „wir weichen keinen Millimeter zurück und halten an unserer Premium-Strategie fest.“

Austrian Airlines schlagkräftiger aufstellen
Austrian Airlines will sich gleichzeitig als Unternehmen schlagkräftiger aufstellen. „Schlagkräftiger“ bedeutet produktiver und effizienter. Denn größere Flugzeuge bedeuten geringere Stückkosten, weil vereinfacht gesagt, mit weniger Crews mehr Passagiere befördert werden können. Die Flottenharmonisierung bedeutet letztendlich auch eine Reduktion von Komplexität: Mit dem Wegfall eines Flugzeugmodells fallen auch Kosten für die eigene Ausbildung von Piloten, Flugbegleitern und Technikern sowie die Lagerung von Ersatzteilen weg.

CFO Wolfgang Jani: „Alleine durch die Flottenharmonisierung können wir einen signifikanten Beitrag zur Ergebnisverbesserung leisten.“

Austrian Airlines plant zudem Verbesserungen in den Unternehmensabläufen durch Automatisierung, Digitalisierung, Zentralisierung und Kürzungen bei den Sachaufwendungen. In den kommenden zwei Jahren sollen über Produktivitäts- und Prozesseffizienzmaßnahmen 90 Mio. Euro eingespart werden. „Diese wollen wir in Ruhe mit unserem Betriebsrat besprechen“, kündigt der Austrian Finanzchef an.

In diesem Zusammenhang hofft er die Sozialpartner und die heimische Politik als Verbündete zu gewinnen. „Es müssen bei uns hochqualifizierte Arbeitsplätze wegfallen, weil über die Billigflieger deutlich schlechtere Lohn- und Sozialstandards geboten werden. Fairer Wettbewerb ist ok, aber bitte ohne Sozial-Fouls“, sagt Jani.

Zusammenarbeit mit Eurowings, Kurskorrektur bei Langstrecken-Angebot
Ab Jänner 2020 wird die Konzernschwester Eurowings aus ihrer Wiener Basis heraus mit vier Flugzeugen im „Wet Lease“ für Austrian Airlines fliegen. Damit wird eine deutlich engere Abstimmung des Streckenangebots möglich und erlaubt neue Direktflüge im Austrian Airlines Flugplan nach Barcelona, Birmingham, Nürnberg, Rom oder Zadar. Auf der Langstrecke wird Austrian Airlines im kommenden Sommerflugplan 2020 die Urlaubsdestination Miami aus dem Programm nehmen. Die Strecke, welche bisher ausschließlich saisonal im Sommer bedient wurde, war trotz aller Bemühungen nicht mehr wirtschaftlich. Die letzte Austrian Airlines Maschine aus Miami landet morgen, den 8. November 2019, in Wien. Die Strecke Wien-Los Angeles, welche ebenfalls nur im Sommer bedient wird, wird im kommenden Sommerflugplan 2020 fünf statt wie bisher sieben Mal angeboten. Was mit der gewonnenen Kapazität auf der Langstrecke passiert, ist derzeit noch offen.

Strategie bleibt aufrecht: Investitionsfähigkeit erlangen, Flotte modernisieren
Das im Jänner angekündigte Strategieprogramm #DriveTo25 behält trotz Billig-Angriff seine Gültigkeit. Dabei geht es kurz gefasst um das Erreichen der Investitionsfähigkeit und die Erneuerung der für den Standort Wien so wichtigen Langstrecke.

„Unsere langfristige Strategie bleibt gültig: Wir wollen Austrian Airlines modernisieren, profitabel und investitionsfähig machen“, sagt CEO Alexis von Hoensbroech, „investitionsfähig heißt, dass das Unternehmen die notwendigen Investitionen selbst tragen kann.“

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Die Airliner Summer Party – ein gelungenes Fest

Am 6. September stieg auf der Summerstage die erste Airliner Summer Party. Nicht nur die Location konnte sich sehen lassen, sondern auch das Rahmenprogramm. Neben einer Beauty-Ecke wo die Damen ihr Make-up auffrischen lassen konnten, gab es auch Massagen für eine kurze Entspannung zwischendurch. Als Teil der geschmackvollen  Dekoration fanden sich auch Bilder des Planespotters und FFW Vereinsmitgliedes Emmanuel Schawallner. Die Party richtete sich vorrangig an Airliner und Aviation-begeisterte Besucher, zum gemeinsamen Feiern und Networken in entspannter Atmosphäre. Die Organisatorin Lucia Hraba hat diese Veranstaltung offensichtlich mit viel Liebe zum Detail organisiert und als Überraschungsgast Gary Howard von den Fying Pickets engagiert, der live einige Songs zum Besten gab und gute Stimmung verbreitete, bevor DJ Mosaken die Gäste wieder am DJ-Pult mit tanzbarer Musik versorgte. Fazit: eine tolle und gelungene Party!

Foto: Organisatorin Lucia Hraba mit den beiden Aviation-Models
Photo credits: David Pan

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Ready for Take off! – Flughafen Budweis eröffnet neues Terminal und startet den Flugbetrieb

Der neue 3 Länder Airport Budweis  rollt an den Start  &  Get Connected
& Central Located

Mit der Eröffnung des Terminal 01 hat der Flughafen Budweis einen
wichtigen Meilenstein für seinen internationalen, kommerziellen
Flugbetrieb gesetzt.

Der für die Region Südböhmen so wichtige Schritt wurde mit voller
Unterstützung der Kreishauptfrau Ivana Straska und ihrem Team gesetzt.
Die feierliche Eröffnung fand am 27. Juni am Flughafen Budweis statt:

Director Hochtief – Mr.Ing. Zelenek Smitmayer Kreishauptfrau Süd-Böhmen – Mrs. MGR Ivana Straska Flughafen-Direktor Mr. Ing. Robert Kala Budweis Airport – Head of Airline Marketing & Touroperator Management – Dieter Pammer

_„Wir erleben heute einen wichtigen Tag für die Entwicklung der
südböhmischen Region… mit der Eröffnung des neuen Terminals haben
wir einen wichtigen Schritt für ein erfolgreiches Betreiben des neuen
Flughafen Budweis erreicht. Wir blicken alle in eine innovative Zukunft
und treiben diese Modernisierung voran!_“ so KREISHAUPTFRAU IVANA
STRASKA

Der Flughafen spielt eine relevante Rolle als wichtiger
Verkehrsknotenpunkt für den grenzüberschreitenden Luftverkehr zwischen
Tschechien, Österreich und Deutschland und bringt einen enormen
Wirtschaftsboost für die Region Südböhmen.

Für Südböhmen bringt der Flughafen ein Wirtschaftswachstum, aber auch
der grenznahe „Wirtschaftscluster Oberösterreich“ wird regelrecht
beflügelt werden, wodurch der Tourismus im nahen oberösterreichischen
Mühlviertel und im niederösterreichischen Waldviertel sowie die Stadt
Linz profitieren.  Eine Win & Win Situation die auch beim letzten
„Wirtschaftsgipfeltreffen“ (Süd-Böhmen & Oberösterreich)
bestätigt wurde.

Mit der Inbetriebnahme des Terminals 01 startet der Flughafen Budweis in
die offizielle Audit- und Testphase.

FLUGHAFEN DIREKTOR ING. ROBERT KALA über diesen wichtigen Schritt:

_„Wir sind stolz diesen neuen Airport auf den internationalen
Flugbetrieb vorbereiten zu können und bieten mit diesem neuen Flughafen
Terminal und der gesamten Modernisierung einen innovativen Schritt für
die europäische Luftfahrt. Danke an alle Projekt-Mitbetreiber und
Partner!“_

Fotos: Thomas Magyar/ TM-Fotodesign

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FLIGHTCAST – der neue Aviation Podcast

Am 27. Juni präsentierten Austrian Airlines, Flughafen Wien, FACC und Frequentis ihr Gemeinschaftsprojekt „Flightcast“, den ersten deutschsprachigen Podcast, der sich mit dem Thema Luftfahrt beschäftigt. In Zusammenarbeit mit dem Luftfahrtjournalisten Michael Csoklich entstanden die ersten 12 Folgen, die unter anderem Themen wie „Wie wird man eigentlich Pilot“ behandeln, oder – im Sommer brandaktuell – „Wie schwierig ist es, pünktlich zu sein“. Die Folgen variieren in der Länge von 15 bis 40 Minuten und werden im 2-Wochen-Rhythmus erscheinen.

Flightcast wird auf den Plattformen Spotify, Apple Podcast und Alexa angeboten. Das Ziel ist, den Menschen die Welt der Fliegerei auf journalistischer Ebene näherzubringen, und mit professionell recherchierten Informationen Verständnis und somit Vertrauen zu schaffen. Das Interesse an der Luftfahrt ist allgemein groß – das zeigt auch die Besucheranzahl der VIE Besucherwelt, die seit der Neugestaltung von Thomas Brezina im Oktober 2017 rund 250.000 Besucher verzeichnen konnte.  Mit Flightcast wurde eine Möglichkeit geschaffen, sich kostenlos spannende Episoden über verschiedenste Themen in der Luftfahrt anzuhören.

Die ersten beiden Folgen sind bereits online: http://flightcast.buszzsprout.com

Viel Spaß beim Reinhören!

 

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China Southern Airlines eröffnet neue Strecke Guangzhou – Ürümqi – Wien

Neues Highlight im Langstreckenangebot ab Wien: Seit 18. Juni 2019 verbindet China Southern Airlines, die größte Airline Asiens, dreimal wöchentlich Wien mit Ürümqi und Guangzhou in der Volksrepublik China. Zwei bedeutende Regionen in Nordwest- und Südchina sind damit erstmals ab Wien erreichbar. Eröffnet wurde die neue Flugverbindung gestern im Rahmen des Erstfluges von Flughafen Wien-Vorstand Mag. Julian Jäger, Norbert Kettner, Direktor des WienTourismus und Han Wensheng, COO von China Southern Airlines.

„China ist ein wichtiger Wachstumsmarkt für den Flughafen Wien und einer der bedeutendsten Handelspartner Österreichs. Seit Jahresbeginn ist das Passagieraufkommen von Wien in den Fernen Osten um 29% gestiegen. Mit China Southern Airlines begrüßen wir Asiens Top-Carrier und einen kräftigen Partner um diese Region noch besser zu erschließen. Mit Ürümqi im Nordwesten und Guangzhou im Süden sind gleich zwei bedeutende Metropolen in China erreichbar. Wien ist die erste Destination in Zentraleuropa im Streckennetz von China Southern Airlines und wir freuen uns sehr über den neuen Standortpartner“, begrüßt Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, die neue China-Verbindung.

China Southern Airlines bedient von Wien aus gleich zwei Destinationen in China: Zunächst hebt die Airline nach Ürümqi ab, der Hauptstadt der autonomen Region Xinjiang Uygur im Nordwesten Chinas. Die Stadt liegt direkt an der historischen und auch geplanten „neuen“ Seidenstraße, die die Wirtschafts- und Produktionsstandorte Asiens mit Europa verbindet. Anschließend geht der Flug weiter in die bedeutende Industrie- und Handelsstadt Guangzhou, die auch als „Fabrik der Welt“ bezeichnet wird. Mit über zehn Millionen Einwohnern ist sie bedeutendste Metropole im Perlflussdelta, einer der größten zusammenhängenden Stadtlandschaften weltweit. Die Airline betreibt in Guangzhou ihre Basis, von wo aus Passagiere mit China Southern Airlines zahlreiche weitere Reiseziele bequem erreichen können.

China Southern kommt ab Juni jeweils Dienstag, Donnerstag und Samstag in Wien an. Auf der neuen Verbindung kommt eine Boeing 787 Dreamliner zum Einsatz. Als größte Fluglinie Asiens und eine der größten weltweit (nach Flottenstärke) betreibt China Southern eine beachtliche Flotte an 840 Flugzeugen der Marken Boeing und Airbus. Die chinesische Airline führt täglich mehr als 3000 Flüge zu 224 Destinationen in 40 Ländern durch und hat im Jahr 2018 140 Millionen Passagiere transportiert. Am 15. Juni 2018 wurde China Southern Airlines mit dem „2-Star Flight Safety Diamond Award“ der Civil Aviation Administration of China (CAAC) und damit zur sichersten Airline Chinas ausgezeichnet. Das Marktforschungsinstitut Skytrax hat der chinesischen Fluglinie außerdem das 4-Stern Prädikat verliehen.

 

 

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Open Air Vereinsabend mit Ehrung von Flughafenvorstand Dr. Ofner

Am Freitag, den 7.6.2019 fand der Open Air Vereinsabend der Flughafenfreunde Wien auf der Besucherterrasse statt. Flughafenvorstand Dr. Günther Ofner referierte und durfte sich zum Abschluss über eine goldene Ehrennadel für seine Verdienste für den Verein freuen. Zusätzlich bekam er unsere neuen Flughafenfreunde-Artikel, Kaffeehäferl und Schlüsselanhänger. Mehr als 70 Mitglieder genossen einen traumhaften Sommerabend am Flughafen. Die Flughafenfreunde bedanken sich beim Flughafen Wien für die großartige Unterstützung und freuen sich die weitere gute Zusammenarbeit.

Bilder: Flughafenfreunde Wien

(vlnr) Kassier Stellvertreter Markus Urban (Goldschmiede Urban, Sponsor Ehrennadel), Dr. Günther Ofner, Obmann Gernot Kastner

Vortag Dr. Ofner

 

Utair eröffnet zweite Verbindung in Wien: Ab sofort direkt nach Ufa in Baschkortostan

Ab heute, Montag 3. Juni 2019, fliegt Utair von Wien nach Ufa. Die Hauptstadt der russischen Republik Baschkortostan wird zweimal wöchentlich bedient, neben Moskau sind damit zwei Destinationen mit der russischen Airline ab Wien erreichbar. Russland ist ein wichtiger Markt für den Flughafen Wien und den gesamten Wirtschafts- und Tourismusstandort Österreich. Eröffnet wurde die neue Verbindung heute von Flughafen-Vorstand Mag. Julian Jäger und Transportminister Timur Mukhametyanov aus Baschkortostan, sowie  Tatiana Domentean, Airline-Representation in Österreich von Utair und Arthur Schainurov, CEO von Transterminal-Aero GmbH aus Ufa.


 
 „Erstmals gibt es eine Direktverbindung zwischen Wien und Ufa in Baschkortostan im Südosten des europäischen Russlands. Utair verbindet damit zwei bedeutende Industriestandorte und stärkt die Wirtschaftsbeziehungen beider Länder. Der Flughafen Wien eröffnet mit der neuen Verbindung die 46. Osteuropa-Destination und ist eines der führenden Drehkreuze in diese Region. Alleine in Russland werden im Sommer 2019 sechs verschiedene Flughäfen bedient“, freut sich Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG über die neue Flugverbindung.


 
„Ufa Inernational Airport ist das wichtigste regionale Drehkreuz von Utair. Erst in diesem Jahr haben Utair und die Regierung Baschkortostan beschlossen, die Zusammenarbeit zu vertiefen und ein Hightech-Flugzeugwartungszentrum am Flughafen Ufa zu eröffnen. In der Sommersaison verbindet Utair den Flughafen Ufa mit Anapa, Jaketerinburg, Kasan, Moskau, Nischni, Nowgorod, Samara, Churgut, Tjumen und Chanty-Mansijsk und als erste internationale Flugroute auch mit Wien. Wir sind uns sicher, dass die Strecke gut in der Region angenommen wird“, erklärt President von Utair Passenger Airlines, Pavel Permyakov.


 
Ufa ist Hauptstadt der Republik Baschkortostan im Südosten des europäischen Russlands. Die Metropole ist mit über einer Million Einwohnern das bedeutendste Wirtschaftszentrum der Region und ein wichtiger Industriestandort in Russland. Baschkortostan steht nicht nur für Öl und andere Ressourcen, sondern auch für Technologie wie Helikopterantriebssysteme und vieles mehr. Die noch eher unbekannte Urlaubsdestination hat großes touristisches Potential. Besonders Wanderlustige kommen bei weitreichenden Naturlandschaften auf ihre Kosten: 100km entfernt liegt das Uralgebirge mit beeindruckender Berg- und Grünlandschaft. Die ursprüngliche Route der Transsibirischen Eisenbahn führte direkt an Ufa vorbei, heute erreicht man in etwa sechs Autostunden die nächste Station der längsten Eisenbahnstrecke der Welt. Zur Steigerung der Bekanntheit Baschkortostans, dessen Teile ähnlich Österreichs UNESCO-Weltkulturerbe sind, findet am 25. Juni 2019 ein Kulturspektakel im Wiener Museumsquartier statt, zu dem über hundert Künstler und Musiker aus Baschkortostan erwartet werden. 
 
Zweimal wöchentlich nach Ufa
Die russische Fluglinie Utair bedient die Strecke zwischen Wien und Ufa an jedem Montag und Freitag. Aus Ufa startet ein Flugzeug um 09:45 Uhr und kommt um 11:05 Uhr wieder in Wien an. Der Rückflug hebt um 12:05 Uhr aus Wien ab und landet um 19:20 Uhr wieder in Ufa. Die Airline bedient seit Sommer 2017 auch eine tägliche Verbindung nach Moskau-Vnukovo.

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Das war der Sammlertag 2019

Rekordausstellerzahl, Rekordbesucherzahl, Rekordtombola – ein Tag der Superlative für die Flughafenfreunde. Zusätzlich konnten wir einige neue Vereinsmitglieder und Interessenten gewinnen.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und allen Sponsoren für die Unterstützung.

Hier ein paar Impressionen des Tages:

EVA Air kommt mit Dreamliner nach Wien

EVA AIR zelebrierte am 10. 5. die erste Landung eines Boeing 787-9 Dreamliners am Flughafen Wien. Die private taiwanesische Fluggesellschaft, die im Jahr 1989 gegründet wurde, flog Wien seit 1991 bereits mit vielen verschiedenen Flugzeugtypen an: Boeing 767-300ER, Boeing 747-400, MD-11, Airbus 330-200, und zuletzt mit der Boeing 777-300ER. Wien war 1991 die erste Langstreckendestination für EVA AIR, und ist nun auch die erste Langstreckendestination, die mit dem Dreamliner bedient wird. Das Fluggerät ist für 304 Passagiere in 2 Klassen konzipiert – mit 26 Plätzen in der Royal Laurel Class und 278 Plätzen in der Economy Class. Eine Premium Economy gibt es im Dreamliner nicht.

Bei einem Presseempfang im VIP Terminal hielt General Manager Edward Ho nach einer Darbietung der Wiener Sängerknaben eine Ansprache und betonte, dass nicht nur das neue Fluggerät auf der Stecke ein Grund zum Feiern ist: Anfang April 2019 durfte EVA AIR den zweimillionsten Passagier auf der Wien-Route begrüßen. Zudem feiert die von Skytrax mit 5 Sternen ausgezeichnete Fluglinie in diesem Jahr auch ihren 30. Geburtstag. EVA AIR bedient derzeit mehr als 60 Destionationen mit einer Boeing- und Airbus-Flotte. Von Wien nach Taipeh fliegt EVA AIR täglich; Montag, Donnerstag und Samstag nonstop, und Dienstag, Mittwoch, Freitag und Sonntag via Bangkok.

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