WIZZ Air fliegt ab Salzburg!

WIZZ Air kündigt neue Strecken ab Salzburg an / Salzburg wird zweiter Airport im
österreichischen WIZZ Air Streckennetz / Positives Zeichen in COVID 19 Zeiten /
Ab 14,99 €** mit WIZZ Air fliegen

(4.von links) Christopher Losmann, Flughafenprokurist und Head of Aviation & Sales, daneben József Váradi, CEO of Wizz Air Group und Flughafenchefin Bettina Ganghofer mit dem WIZZ-Team

WIZZ Air ist in Mittel- und Osteuropa überall als „grünste“ Airline* mit günstigen Tarifen und
tollen Destinationen bekannt. Heute, am 29. Mai 2020, gab es im amadeus terminal 2 Anlass zum Feiern. Als besonderen Gast zur heutigen Pressekonferenz konnte Flughafen
Geschäftsführerin Bettina Ganghofer den CEO der WIZZ Air, József Váradi, in Salzburg
begrüßen. “WIZZ Air kommt nach Salzburg und das in diesen sehr schwierigen Zeiten! Dies ist nicht nur ein sehr wichtiges Signal für uns und den Markt, sondern unterstreicht auch den Wert dieser Region. Wir hatten immer eine große Nachfrage nach direkten Verbindungen nach Osteuropa, die wir jetzt mit WIZZ Air anbieten können,“ freut sich Bettina Ganghofer. „Ich bin von ganzem Herzen davon überzeugt, dass alle Ziele von unserem Markt gut angenommen werden,“ so Ganghofer weiter.

Ab dem kommenden Juli können Passagiere des Salzburger Flughafens Destinationen wie
Larnaca, Kiew, Bukarest, Belgrad, Tuzla und Skopje erreichen. Die Flugpreise zu diesen
Destinationen sind unschlagbar, die Tickets für diese Ziele können ab einem Preis von
€ 14,99** auf wizzair.com und in der mobilen App der Fluggesellschaft gebucht werden.
Mit den neuen Strecken ab Salzburg untermauert Wizz Air das langfristige Engagement der Fluggesellschaft in Österreich. Alleine in den letzten zwei Jahren hat die Airline mehr als 3 Millionen Passagiere in Österreich befördert und auch tatkräftig beweisen, dass ein guter
Ticketpreis zu tollen Destinationen am Markt viele dankbare Abnehmer findet. Aufbauend auf diesem Erfolg und auch auf Grund der wachsenden Nachfrage am Markt, hat WIZZ Air
Salzburg zu seinem stetig wachsenden Streckennetz hinzugefügt.

Durch dieses Angebot der Fluggesellschaft können Passagiere aus der Region zu
erschwinglichen Preisen ab dem kommenden Sommer neue Reiseziele entdecken. „Es freut mich sehr, dass es jetzt zum Markteintritt von WIZZ am Salzburger Flughafen gekommen ist. Das ist ein wichtiges und deutliches Zeichen für das gesamte Bundesland Salzburg und die angrenzenden Regionen. Nicht nur der Tourismus wartet schon sehnsüchtig auf die Rückkehr der Gäste, auch die Wirtschaft und die Industrie freuen neue Verkehrsstrecken besonders. Mit diesen Flugverbindungen können nicht nur Touristen und Geschäftspartner schnell nach Salzburg reisen, sondern vor allem Firmensitze in anderen Ländern werden so mit Salzburg verbunden. WIZZ ist gerade in der jetzigen Corona-Krise ein starker Lichtblick für einen der wichtigsten Leitbetriebe in unserem Bundesland. Nach den Corona-bedingten Rückgängen an Passagieren und Destinationen kommen diese neuen Strecken genau zum richtigen Zeitpunkt und helfen dem Salzburger Flughafen bei der schrittweisen Rückkehr in Richtung Normalität,“
so Landeshauptmann Stellvertreter und Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Christian Stöckl.

WIZZ AIR’S NEUE ROUTEN VON SALZBURG

Salzburg – Belgrad Mittwoch, Sonntag 1. Juli 2020 24,99 €
Salzburg – Kiew Mittwoch, Sonntag 1. Juli 2020 19,99 €
Salzburg – Skopje Mittwoch, Sonntag 1. Juli 2020 19,99 €
Salzburg – Bukarest Donnerstag, Sonntag 2. Juli 2020 19,99 €
Salzburg – Tuzla Donnerstag, Sonntag 2. Juli 2020 14,99 €
Salzburg – Larnaca Dienstag Samstag 4. Juli 2020 19,99 €

Durch die neuen Ziele von WIZZ Air werden jährlich mehr als 200.000 Sitzplätze am Salzburger Markt angeboten. Die Auswahl fiel auf Städte, die aktuell nicht ab Salzburg angeboten werden. Das bedeutet für Salzburg qualitativ hochwertige Reisemöglichkeiten und Ziele zu Low Fare Preisen. Profitieren wird vor allem der Tourismus, sowohl in Salzburg als auch in den Zieldestinationen.

Bei der heutigen Pressekonferenz in Salzburg sagte József Váradi ,CEO der Wizz Air Group : *
„Die heutige Ankündigung untermauert unser langfristiges Engagement für Österreich.
Ich freue mich sehr, die Aufnahme von Salzburg in unser Streckennetz nur drei Wochen nach der Aufnahme neuer Strecken in unser Wiener Netz bekannt zu geben. WIZZ Air widmet sich der Entwicklung der Präsenz der Fluggesellschaft in Österreich und bietet jetzt auch von Salzburg günstigere Reisemöglichkeiten. Unsere verstärkten Gesundheits- und
Sicherheitsprotokolle stellen die größtmöglichen Hygieneverhältnisse auf Europas grünster
Airline sicher. Ich bin zuversichtlich, dass WIZZ Air´s extrem günstige Tarife und das
hervorragende Streckennetz zum Hochfahren des Tourismus in Salzburg und im übrigen
Österreich beitragen werden.“
Die Flugzeuge der Wizz Air Flotte haben ein Durchschnittsalter von rund 5,4 Jahren und
bestehen aus den mondernsten und nachhaltigsten Flugzeugtypen der Airbus A320- und Airbus A320neo-Familie. Die Kohlendioxidemissionen von Wizz Air waren im Geschäftsjahr 2019 mit am niedrigsten unter den europäischen Fluggesellschaften (57,2 g / km / Passagier). Bis 2030 wird die ungarische Low Fare Airline mit Hilfe der 268 bestellten Flugzeugen der hochmodernen Airbus A320neo-Familie ihren ökologischen Fußabdruck für jeden Passagier um 30% reduzieren können.

Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf freut sich gemeinsam mit József Váradi, CEO of Wizz Air Group (Mitte) und Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer über die neue Partnerschaft. Unterstützt wurden sie von zwei WIZZAir-Flugbegleiterinnen.

COVID 19 hat das Reisen verändert. Die heutige Ankündigung fällt in eine Zeit verbesserter
Hygienemaßnahmen, um die Gesundheit und Sicherheit von Kunden und Besatzung während des Fluges zu gewährleisten. Im Rahmen dieser neuen Vorgaben müssen sowohl das Kabinenpersonal als auch die Passagiere während des gesamten Fluges Gesichtsmasken tragen, das Kabinenpersonal zusätzlich auch Handschuhe. Die Flugzeuge von Wizz Air werden nach einem strengen Reinigungsplan regelmäßig einer antiviralen Desinfektion unterzogen. Beim Betreten des Flugzeuges werden jedem Passagier Desinfektionstücher ausgehändigt, Bordmagazine wurden aus dem Flugzeug entfernt und für alle Einkäufe an Bord wird eine kontaktlose Bezahlung empfohlen.

Die Passagiere werden gebeten, die von den örtlichen Gesundheitsbehörden eingeführten
Abstandsregelungen zu befolgen und werden aufgefordert, alle Einkäufe vor dem Abflug
ONLINE zu tätigen (z. B. aufgegebenes Gepäck, WIZZ-Priority, schnelle Sicherheitskontrolle), um einen möglichen physischen Kontakt am Flughafen zu minimieren. Fluggäste, die den WIZZ Flex Tarif buchen, sind bestens abgesichert für den Fall, dass sich die Umstände ändern und sie an einem anderen Tag oder zu einer anderen Destination reisen möchten. Sie können ihren Flug jederzeit umbuchen, was – gerade in Zeiten wie diesen – für ein zusätzliches Sicherheitsgefühl sorgt.

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Corona bedingt kein gutes Q1 für den Flughafen Wien

Flughafen-Wien-Gruppe im Q1/2020: Covid-19-Krise hat starke Auswirkungen auf Verkehrs- und Ergebnisentwicklung – Rückgänge bei Passagieren (-18,6%), Umsatz (-9,0%) und Ergebnis (-36,6%)

 

April 2020: Passagierrückgang von minus 99,6% in der Flughafen-Wien-Gruppe und minus 99,5% am Standort Wien

 

 

  • Weltweite Reisebeschränkungen und Flugstreichungen aufgrund von Covid-19 wirken sich seit März 2020 stark auf die Verkehrs- und Ergebnisentwicklung der Flughafen-Wien-Gruppe aus

 

  • UMSATZ im Q1/2020 bei € 161,4 Mio. (-9,0%), EBITDA bei € 59,0 Mio. (-17,7%) und EBIT bei € 26,4 Mio. (-31,2%) und NETTOERGEBNIS1 bei € 16,1 Mio. (-36,6%)

 

  • Verkehrsentwicklung im Q1/2020: Minus 18,6% Passagiere in Flughafen-Wien-Gruppe, Minus 18,8% am Standort Wien

 

  • Covid-19-Krise schlägt im April 2020 voll durch: Minus 99,6% Passagiere in der Flughafen-Wien-Gruppe und minus 99,5% am Standort Wien

 

  • Eingeleitetes Sparprogramm und Kurzarbeitsmodell greifen, Liquidität des Unternehmens ist gesichert

 

 

„Die Covid-19-Krise erschüttert die globale Wirtschaft und die Auswirkungen auf die heimische Wirtschafts- und Tourismuslandschaft, sowie den Luftfahrtstandort Wien sind massiv. Diese in der Luftfahrtgeschichte bislang einzigartige Krise stellt auch die Flughafen Wien AG vor große Herausforderungen. Mit den eingeleiteten Spar- und Liquiditätssicherungsmaßnahmen, wie Kurzarbeit für alle Beschäftigten, Kostenreduktionen und Verschiebung von größeren Investitionen, ist das Unternehmen gut gerüstet, der Flughafen Wien wird diese Krise auf jeden Fall überstehen. Wie lange diese Phase noch dauert und wie sich das Gesamtjahr 2020 entwickelt, lässt sich derzeit kaum abschätzen. Aber eines zeigen die regelmäßigen Frachtflüge mit medizinischen Hilfsgütern, die Rückholungs- und Linienflüge für heimkehrende Passagiere und nicht zuletzt der große Bedarf an unseren Covid-19-PCR-Tests am Flughafen ganz klar: Ohne Luftfahrt geht es nicht.“, erläutert Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

 

„Die weltweite Covid-19-Krise hat auch den Flughafen Wien voll erreicht: Das Passagieraufkommen ist stark zurückgegangen, derzeit finden nur wenige Linienflüge und Frachtflüge statt. Erste Ankündigungen von Airlines für den Sommer stimmen zwar vorsichtig optimistisch, aber es wird noch einige Zeit dauern, bis die Luftfahrt wieder das Niveau der letzten Jahre erreichen wird. Aber wie schon nach vergangenen Krisen wie 9/11, Ebola oder SARS, wird die Luftfahrt auch nach Covid-19 wieder abheben. Denn der Bedarf ist da, die Luftfahrt ist die Lebensader einer Volkswirtschaft. Ein leistungsfähiges Flughafen-Drehkreuz mit einem starken Netzwerkcarrier und einem vielfältigen Langstrecken- und Punkt zu Punkt-Destinationsangebot hat dabei eine essentielle Bedeutung für den gesamten heimischen Wirtschafts- und Tourismusstandort.“, erläutert Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

 

Jänner bis März 2020: Minus 18,8 Passagiere am Standort Wien

Entwickelte sich das Passagieraufkommen im Jänner und Februar 2020 noch positiv, so ging die Verkehrsentwicklung im März 2020 mit der zunehmenden globalen Ausweitung der Covid-19-Krise und damit verbundenen Reise- und Kontaktbeschränkungen auch am Flughafen Wien deutlich zurück. Von Jänner bis März 2020 verzeichnete die Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice, einen Passagierrückgang von 18,6% auf insgesamt 6,0 Mio. Passagiere gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Am Standort Wien ging die Zahl der Passagiere um 18,8% auf 4.919.588 Reisende zurück. Die Zahl der Flugbewegungen sank von Jänner bis März 2020 um 13,7% auf 48.613 Starts und Landungen. Die durchschnittliche Auslastung (Sitzladefaktor) ging von 70,7% auf 65,3% zurück. Das Frachtaufkommen sank um 5,2% auf 63.184 Tonnen (Luftfracht und Trucking). Der Flughafen Malta verzeichnete im Q1/2020 einen Passagierrückgang um 16,1% auf 1.009.052 Reisende. Der Flughafen Kosice verzeichnete im gleichen Zeitraum einen Rückgang um 40,6% auf 49.886 Reisende.

 

Q1/2020: Umsatz bei € 161,4 Mio. (-9,0%) und Nettoergebnis auf € 16,1 Mio. (-36,6%)

Im Q1/2020 sanken die Umsatzerlöse der Flughafen-Wien-Gruppe um 9,0% auf € 161,4 Mio. Das EBITDA verschlechterte sich um 17,7% auf € 59,0 Mio. und das EBIT um 31,2% auf € 26,4 Mio. Das Nettoergebnis vor Minderheiten ging im Q1/2020 um 36,6% auf € 16,1 Mio. zurück. Die Nettoverschuldung blieb mit € 81,1 Mio. stabil (31.12.2019: € 81,4 Mio.)2. Der Free-Cashflow lag bei € -21,0 Mio. (Q1/2019: € 24,6 Mio.).

 

Umsatz und Ergebnisentwicklung in den Segmenten

Die Umsätze des Segments Airport gingen im Q1/2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,8% auf € 75,8 Mio. zurück. Das Segment-EBIT lag bei € 10,4 Mio. (Q1/2019: € 13,8 Mio.). Das Segment Handling & Sicherheitsdienstleistungen verzeichnete einen Rückgang der Umsatzerlöse um 5,0 % auf € 36,6 Mio. Das Segment-EBIT verschlechterte sich auf € -3,1 Mio. (Q1/2019: € -1,1 Mio.). Darin sind auch die Sicherheitsdienstleistungen der VIAS, die Abfertigungsdienstleistungen der Vienna Aircraft Handling (VAH) und der Vienna Passenger Handling Services (VPHS) sowie die Leistungen der GetService Dienstleistungsgesellschaft m.b.H. enthalten. Im Segment Retail & Properties sanken die Umsätze in den ersten drei Monaten 2020 um 11,4% auf € 32,1 Mio. Das Segment-EBIT lag bei € 13,9 Mio. (Q1/2019: € 20,2 Mio.). Die Umsätze des Segments Malta gingen um 17,7% auf € 12,8 Mio. zurück. Das Segment-EBIT lag bei € 2,1 Mio. (Q1/2019: € 4,6 Mio.). Die Umsätze der Sonstigen Segmente lagen im Q1/2020 bei € 4,0 Mio. (Q1/2019: € 3,9 Mio.). Das Segment-EBIT betrug € 3,0 Mio. (Q1/2019: € 0,9 Mio.).

 

Investitionen

In den ersten drei Monaten 2020 wurden in Summe € 21,9 Mio. investiert. Die größten Investitionen betreffen die Terminalentwicklungsprojekte mit € 6,9 Mio., die Verbindungsbrücke zum Parkhaus 3 mit € 1,6 Mio., Flugzeugschlepper mit € 1,3 Mio., Grundstücke mit € 1,6 Mio. und neue Werbeflächen mit € 1,0 Mio. Am Flughafen Malta wurden im ersten Quartal 2020 € 1,8 Mio. investiert.

 

Verkehrsentwicklung April 2020: Massive Passagiereinbrüche aufgrund von Covid-19

 

Flughafen-Wien-Gruppe mit 15.002 Passagieren (-99,6%)

Im April 2020 schlug die Covid-19-Krise am Flughafen Wien und seinen Auslandsbeteiligungen voll durch: Aufgrund der weltweiten Reisebeschränkungen und zahlreichen eingestellten Flugverbindungen ging das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) um 99,6% auf 15.002 Reisende zurück. Kumuliert von Jänner bis April 2020 ging das Passagieraufkommen um 44,4% auf 6,0 Mio. Reisende zurück. Auch am Standort Flughafen Wien entwickelte sich das Passagieraufkommen mit einem Minus von 44,0% auf 4.932.220 Reisende von Jänner bis April 2020 rückläufig.

 

Standort Wien: Passagierrückgang um 99,5% im April 2020

Am Standort Flughafen Wien ging das Passagieraufkommen im April 2020 um 99,5% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 12.632 Reisende zurück. Die Anzahl der Lokalpassagiere sank dabei um 99,4%, die Anzahl der Transferpassagiere ging um 99,9% zurück. Die Flugbewegungen gingen im April 2020 um 95,8% ebenfalls massiv zurück. Beim Frachtaufkommen verzeichnete der Flughafen Wien einen Rückgang um 38,2% im Vergleich zum April des Vorjahres.

 

Auch die Auslandstöchter der Flughafen Wien AG verzeichneten im April 2020 starke Passagierrückgänge: Am Flughafen Malta ging das Passagieraufkommen im April 2020 um 99,6% zurück, am Flughafen Kosice kam der Linienflugbetrieb mit einem Passagierrückgang von 100% vollständig zum Erliegen.

 

  1. Periodenergebnis vor nicht beherrschenden Anteilen
  2. Nettoverschuldung angepasst um Leasingverbindlichkeiten nach IFRS 16; Vergleichswert Jahresbeginn entsprechend angepasst

 

 

 

 

Verkehrsentwicklung     April 2020
Flughafen Wien (VIE)
  04/2020 Diff. in % 01-04/2020 Diff. in %
Passagiere an+ab+transit 12.632 -99,5 4.932.220 -44,0
Lokalpassagiere an+ab 12.263 -99,4 3.964.290 -42,4
Transferpassagiere an+ab 324 -99,9 962.110 -48,4
Bewegungen an+ab 960 -95,8 49.573 -37,4
Cargo an+ab in to 14.539 -38,2 77.863 -13,7
MTOW in to 87.845 -90,7 2.100.254 -35,4
Malta Airport (MLA, vollkonsolidiert)
  04/2020 Diff. in % 01-04/2020 Diff. in %
Passagiere an+ab+transit 2.370 -99,6 1.011.421 -45,5
Lokalpassagiere an+ab 2.318 -99,6 1.003.877 -45,6
Transferpassagiere an+ab 0 -100,0 7.366 -32,4
Bewegungen an+ab 259 -94,3 8.726 -38,1
Cargo an+ab (in to) 1.162 -12,9 5.117 -2,5
MTOW (in to) 9.534 -94,4 341.004 -36,0
Flughafen Kosice (KSC, at-Equity-Konsolidiert)
  04/2020 Diff. in % 01-04/2020 Diff. in %
Passagiere an+ab+transit 0 -100,0 49.887 -57,3
Lokalpassagiere an+ab 0 -100,0 49.887 -57,2
Transferpassagiere an+ab 0 n.a. 0 n.a.
Bewegungen an+ab 0 -100,0 773 -49,1
Cargo an+ab (in to) 0 -100,0 4 -72,9
MTOW (in to) 0 -100,0 14.972 -54,6
Flughafen Wien und Beteiligungen (VIE, MLA, KSC)
  04/2020 Diff. in % 01-04/2020 Diff. in %
Passagiere an+ab+transit 15.002 -99,6 5.993.528 -44,4
Lokalpassagiere an+ab 14.581 -99,5 5.018.054 -43,2
Transferpassagiere an+ab 324 -99,9 969.476 -48,3
Bewegungen an+ab 1.219 -95,6 59.072 -37,7
Cargo an+ab (in to) 15.701 -36,9 82.984 -13,1
MTOW (in to) 97.379 -91,3 2.456.230 -35,6

 

 

Hinweis: Gesamtzahl der Passagiere enthält Lokal-, Transfer- und Transitpassagiere.
Aufrollung der Verkehrsdaten

 

 

 

 

 

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

 

in € Mio. Q1/2020 Q1/2019 Diff. in %
Umsatzerlöse 161,4 177,3 -9,0
Sonstige betriebliche Erträge 2,4 3,2 -24,9
Betriebsleistung 163,8 180,5 -9,3
       
Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen -10,4 -11,2 -7,0
Personalaufwand -76,8 -73,9 +3,9
Sonstige betriebliche Aufwendungen -14,4 -24,3 -41,0
Wertminderungen/Wertaufholung auf Forderungen -3,0 0,2 n.a.
Anteilige Periodenergebnisse at-Equity Unternehmen -0,2 0,4 -156,6
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 59,0 71,6 -17,7
       
Planmäßige Abschreibungen -32,6 -33,3 -2,0
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 26,4 38,4 -31,2
       
Beteiligungsergebnis ohne at-Equity-Unternehmen 0,2 0,4 -49,8
Zinsertrag 0,2 0,2 -4,8
Zinsaufwand -4,2 -4,8 -13,5
Sonstiges Finanzergebnis -1,2 0,7 -270,1
Finanzergebnis -5,0 -3,5 -44,0
       
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 21,4 34,9 -38,7
       
Ertragsteuern -5,3 -9,5 -44,5
Periodenergebnis 16,1 25,5 -36,6
       
Davon entfallend auf:      
Gesellschafter der Muttergesellschaft 15,6 24,1 -35,1
Nicht beherrschende Anteile 0,5 1,4 -63,4
       
Ergebnis je Aktie (in €, verwässert = unverwässert) 0,19 0,29 -35,1

 

 

 

 

 

 

Bilanzkennzahlen

 

in Mio. € 31.03.2020 31.12.2019 Diff. in%
AKTIVA:      
Langfristiges Vermögen 2.043,7 1.999,6 +2,2
Kurzfristiges Vermögen 313,3 301,1 +4,1
       
PASSIVA:      
Eigenkapital 1.394,3 1.380,9 +1,0
Langfristige Schulden 569,5 527,5 -0,5
Kurzfristige Schulden 393,2 347,2 +13,2
       
Bilanzsumme 2.357,0 2.300,6 +2,4
       
Nettoverschuldung 81,1 81,4 -0,4
Gearing (in%) 5,8 5,9 n.a.

 

Cashflow Rechnung

 

in Mio. € Q1/2020 Q1/2019 Diff. in %
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 26,5 72,3 -63,4
                aus Investitionstätigkeit -47,5 -47,7 -0,5
                aus Finanzierungstätigkeit +97,1 -15,1 n.a.
       
Free-Cashflow -21,0 24,6 n.a.
       
CAPEX1 21,9 25,9 -15,3

 

1) ohne Finanzanlagen

 

Der Bericht der Flughafen Wien AG über das erste Quartal vom 01. Jänner bis 31. März 2020 steht dem Publikum der Gesellschaft in 1300 Flughafen sowie bei der Bank Austria, 1020 Wien, Rothschildplatz 1, zur Verfügung und ist unter

http://www.viennaairport.com/unternehmen/investor_relations/publikationen_und_berichte

abrufbar.

 

 

Flughafen Wien, 19. Mai 2020

Qatar Airways verschenkt 100.000 Flugtickets an medizinische Fachkräfte

Die Aktion beginnt am internationalen Tag der Pflege 2020, um „Helden des Gesundheitswesens“ Dank auszusprechen

Frankfurt/Doha (12. Mai 2020) – Qatar Airways vergibt 100.000 Gratis-Flugtickets an medizinisches Fachpersonal, um sich für den heldenhaften Einsatz an vorderster Front der COVID-19-Pandemie zu bedanken.

Als weltweit führende Fluggesellschaft hat Qatar Airways in den letzten Monaten von Passagieren und Regierungen viel Lob und Dank erhalten – für die Aufrechterhaltung des Betriebs ebenso wie für die Bereitstellung von über 100 Charterflügen und die Rückführung von über einer Million Menschen. Die Fluggesellschaft, die bei der weltweiten Rückführung gestrandeter Passagiere ebenfalls an vorderster Front aktiv ist, möchte hart arbeitenden Menschen im Gesundheitswesen Anerkennung zollen und sie belohnen.

In zeitlicher Übereinstimmung mit dem internationalen Tag der Pflege beginnt die Aktion am 12. Mai um 00:01 Uhr und endet am 18. Mai um 23:59 Uhr (Ortszeit Doha). Medizinische Fachkräfte bewerben sich unter qatarairways.com/ThankYouHeroes auf dieses exklusive Angebot und erhalten einen individuellen Aktionscode solange der Vorrat reicht.

Anspruch auf Tickets haben medizinische Fachkräfte aus aller Welt. Um ein faires und transparentes Antragsverfahren zu gewährleisten, wird jedem Land ein Kontingent an Tickets entsprechend der Bevölkerungszahl zugeordnet. Darüber hinaus werden Anträge für jedes Land auf die sieben Tage vom 12. bis zum 18. Mai verteilt: Die Zuteilung wird jeden Tag um 00:01 Uhr (Ortszeit Doha) neu eröffnet.

Die 100.000 medizinischen Fachkräfte, die einen Aktionscode erhalten, können für sich selbst und eine Begleitperson kostenlos Hin- und Rückflugtickets in der Economy Class zu jeder beliebigen Destination im globalen Netzwerk von Qatar Airways buchen. Die Tickets, die vor dem 26. November gebucht werden müssen, sind für Reisen bis zum 10. Dezember 2020 gültig. Darüber hinaus ist eine unbegrenzte Anzahl gebührenfreier Ziel- oder Datumsänderungen möglich. Flugpreise und Zuschläge werden nicht erhoben, lediglich Flughafensteuern fallen an.*

Qatar Airways Group Chief Executive Akbar Al Baker sagte: „Bei Qatar Airways sind wir unglaublich dankbar für das Engagement und die harte Arbeit medizinischer Fachkräfte auf der ganzen Welt, die sich in diesen unsicheren Zeiten um die Menschen kümmern. In einer heroischen Demonstration von Freundlichkeit, Hingabe und Professionalität haben sie hunderttausende von Leben gerettet. Als verlässlicher Partner in der Krise haben wir bei Fluggästen, Regierungen, Geschäftspartnern und Flughäfen ein starkes Vertrauensverhältnis aufgebaut, und wir beabsichtigen, diese Rolle weiter zu übernehmen, indem wir die unglaublichen Leistungen dieser Helden anerkennen. Unsere Besatzung und unser Flugbetrieb haben in den vergangenen drei Monaten nicht nachgelassen, nie die Hoffnung oder Aufgabe vernachlässigt, den Menschen zu helfen, nach Hause zu ihren Lieben zu gelangen, und wir haben auch jetzt nicht die Absicht, dies zu tun. In Hingabe vereint, sind wir gemeinsam dankbar. Jetzt sind wir an der Reihe, den Menschen an der medizinischen Front etwas zurückzugeben. Für die Tapferkeit dieser Männer und Frauen sind keine Worte oder Gesten ausreichend, aber wir hoffen, dass unser kleines Angebot eines kostenlosen Hin- und Rückflugs mit Qatar Airways es ihnen ermöglicht, eine wohlverdiente Ruhepause zu genießen, Familie und Freunde zu besuchen oder eine Destination zu erkunden, von der sie schon immer geträumt haben – jetzt, da die Reisebeschränkungen allmählich gelockert werden.“

Als zusätzliche Wertschätzung wird medizinischen Fachkräften außerdem ein Gutschein über 35% Rabatt angeboten, der in Qatar Duty Free-Verkaufsstellen am Hamad International Airport (HIA) in Doha, dem top-modernen Drehkreuz der Fluggesellschaft, eingelöst werden kann und bis zum 31. Dezember 2020 gültig ist.**

Qatar Airways gab kürzlich bekannt, dass sie mit der schrittweisen Erweiterung ihres Streckennetzes entsprechend der Entwicklung der Passagiernachfrage und der voraussichtlichen Lockerung der Einreisebeschränkungen in aller Welt begonnen hat. Bis Ende Mai soll das Streckennetz auf 52 und im Juni auf 80 Ziele erweitert werden.

Qatar Airways hält die höchstmöglichen Hygienestandards ein. Dazu gehören die regelmäßige Desinfektion der Flugzeuge, die Verwendung von Reinigungsprodukten, die von der International Air Transport Association (IATA) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen werden, sowie die thermische Untersuchung der Besatzung.

Darüber hinaus verfügen die Flugzeuge von Qatar Airways über fortschrittlichste Luftfiltersysteme, die mit HEPA-Filtern in Industriegröße ausgestattet sind, die 99,97% der viralen und bakteriellen Verunreinigungen aus der Umluft entfernen und so den wirksamsten Schutz vor Infektionen bieten. Die gesamte Bordwäsche und alle Decken der Fluggesellschaft werden bei mikrobiell tödlichen Temperaturen gewaschen, getrocknet und gepresst, während die Kopfhörer nach jedem Flug von Ohrpolstern befreit und rigoros desinfiziert werden. Diese Artikel werden dann vom Personal, das hygienische Einweghandschuhe trägt, in Einzelverpackungen versiegelt.

Die Qatar Aircraft Catering Company (QACC) war im vergangenen Jahr die erste Organisation weltweit, die vom Bureau Veritas mit UKAS-Akkreditierung die ISO22000:2018-Zertifizierung erhielt, die bestätigt, dass ihr Managementsystem für Lebensmittelsicherheit den höchsten Standards entspricht. Alle Utensilien und Bestecke des Caterings werden mit Reinigungsmitteln gewaschen und mit entmineralisiertem Frischwasser bei Temperaturen gespült, die pathogene Bakterien abtöten. Alle desinfizierten Geräte werden vom Personal mit hygienischen Einweghandschuhen angefasst, während das Besteck einzeln neu verpackt wird.

* Dieses Angebot gilt nur für Flüge, die von Qatar Airways durchgeführt werden. Anspruchsberechtigte medizinische Berufe sind beschränkt auf: Ärzte, Arzthelfer, Krankenschwestern, Rettungssanitäter, Apotheker, Labortechniker und klinische Forscher. Am Flughafen muss beim Check-in ein gültiger Arbeitgeberausweis vorgelegt werden.

** Es gelten Sonderbedingungen, Details siehe Shop, gültig bis 31. Dezember 2020.

Erster virtueller Vereinsabend

Erster virtueller Vereinsabend

Am Freitag, dem 8.5.2020 fand unser erster virtueller Vererinsabend statt. Mehr als 30 Teilnehmer lauschten dem Vortrag unseres Obmanns Gernot Kastner von seiner letzten Reise vor der Corona Krise. Die schönen Bilder aus Vietnam und Kambodscha verbreiteten Reiselust.

Besonders erfreulich war die Teilnahme von Mitgliedern, die sonst nicht oft an Vereinsabenden teilnehmen können, da sie im Ausland leben. Egal ob Brüssel, Hamburg oder Bern das Onlineformat mit gotomeeting.com machte es möglich.

Auch der Vereinsabend im Juni am 5.6. wird in diesem Format abgehalten. Viktor Szontagh präsentiert seine Reise nach Korea, Taiwan und Japan. Wir freuen uns darauf.

Flughafen Wien kritisiert irreführende Behauptungen und standortschädliche Forderungen in Aussendung des VCÖ

Flughafen Wien kritisiert irreführende Behauptungen und standortschädliche Forderungen in Aussendung des VCÖ 

Wer Kurzstrecken-Zubringerflüge nach Wien verhindern will, riskiert die massive Schädigung des Wirtschafts-, Tourismus- und Flugverkehrsstandorts Wien, mit negativen Folgen wie der Abwanderung zehntausender Arbeitsplätze und der Verunmöglichung von Langstreckenflügen aus Wien, gleichzeitig aber auch, dass durch Umgehungsverkehr die CO2 Belastung insgesamt sogar steigt.

Die Forderung des VCÖ, den Luftverkehr trotz der bereits beschlossenen Verdoppelung der Ticketabgabe noch höher zu besteuern, obwohl dieser bereits am Boden liegt und tausende Arbeitsplätze wackeln, ist kontraproduktiv und unverantwortlich. 

Die vom VCÖ in einer Presseaussendung am 28. April 2020 veröffentlichten Darstellungen zum Thema Kurzstreckenflüge in Wien sind mehrfach irreführend und verschweigen die weitreichenden negativen Konsequenzen, würde sich die Politik daran orientieren. Denn ohne Zubringerflüge kann ein Hub-Flughafen nicht betrieben werden, ohne Kurzstreckenpassagiere nach Wien kann es kein Langstreckennetz von Wien aus geben. Ohne Tagesrand- Verbindungsnetzwerk Richtung Osteuropa und Anschlussflüge von Wien müssten die mehr als 350 Firmenzentralen in Wien mit mehr als 20.000 Beschäftigten absiedeln und auch alle anderen Unternehmen mit Osteuropabeteiligungen hätten massive Nachteile, an die Chance auf Neuansiedlungen von Betrieben wäre mangels Konnektivität nicht zu denken.

Die VCÖ-Kritik ist umso weniger nachvollziehbar, wenn man bedenkt, dass die Passagiere im Inlandsflugverkehr seit 2010 um rund ein Drittel zurückgegangen sind, von 746.000 (2010) auf nur noch 547.000 (2019), während die Gesamtpassagierzahlen am Flughafen Wien um 50% gestiegen sind und der Inlandsflugverkehr damit überhaupt nur noch 1,7% der Gesamtpassagiere in Wien ausmacht. Fast alle aber, mit Ausnahme der Innsbruck-Strecke, sind Umsteigepassagiere, die vorwiegend Tagesrandflüge von Wien aus nutzen. Sollte das nicht möglich sein, dann würden sie wohl mit dem Auto zu anderen Flughäfen (Laibach, Bratislava etc.) fahren und von dort zum Beispiel nach Frankfurt fliegen, was statt weniger CO2-Emissionen eine deutliche Mehrbelastung durch Umgehungsverkehre bedeuten würde. Wo immer es ein attraktives Bahnangebot gibt und das mit den Flugplänen kompatibel ist, wird es von den Reisenden gerne genutzt, Zwangsmaßnahmen hingegen sind abzulehnen. 

Grundsätzlich gilt: Je kürzer ein Flug, desto höher ist der Transferanteil. Bei der Destination München etwa liegt er über 80%.

Am Beispiel Austrian Airlines, die am Flughafen Wien ein Drehkreuz betreiben, wird das noch deutlicher: 2018 sind 73% der Passagiere eines AUA-Kurzstreckenfluges bis zu 400 km in Wien umgestiegen. Die Langstrecke wird zu 55% von Umsteigepassagieren genutzt, bei Osteuropa-Verbindungen sogar zu 65%.

Die Zahlen zeigen klar: Ohne Kurzstrecke gibt es kein Drehkreuz Wien, keine Osteuropa-Verbindungen und keine Langstrecke. Denn Kurzstreckenflüge werden vor allem als Zubringer für Anschlussflüge genutzt, stärken damit die Auslastung und sind so für den Betrieb eines Drehkreuzes unverzichtbar. Ohne Umsteigeverkehr können viele Flugverbindungen ab Wien, vor allem nach Osteuropa und auf der Langstrecke, nicht kostendeckend betrieben werden.
 
Noch höhere Steuern über die im Regierungsprogramm festgelegte verdoppelte Ticketabgabe  hinaus oder gar ein Verbot der Kurzstrecke würden den Luftfahrtstandort Österreich massiv schädigen: Geschäftsreisende brauchen schnelle Tagesrandverbindungen, Touristen schätzen brauchen direkte Punkt zu Punkt-Verbindungen. Aktuell kommen rund 75% der Österreich-Urlauber mit dem Flugzeug. Eine zusätzliche Verteuerung oder ein Verbot von Kurzstreckenflügen würde den Flugverkehr auf andere Airports, wie München, Frankfurt oder Laibach/Ljubljana verlagern und damit nicht nur den Standort Wien, sondern auch die österreichischen Bundesländerairports massiv schädigen.

Bahn und Flug müssen einander ergänzen – behauptete Frontstellung unzutreffend

Es ist auch verfehlt, ständig, wie es der VCÖ versucht, einen Gegensatz zwischen Bahn und Flug herzustellen. Die Bahnanbindung Linz-Wien zeigt, dass beide Verkehrssysteme einander erfolgreich ergänzen können. Einen ähnlichen Bahnausbau in Richtung Osten fordert der Flughafen Wien bereits seit vielen Jahren. Nachtzüge zu innereuropäischen Hauptstädten mit Fahrtdauern von mehr als 10 Stunden, mit teilweise mehreren Umsteigevorgängen sind als Ergänzung sinnvoll, stellen für Geschäftsreisende aber jedenfalls keine praktikable und konkurrenzfähige Alternative gegenüber der Luftfahrt dar.

Die Forderungen des VCÖ nach einer höheren Ticketabgabe und einer Kerosinsteuer erscheinen für den Flughafen Wien in einer Zeit, in der die heimische Luftfahrt und der Tourismus ums Überleben kämpfen, sind kontraproduktiv und unverantwortlich: An der Luftfahrt hängen über 90.000 Arbeitsplätze in ganz Österreich – hier ist Unterstützung notwendig und keine Mehrbelastung. Der richtige Weg für die Reduktion der CO2 Emissionen ist der vermehrte Einsatz von biogenem oder synthetischem Kerosin, wichtig wäre die europaweit koordinierte Konzentration von Forschungsmitteln, um die Erzeugung von CO2 freiem Kerosin, die technisch längst möglich ist, wirtschaftlich in großem Stil einsetzbar zu machen. Überdies ist darauf zu verweisen, dass der Flugverkehr weltweit nur 2,7% des CO2-Ausstosses verursacht, in Europa sind es nur 0,52%.

Eine Erhöhung der Ticketabgabe für die Kurzstrecke über den im Regierungsprogramm vereinbarten Rahmen hinaus würde eine Branche, die bereits am Boden liegt, nochmals massiv schädigen. Eine Kerosinsteuer würde nur durchsetzbar, wenn es dafür globale Regeln gäbe – eine Einzellösung Österreichs wurde nur dazu führen, dass in Österreich kein Kerosin mehr getankt würde, was Tanktourismus provoziert, mit höheren CO2-Emissionen. 
 

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Sonderpreis für Aviation-Schutzmaske für FFW Mitglieder bei Inflight Supplies

Auf www.inflightsupplies.com gibt es jetzt neben anderen Aviation-bezogenen Artikeln jetzt aktuell die Möglichkeit, Mund-Nasen-Schutzmasken zu bestellen, die aus Airline-Servietten oder Headrestcovers hergestellt wurden. Die Masken sind einzeln gefertigt und somit ist jede ein Unikat. Flughafenfreunde Wien-Mitglieder haben die Möglichkeit, in einer Sammelbestellung jede Maske zum Sonderpreis von 9,50 Euro zu erwerben. Im Angebot gibt es Airberlin- und Austrian Airlines-Schutzmasken. Wer eine bestellen möchte, meldet sich bitte per Mail zeitnah an claudia.winkler@flughafenfreunde.at für den Ablauf und Details.

Black Forest Aviation

Black Forest Aviation

Black Forest Aviation

Achtung: bitte nicht auf das Vereinskonto überweisen – es wird bei Interesse eine gemeinsame Bestellung organisiert da uns in diesem Fall die Versandkosten erlassen werden, Claudia übernimmt hierfür die Koordination.

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Belavia fliegt nach Wien

Die nationale weißrussische Fluglinie Belavia hat mit heutigem Tag Flugverbindungen zwischen Minsk und Wien aufgenommen. Anbei finden Sie die Presseaussendung der Fluglinie.

Der Flugbetrieb wird entsprechend aller geltenden behördlichen Gesundheits- und Einreisebestimmungen der nationalen Behörden in Österreich und Weissrussland durchgeführt. Bei allen am Flughafen Wien ankommenden Passagieren wird unmittelbar nach der Ankunft die Körpertemperatur gemessen und sie müssen entweder ein ärztliches Attest mit negativem COVID-19-Befund (nicht älter als 4 Tage) vorweisen oder sich für 14 Tage in Quarantäne begeben. Drittstaatsangehörigen ist die Einreise nach Österreich von außerhalb des Schengen-Raumes auf dem Luftweg ohne gültigem Aufenthaltstitel grundsätzlich untersagt.

Hier noch ein Zitat von Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, dazu:

„Die COVID-19-Krise hat die weltweite Luftfahrt- und Tourismusindustrie schwer getroffen. Aber wie schon bei vergangenen Krisen wie SARS, Ebola oder 9/11 kam die Luftfahrt stärker zurück als je zuvor. Es wird also noch einige Zeit brauchen, aber ich bin optimistisch, dass sich die Luftfahrt langfristig wieder erholen wird. Dass Airlines beabsichtigen, wieder vermehrt Linienflüge aufzunehmen, ist ein Zeichen, dass es für die Luftfahrt langsam wieder aufwärts geht. Selbstverständlich werden alle geltenden behördlichen Sicherheits-, Gesundheits- und Einreisebestimmungen streng eingehalten“, sagt Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, dazu.

Wizz Air vor Neustart in Wien

Für etwas Verwunderung sorgte eine Video-Pressekonferenz am vergangenen Freitag, als der stellvertretende CEO von Wizz Air, Stephen Jones, die Wiedereröffnung der Wizz Air-Basis am Flughafen Wien mit 1.Mai ankündigte! Wie alle Fluglinien weltweit, wurde auch der finanzstarke Low Coster Wizz Air von der Covid-19 Pandemie hart getroffen. Fünfundneunzig Prozent aller Flüge werden derzeit nicht durchgeführt, doch die Krise biete auch einige neue Chancen für die Zukunft wie Stephen Jones betont.

Als erste Low Cost Fluglinie am Flughafen Wien, steigt die ungarische Billigfluglinie damit nach Beginn der Covid-19 Krise wieder in den brutalen Kampf um die Gunst der Passagiere ein. Wie Stephan Jones betont, möchte man die Nachfrage am Markt mit besonders preisgünstigen Tarifen stimulieren, nachdem die Passagiere derzeit sehr verunsichert sind. Geht es nach den Wünschen der Fluglinie sollen ab dem 1.Mai insgesamt 20 Destinationen (siehe Anhang) ab der Schwechater Basis wieder bedient werden. Da es derzeit aber strenge Reiseverbote in viele der angebotenen Destinationen gibt und diese vermutlich auch noch im Mai bestehen werden, möchte man je nach aktueller Situation, „dorthin fliegen, wo es möglich sei“, so Jones.

Mit 1,5 Milliarden Euro Barkapital sieht sich Wizz Air für die aktuelle Krise sehr gut gewappnet. An eine Schließung von Basen denkt die Wizz Air Geschäftsführung derzeit nicht, sobald es die jeweilige Situation wieder erlaubt, möchte man schrittweise die bestehenden Basen in Europa wiedereröffnen. Aus diesem Grund hat sich das Unternehmen auch nicht dazu entschlossen einen 100%igen Shutdown vorzunehmen. In den letzten Wochen hat Wizz Air rund 50 Reparationsflüge in die Vereinigten Staaten, Kanada sowie Hilfsflüge nach China durchgeführt. Es sei besser einige wenige Flüge durchzuführen, als eine Fluglinie vom nichts aus wieder an den Start zu bringen, so Jones.

Obwohl es derzeit nur nationale aber keine internationalen Vorschriften zur Durchführung von Linienflügen nach Covid-19 gibt, bereitet sich Wizz Air schon heute auf zahlreiche Schutzmaßnahmen für seine Mitarbeiter & Passagiere vor. So wurden neben einer verstärkten Desinfektion der Flugzeugkabinen, dass verpflichtende tragen von Plastikhandschuhen und Mund-Nasenschutzmasken für die Crews und ein Boarding mit dem nötigen Sicherheitsabstand verordnet. Neben der kontaktlosen Bezahlung und dem Self-Check In, sollen auch Bordmagazine zukünftig der Vergangenheit angehören.

Für die österreichischen Wizz Air Mitarbeiter wurde keine Kurzarbeit beantragt. Im April erhalten alle Crews ihren Basis Lohn ausbezahlt, so Stephen Jones, Staatshilfen wird die Fluglinie ebenfalls nicht beantragt. Ob ab dem 1. Mai auf der Wizz Air Basis am Flughafen Wien wirklich wieder so etwas wie ein Normalbetrieb stattfinden kann, wird die kommende Woche zeigen!

Martin Dichler

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Brücke zu Office Park 4 in Fertigstellung

Der Flugverkehr ist in der derzeitigen Situation auf ein Minimum heruntergefahren, aber auf der Baustelle des Office Park 4 wird weiter fleißig gearbeitet. So nimmt auch die Brücke, die das neue Bauwerk der Airport City mit dem Terminal verbindet, Gestalt an. Über der Einfahrtsstraße thront ein stilisierter Flugzeugrumpf, in dessen Mitte sich eine überdimensionale LED-Wand befindet – mit rund 180 Quadratmetern die größte Österreichs. Bereits im Februar wurde die Brücke in zwei Teilen (58 und 34 Meter lang) eingehoben. Mittlerweile ist sie fast fertiggestellt und stellt somit das neue Wahrzeichen des Flughafen Wien dar.

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Branchentalk EVA AIR

Eine ganze Industrie ist durch den Ausbruch der Covid-19 Epidemie innerhalb von nur weniger Tage in die Krise gestürzt worden. In den letzten Wochen mussten immer mehr Fluglinien ihre Verbindungen nach Österreich einstellen.  Der traveller spricht in einer neuen Interviewserie mit Vertretern der Branche über die aktuelle Lage.

Heute im Gespräch: Edward HO (EVA AIR General Manager Austria/CEE)

traveller:

EVA AIR hat im März die Flugverbindung nach Wien eingestellt, wie waren die letzten Tage und konnten Sie noch viele Österreicher nachhause bringen?

Edward HO:

In den letzten Tagen vor dem „Lockdown“ hatten wir sehr viel zu tun, vor allem die Kollegen und Kolleginnen des Service Centers, die alles getan haben, um die Passagiere im Ausland zu erreichen. Wir haben zahlreiche Umbuchungen durchgeführt, um unsere Passagiere vorzeitig bzw. rechtzeitig vor dem Lockdown von ihren Reisen und Urlauben in Asien zurückzuholen. Wir haben es sehr bedauert, dass wir durch den erzwungenen, plötzlichen Stillstand ab 23. März nicht noch mehr Passagieren helfen konnten, zurückzufliegen.

Unser Headquarter hat in diesen Tagen auch eine eigene Website für Fragen rund um die Flugplanänderungen, Flugausfälle und Umbuchungen eingerichtet, um den Passagieren schnelle Informationen und Hilfe bieten zu können: https://www.evaair.com/en-global/emer/2019-nCoV.html

Am 16.April haben Sie nun wieder den regulären Flugbetrieb zwischen Taipeh und Wien wenn auch nur für Frachtflüge aufgenommen. Hat es sich bei der Fracht um medizinische Güter gehandelt?

Die Durchführung von Frachtflügen ist im Moment eine gute Alternative in diesen schwierigen Zeiten. Im Moment verwenden wir unsere Dreamliner Boeing 787-9 und -10 für die Frachttransporte. Im Hinblick auf Kapazitäten, Treibstoffverbrauch und Reichweite ist das das ideale Fluggerät für die Wien-Strecke. Darüber hinaus ist der Flughafen Wien ein wichtiger Hub und gibt uns eine gute Möglichkeit, unsere Services anzubieten und die Anforderungen der Frachtpartner zu erfüllen. Ab Mai planen wir drei wöchentliche Frachtflüge und evaluieren auch, ob die Passagierkabine für Frachtgut verwendet werden soll.

Ja, wir fliegen im Moment hauptsächlich medizinische Güter nach Österreich aber auch Pharmaprodukte sowie elektronische Güter.

Wann rechnen Sie frühestens wieder mit der Aufnahme von Passagierflügen?

Wir hatten geplant, die drei wöchentlichen Flüge von Taipeh via Bangkok nach Wien und v.v. ab Mai auch für Passagiere aufzunehmen, müssen diese Pläne aber verschieben. Wir können auf jeden Fall Frachtflüge durchführen. Ob und wann Passagiere reisen können, hängt von weiteren Verordnungen und Entscheidungen der jeweiligen Regierungen der Länder ab bzw. welche Maßnahmen im Reisebereich gesetzt werden. Unser Headquarter beobachtet und verfolgt die Situation in Österreich täglich sehr genau. Sobald Reisen wieder erlaubt ist, sind wir bereit.

Die Bundesregierung gibt sich eher pessimistisch betreffend der Reisemöglichkeiten im heurigen Jahr. Rechnen Sie wieder mit einer Nachfrage für Flüge nach Bangkok und Taipeh?

Menschen reisen sehr gerne. Unsere oberste Mission muss sein, dass sie sicher und gefahrlos reisen können. Auch wenn es wichtig ist, die Nachfrage im Auge zu behalten, müssen wir als Airline intern immer wieder Arbeitsprozesse überprüfen, mit Partnern wie Flughäfen und Handling Agents zusammenarbeiten, den Regierungsbestimmungen folgen, um für diese Reisesicherheit zu sorgen und das Vertrauen der Passagiere ins Reisen zu erhalten. Beweisen wir, dass wir unsere Aufgaben mit Sorgfalt erledigen, kehrt sicher auch bald die Nachfrage für Flüge und Reisen zurück.

Wie sieht der Arbeitsalltag ihres Eva Air Teams in Wien derzeit aus, hat ihr Büro am Flughafen geöffnet oder arbeiten die Kollegen in Kurzarbeit von zuhause aus?

Unser Büro am Flughafen ist in Betrieb, aber nicht für den Kundenverkehr geöffnet; wir arbeiten aus Sicherheitsgründen hauptsächlich von zuhause aus und begrenzen die Arbeitszeit im Büro auf ein notwendiges Minimum. Für die Abfertigung der Cargoflüge sind unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen natürlich mit den notwendigen Schutzmaßnahmen (Mund-Nasen-Maske, Sicherheitsabstand, etc.) im Einsatz.

Welche Einschränkungen gibt es im restlichen Eva Air Streckennetz aufgrund der Covid-19 Krise?

Unser Headquarter in Taipeh evaluiert jeden Tag die aktuelle Situation im Hinblick auf Einreise- und Transferbestimmungen. Alle Abteilungen prüfen regelmäßig die neuesten Informationen und passen die Flugpläne entsprechend an. Leider ist fast das gesamte Netzwerk von den Covid19-Auswirkungen betroffen, aber wir stornieren und ändern fast täglich Flüge und nehmen Flüge auch wieder auf – alles mit größtmöglicher Flexibilität und größtmöglichen Anstrengungen. Auf jeden Fall führen wir Flüge in der derzeitigen Situation mit sehr großer Sorgfalt und sehr großem Verantwortungsbewusstsein durch.

Martin Dichler

 

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