Das war der Sammlertag 2019

Rekordausstellerzahl, Rekordbesucherzahl, Rekordtombola – ein Tag der Superlative für die Flughafenfreunde. Zusätzlich konnten wir einige neue Vereinsmitglieder und Interessenten gewinnen.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und allen Sponsoren für die Unterstützung.

Hier ein paar Impressionen des Tages:

EVA Air kommt mit Dreamliner nach Wien

EVA AIR zelebrierte am 10. 5. die erste Landung eines Boeing 787-9 Dreamliners am Flughafen Wien. Die private taiwanesische Fluggesellschaft, die im Jahr 1989 gegründet wurde, flog Wien seit 1991 bereits mit vielen verschiedenen Flugzeugtypen an: Boeing 767-300ER, Boeing 747-400, MD-11, Airbus 330-200, und zuletzt mit der Boeing 777-300ER. Wien war 1991 die erste Langstreckendestination für EVA AIR, und ist nun auch die erste Langstreckendestination, die mit dem Dreamliner bedient wird. Das Fluggerät ist für 304 Passagiere in 2 Klassen konzipiert – mit 26 Plätzen in der Royal Laurel Class und 278 Plätzen in der Economy Class. Eine Premium Economy gibt es im Dreamliner nicht.

Bei einem Presseempfang im VIP Terminal hielt General Manager Edward Ho nach einer Darbietung der Wiener Sängerknaben eine Ansprache und betonte, dass nicht nur das neue Fluggerät auf der Stecke ein Grund zum Feiern ist: Anfang April 2019 durfte EVA AIR den zweimillionsten Passagier auf der Wien-Route begrüßen. Zudem feiert die von Skytrax mit 5 Sternen ausgezeichnete Fluglinie in diesem Jahr auch ihren 30. Geburtstag. EVA AIR bedient derzeit mehr als 60 Destionationen mit einer Boeing- und Airbus-Flotte. Von Wien nach Taipeh fliegt EVA AIR täglich; Montag, Donnerstag und Samstag nonstop, und Dienstag, Mittwoch, Freitag und Sonntag via Bangkok.

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Stammtisch – Ausflug zur AERO nach Friedrichshafen

Schon an einigen Stammtisch-Nachmittagen im Februar wurde das Thema „Luftfahrtmesse Friedrichshafen“ immer wieder angesprochen und die unterschiedlichen Möglichkeiten, dorthin zu kommen, diskutiert. Und wieder einmal bewahrheitete sich das alte Sprichwort: „durchs Reden kommen d’Leut zam“ in eindrucksvoller Weise. Vier Stammtisch Freunde wollten schließlich die AERO unbedingt sehen und so machte ich mich an die Organisation dieser Reise und buchte Tickets für die Bahnfahrt nach Bregenz sowie einen Mietwagen von Rail&Drive, der uns nicht nur zur Messe selbst, sondern auch zu einigen anderen interessanten Hotspots bringen sollte. Während Thomas, Josef und ich den Wecker ziemlich früh stellen mussten um den Railjet um 6:30 Uhr zu erreichen, hatte Alois in Linz erfreulicherweise etwas länger Zeit, wobei der Zug dann sogar ab Wien noch eine Stunde Verspätung aufriss. Nach Ankunft in Bregenz stand unser VW Golf für die Weiterfahrt nach Lustenau am Bahnhofvorplatz schon bereit. Nach einer kurzen Erfrischung im Hotel ging es gleich weiter in die nahegelegene Schweiz, wo wir den kleinen, aber feinen, eidgenössischen Flughafen Altenrhein besuchten. Die Zeit hatten wir uns schon vorab so eingeteilt, dass wir Landung und Start einer Embraer 170 der People’s Vienna Line mitverfolgen konnten. Auch einige interessante Geschäftsreisejets kamen uns vor die Linse, bevor es wieder zurück in unser Hotel nach Lustenau ging.

Am nächsten Tag nach dem Frühstück war es dann aber soweit: Die AERO stand auf dem Programm. Wir erreichten Friedrichshafen ohne Stau um 9 Uhr und freuten uns über wenig Leute bei den Kassen, sodass wir nach einigen Minuten schon die erste Halle betreten konnten. Zu sehen sind auf dieser Messe zivile Maschinen der allgemeinen Luftfahrt, vom Segelflugzeug über Ecolights und schwere Propellermaschinen bis zum Businessjet unterhalb der Passagierluftfahrt. Aber auch den Hubschraubern ist viel Ausstellungsfläche gewidmet und im Freigelände war sogar ein Tornado der Bundeswehr für eine Sitzprobe bereitgestellt. Nicht zu vergessen die zahlreichen, zukunftsweisenden Neuentwicklungen am Zubehörsektor der Aviatik und die vielen, hochinteressanten Fachvorträge. Einer davon, welcher die Problematik des VRS (Vortex Ring State) bei den Hubschraubern beleuchtete, blieb mir besonders in Erinnerung. Da ist ein ganzer Tag, den wir für die Messe eingeplant hatten, ja fast schon wieder zu wenig. Mit 757 Ausstellern kamen bei der 27. Auflage der Messe mehr Firmen und Verbände zur AERO als jemals zuvor in ihrer gut 40-jährigen Geschichte. Reich an aviatischen Eindrücken und beladen mit zahlreichen Goodies ging es nach Messeschluss wieder Richtung Lustenau, wobei wir aber kurzentschlossen in Lindau noch einen Stopp einlegten. Die malerische Altstadt auf einer Halbinsel im Bodensee machte trotz des unfreundlichen Wetters einen tollen Eindruck auf uns. Zu einem deftigen Abendessen in einem urigen Wirtshaus gönnten wir uns noch einige „Zötler Korbinian Dunkel“ bevor es endgültig zurück ins Hotel ging.

Am letzten Tag statteten wir noch dem Rolls-Royce Museum in Dornbirn einen Besuch ab, welches angeblich die größte Sammlung dieser exklusiven Fahrzeuge beinhaltet. Lustig allerdings, dass sich gleich daneben noch ein zweites, kleineres Rolls-Royce Museum befindet, welches sich mit dem größeren einen beinharten Konkurrenzkampf liefert. Angeblich verwechseln viele Reisegruppen die beiden Museen, wollen eigentlich in das Größere, buchen aber das Kleinere und umgekehrt. Die Verwirrung ist jedenfalls groß….

Keine Verwirrung gab es bei der Rückgabe unseres Leihwagens am Bahnhof Bregenz, da funktionierte alles vorzüglich. Danach ging es am Sonntagnachmittag umweltfreundlich mit dem Railjet wieder zurück nach Wien.

Nächstes Jahr wird die AERO ihre Tore schon am 1. April öffnen und ich glaube, sie hat gute Chancen, dass Freunde des Stammtisches ihr wieder einen Besuch abstatten werden…. 

Text: Heinz Loidl / Bilder: Thomas Blecha und Heinz Loidl

Den Flughafen St.Gallen-Altenrhein haben im vergangenen Jahr insgesamt rund 125.000 Fluggäste genutzt, dies ist eine Steigerung von 3%.

Am Flughafen Altenrhein sitzen wir auf Flugzeugsesseln ohne die Embraer überhaupt besteigen zu müssen.

Wir freuen uns auf einen langen, interessanten Messetag.

Der neue WACO Doppeldecker wird zwar in den USA produziert, aber durch die Junkers Flugzeugwerke AG von Dübendorf aus europaweit vertrieben.

Der Pilatus PC24 verkauft sich derzeit sehr gut. Er bietet je nach Ausbau bis zu zehn Personen Platz und hat eine Reichweite von rund 3600 Kilometern. Das 17 Meter lange Geschäftsreiseflugzeug mit großer Frachtluke kann auch auf kurzen Sand- und Schotterpisten starten und landen.

Die in Silber lackierte PC-12NG von Pilatus zog in der Messehalle auf der AERO die Blicke auf sich

Zum Saisonstart 2019 präsentiert sich der Europa-Park-Zeppelin mit neu gestaltetem Branding: Neben Ed Euromaus und Edda Euromausi grüßt nun auch das Maskottchen der neuen Wasserwelt Rulantica die Bodensee-Region: Snorri, die kleine Krake.

Nach einem Jahr Pause war auch Diamond Aircraft wieder auf der Messe vertreten.

Heli Tirol war auf der AERO mit einem Super Puma vertreten. Mit diesem leistungsstarken Transporthubschrauber mit 2 x 1800 PS können je nach Höhe Lasten von bis zu 4,2 Tonnen bewegt werden.

Auch mit einem solchen Ding (Gyrocopter) gehen mutige Leute in die Luft….

Nicht nur Luftfahrzeuge, auch Bodenständiges, wie dieser liebevoll bemalte VW Bus erweckte das Interesse der Messebesucher.

Das Rolls-Royce Museum verfügt über eine Vielzahl an Exponaten die immer wieder ausgewechselt werden. Neben den bedeutenden Rolls-Royce Phantom Modellen sind auch Motoren und Accessoires zu bewundern.

 

Qatar Airways Airbus A350 Besichtigung

Am 16.3. hatten 20 Mitglieder die Gelegenheit den Airbus A350-900 von Qatar Airways zu besichtigen. Hier einige Impressionen und der Link zum Video von unserem Mitglied Arno Schmidt. Auch im nächsten Approach findet Ihr einen Beitrag zu Qatar Airways.

Großer Dank geht an unser Mitglied Priska Glatzer und dem Qatar Airways Team in Wien, die uns bereits zu einer weiteren Besichtigung eingeladen haben.

Video von Arno Schmidt:

 

 

Weiter starkes Wachstum für den Flughafen Wien

Der Wachstumstrend am Flughafen Wien setzt sich fort: Im Februar 2019 stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) um 20,9% auf 2,3 Mio. Reisende an. Der Standort Flughafen Wien verzeichnete ein deutliches Passagierplus von 25,6%.
 
Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im Februar 2019 um 25,6% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 1.863.688 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm mit einem Plus von 30,6% stark zu, die Anzahl der Transferpassagiere stieg um 8,6%. Die Flugbewegungen nahmen im Februar 2019 mit plus 16,0% ebenfalls deutlich zu. Beim Frachtkommen verzeichnete der Flughafen Wien einen leichten Rückgang um 1,7% im Vergleich zum Februar des Vorjahres.
 
Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa stieg im Februar 2019 um 23,8% an, nach Osteuropa nahm das Passagieraufkommen um starke 36,8% zu. In den Fernen Osten nahm das Passagieraufkommen im Februar 2019 um 14,9% zu, jenes in den Nahen und Mittleren Osten stieg um 27,2%. Nach Nordamerika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit einem Plus von 36,9% ebenfalls positiv und nach Afrika legte die Zahl der Passagiere um 35,9% zu.
 
Ein Passagierplus gab es im Februar 2019 für den Flughafen Malta mit einem Zuwachs um 2,9%. In Kosice ging das Passagieraufkommen um 4,3% zurück.
 

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Neuer Vorstand bei den Flughafenfreunden Wien

Am Freitag, den 1. März 2019 fand ein Generationswechsel im Vorstand der Flughafenfreunde Wien statt. Bei der Generalversammlung im Brauhaus Schwechat gab Martin Dichler nach 19 Jahren die Obmannschaft an seinen bisherigen Stellvertreter Gernot Kastner ab.

Durch weitere neue Vorstandsmitglieder ist der in den letzten Jahren begonnene Umbruch abgeschlossen. Die abtretenden Vorstandsmitglieder wurden mit tosenden Applaus und einigen Geschenken verabschiedet. Der scheidende Obmann wurde von den Mitgliedern die Ehrenmitgliedschaft verliehen und erhielt als Zeichen dafür den exklusiven goldenen Pin in Form des Vereinslogos mit Namensgravur auf der Rückseite.

Der neue Vorstand präsentierte im weiteren Verlauf des Abends das dichtgedrängte Vereinsprogramm für das Jahr 2019, dass neben den monatlichen Vereinsabenden (am ersten Freitag im Monat), die allseits beliebte 5. Spottersafari und den großen 21. Sammler- und Öffentlichkeitstag enthält. Dieser findet diesmal zum ersten Mal an einem Sonntag (19.5.2019 9-14 Uhr) im Besucherraum des Flughafen Wiens statt.

Der neue Vorstand:

Obmann: Gernot KASTNER

Obmann Stv.: Claudia WINKLER

Kassier: Karl FREIBERGER

Kassier Stv. : Markus URBAN

Schriftführer: Joseph POCHOBRADSKY

Schriftführer Stv.: David HANZL

Video von Arno Schmidt:

 

Über den Verein:

Der Verein der Flughafenfreunde Wien ist ein gemeinnütziger, nicht auf Gewinn ausgerichteter unabhängiger Verein mit ca. 270 Mitgliedern, die am Geschehen des Flughafen Wien interessiert sind und bietet jedermann Zugänge, die sonst nur Mitarbeitern in der Luftfahrtbranche bekommen würden. Z.B. Vorfeldtouren, Flugzeugbesichtigungen oder Hangartouren. Bei den monatlichen Vereinsabenden am ersten Freitag im Monat im Brauhaus Schwechat begrüßt der Verein regelmäßig Brancheninsider und Entscheidungsträger der Luftfahrt. Mehr Informationen auf www.flughafenfreunde.at 

Fotos:

Flughafenfreunde Wien/Patrick Huber

Rückfragehinweis:

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Ab Juni 2019 verbindet China Southern Österreichs Hauptstadt mit Guangzhou und Ürümqi

Bild: China Southern

Der Flughafen Wien setzt sein Langstrecken-Wachstum fort: Ab 18. Juni 2019 fliegt mit China Southern die größte Airline Asiens dreimal wöchentlich von Wien nach Ürümqi und Guangzhou in der Volksrepublik China. Der Gabelflug hebt dabei Dienstag, Donnerstag und Samstag aus Wien ab. Die chinesische Airline verbindet so Wien mit gleich zwei Destinationen in Nordwest- und Südchina.

Von Wien aus landet China Southern zunächst in Ürümqi, der Hauptstadt der autonomen Region Xinjiang Uygur im Nordwesten Chinas. Die Stadt liegt direkt an der historischen und auch geplanten „neuen“ Seidenstraße, die die Wirtschafts- und Produktionsstandorte Asiens mit Europa verbindet. Anschließend geht der Flug weiter in die bedeutende Industrie- und Handelsstadt Guangzhou, die auch als „Fabrik der Welt“ bezeichnet wird. Mit über zehn Millionen Einwohnern ist sie bedeutendste Metropole im Perlflussdelta, einer der größten zusammenhängenden Stadtlandschaften weltweit.

„China ist einer der wichtigsten Handelspartner Österreichs in Asien, die Wirtschafts- und Tourismusströme zwischen beiden Ländern prosperieren. Destinationen in China zählen im Jahr 2018 zu den Top-Zielen im Langstreckenangebot am Flughafen Wien. Die neue Flugverbindung von China Southern ist ein weiterer Schritt zur Ausweitung des Flugangebots nach Asien, insgesamt sind nun fünf Destinationen in China von Wien aus erreichbar. Das stärkt den Wirtschafts- und Tourismusstandort Wien und Österreich“, begrüßt Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, die neue China-Verbindung.

Tourismusdirektor Norbert Kettner betont die Rolle Chinas und die Bedeutung von Direktflugverbindungen für den Tourismus: „Mit über einer halben Million Gästenächtigungen und einer Wachstumsrate von 15 % im Jahr 2018 ist China bereits Wiens zweitgrößter Fernmarkt. Noch stärker ist im vergangenen Jahr der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Hotellerie gewachsen: Hier legte China sogar um 25 % zu. Nach London und Paris war der Großraum Wien das am drittstärksten besuchte Städteziel chinesischer Gäste in Europa. Wien ist in China eine bestens eingeführte Marke, die neue Verbindung von China Southern Airlines wird dem Tourismus aus China weiteren Aufwind verschaffen.“

Drei Mal wöchentlich im Dreamliner nach Ürümqi und nach Guangzhou

China Southern kommt ab Juni jeweils Dienstag, Donnerstag und Samstag in Wien an. Auf der neuen Verbindung kommt eine Boeing 787 Dreamliner zum Einsatz. Dieses Flugzeug zeichnet sich durch Geräumigkeit, geringen Kabinendruck, verbesserte Luftqualität und optimale Luftfeuchtigkeit aus und bietet Passagieren damit besonders hohen Reisekomfort.

China Southern Airlines – Größte Fluglinie in Asien

Als größte Fluglinie Asiens und eine der größten weltweit (nach Flottenstärke) betreibt China Southern eine beachtliche Flotte an 820 Flugzeugen der Marken Boeing und Airbus. Die chinesische Airline führt täglich mehr als 3000 Flüge zu 224 Destinationen in 40 Ländern durch und hat im Jahr 2018 mehr als 139 Millionen Passagiere transportiert. Am 15. Juni 2018 wurde China Southern Airlines mit dem “2-Star Flight Safety Diamond Award” der Civil Aviation Administration of China (CAAC) und damit zur sichersten Airline Chinas  ausgezeichnet. Das renommierte Marktforschungsinstitut Skytrax hat der chinesischen Fluglinie außerdem das 4-Stern Prädikat verliehen.

 

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