EVA Air kommt mit Dreamliner nach Wien

EVA AIR zelebrierte am 10. 5. die erste Landung eines Boeing 787-9 Dreamliners am Flughafen Wien. Die private taiwanesische Fluggesellschaft, die im Jahr 1989 gegründet wurde, flog Wien seit 1991 bereits mit vielen verschiedenen Flugzeugtypen an: Boeing 767-300ER, Boeing 747-400, MD-11, Airbus 330-200, und zuletzt mit der Boeing 777-300ER. Wien war 1991 die erste Langstreckendestination für EVA AIR, und ist nun auch die erste Langstreckendestination, die mit dem Dreamliner bedient wird. Das Fluggerät ist für 304 Passagiere in 2 Klassen konzipiert – mit 26 Plätzen in der Royal Laurel Class und 278 Plätzen in der Economy Class. Eine Premium Economy gibt es im Dreamliner nicht.

Bei einem Presseempfang im VIP Terminal hielt General Manager Edward Ho nach einer Darbietung der Wiener Sängerknaben eine Ansprache und betonte, dass nicht nur das neue Fluggerät auf der Stecke ein Grund zum Feiern ist: Anfang April 2019 durfte EVA AIR den zweimillionsten Passagier auf der Wien-Route begrüßen. Zudem feiert die von Skytrax mit 5 Sternen ausgezeichnete Fluglinie in diesem Jahr auch ihren 30. Geburtstag. EVA AIR bedient derzeit mehr als 60 Destionationen mit einer Boeing- und Airbus-Flotte. Von Wien nach Taipeh fliegt EVA AIR täglich; Montag, Donnerstag und Samstag nonstop, und Dienstag, Mittwoch, Freitag und Sonntag via Bangkok.

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Infos Sammlertag 2019

Am Sonntag, den 19. Mai 2019 findet bereits zum 21. Mal unser großer Sammler und Öffentlichkeitstag statt. Von 9 bis 14 Uhr können Besucher von einer Rekordzahl an Ausstellern wieder Artikel rund um die Luftfahrt erwerben. Wie in den letzten Jahren gibt es wieder Rundfahrt- und Terrassentickets (solange der Vorrat reicht) und die größte Tombola (ab 13 Uhr) in der Geschichte der Flughafenfreunde mit mehr als 150 Preisen. Der Losverkauf (€4,- je Los, max. 5 Lose pro Person) beginnt um 10 Uhr.

Für die Anreise könnt Ihr den CAT – City Airport Train ab Wien Mitte gratis nutzen, das Ticket wird hier ab 15. Mai zum Download bereitgestellt. Herzlichen Dank an dieser Stelle an den Flughafen Wien und alle anderen Sponsoren für die großartige Unterstützung!

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Willkommen zurück, Royal Air Maroc

Nach zwanzigjähriger Unterbrechung kehrte am 1.4. – kein Aprilscherz! – Royal Air Maroc nach Wien zurück. Die marokkanische Airline verbindet ab sofort Wien mit Casablanca, vorerst wöchentlich zweimal (montags und freitags). Eingesetzt wird – entgegen den ursprünglichen Plänen die eine B737-800 vorgesehen haben – eine E190 mit 12 Sitzen in Business (1-2 Layout!) und 84 in Economy. Die freundlichen Preise und die Frequenzen lassen Wochenend-Ausflüge nach Casablanca (und auch weiter nach Fez, Marrakesch) attraktiv erscheinen – und sogar ein Weiterflug nach New York in einem der neuen Dreamliner von Royal Air Maroc ist möglich.
Bei der Erstlandung konnten – neben Medienvertetern – dank eines vom Flughafen Wien veranstalteten Gewinnspiels auch einige Spotter teilnehmen, so waren auch die Flughafenfreunde Wien waren dabei. Die Embraer wurde standesgemäß mit einem „water salute“ begrüßt, bei der anschließenden Willkommensfeier im VIP Terminal durfte neben ausgezeichneten landesspezifischen Spezialitäten-Häppchen und einem marokkanischen Tee auch die obligatorische Torte nicht fehlen.
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Weiter starkes Wachstum für den Flughafen Wien

Der Wachstumstrend am Flughafen Wien setzt sich fort: Im Februar 2019 stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) um 20,9% auf 2,3 Mio. Reisende an. Der Standort Flughafen Wien verzeichnete ein deutliches Passagierplus von 25,6%.
 
Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im Februar 2019 um 25,6% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 1.863.688 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm mit einem Plus von 30,6% stark zu, die Anzahl der Transferpassagiere stieg um 8,6%. Die Flugbewegungen nahmen im Februar 2019 mit plus 16,0% ebenfalls deutlich zu. Beim Frachtkommen verzeichnete der Flughafen Wien einen leichten Rückgang um 1,7% im Vergleich zum Februar des Vorjahres.
 
Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa stieg im Februar 2019 um 23,8% an, nach Osteuropa nahm das Passagieraufkommen um starke 36,8% zu. In den Fernen Osten nahm das Passagieraufkommen im Februar 2019 um 14,9% zu, jenes in den Nahen und Mittleren Osten stieg um 27,2%. Nach Nordamerika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit einem Plus von 36,9% ebenfalls positiv und nach Afrika legte die Zahl der Passagiere um 35,9% zu.
 
Ein Passagierplus gab es im Februar 2019 für den Flughafen Malta mit einem Zuwachs um 2,9%. In Kosice ging das Passagieraufkommen um 4,3% zurück.
 

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Neuer Vorstand bei den Flughafenfreunden Wien

Am Freitag, den 1. März 2019 fand ein Generationswechsel im Vorstand der Flughafenfreunde Wien statt. Bei der Generalversammlung im Brauhaus Schwechat gab Martin Dichler nach 19 Jahren die Obmannschaft an seinen bisherigen Stellvertreter Gernot Kastner ab.

Durch weitere neue Vorstandsmitglieder ist der in den letzten Jahren begonnene Umbruch abgeschlossen. Die abtretenden Vorstandsmitglieder wurden mit tosenden Applaus und einigen Geschenken verabschiedet. Der scheidende Obmann wurde von den Mitgliedern die Ehrenmitgliedschaft verliehen und erhielt als Zeichen dafür den exklusiven goldenen Pin in Form des Vereinslogos mit Namensgravur auf der Rückseite.

Der neue Vorstand präsentierte im weiteren Verlauf des Abends das dichtgedrängte Vereinsprogramm für das Jahr 2019, dass neben den monatlichen Vereinsabenden (am ersten Freitag im Monat), die allseits beliebte 5. Spottersafari und den großen 21. Sammler- und Öffentlichkeitstag enthält. Dieser findet diesmal zum ersten Mal an einem Sonntag (19.5.2019 9-14 Uhr) im Besucherraum des Flughafen Wiens statt.

Der neue Vorstand:

Obmann: Gernot KASTNER

Obmann Stv.: Claudia WINKLER

Kassier: Karl FREIBERGER

Kassier Stv. : Markus URBAN

Schriftführer: Joseph POCHOBRADSKY

Schriftführer Stv.: David HANZL

Video von Arno Schmidt:

 

Über den Verein:

Der Verein der Flughafenfreunde Wien ist ein gemeinnütziger, nicht auf Gewinn ausgerichteter unabhängiger Verein mit ca. 270 Mitgliedern, die am Geschehen des Flughafen Wien interessiert sind und bietet jedermann Zugänge, die sonst nur Mitarbeitern in der Luftfahrtbranche bekommen würden. Z.B. Vorfeldtouren, Flugzeugbesichtigungen oder Hangartouren. Bei den monatlichen Vereinsabenden am ersten Freitag im Monat im Brauhaus Schwechat begrüßt der Verein regelmäßig Brancheninsider und Entscheidungsträger der Luftfahrt. Mehr Informationen auf www.flughafenfreunde.at 

Fotos:

Flughafenfreunde Wien/Patrick Huber

Rückfragehinweis:

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All Nippon Airways verbindet ab sofort täglich Wien mit Tokio-Haneda

Nach 17 Jahren landete am Sonntag die japanische All Nippon Airways wieder am Flughafen Wien Schwechat. Zum Einsatz kam der Boeing 787-9 Dreamliner in „Star Wars“ Lackierung. Die neue Flugverbindung wurde von Flughafen Wien-Vorstand Mag. Julian Jäger gemeinsam mit Kiyoshi Koinuma, Botschafter Japans in Österreich und Akira Nakamura, Senior Vice President EMEA von ANA im Zuge des Erstfluges eröffnet.

Tokio heißt übersetzt „Östliche Hauptstadt“ und ist mit seinen über neun Millionen Einwohnern auch die bevölkerungsreichste Metropole Japans, die Region rund um Tokio ist mit nahezu 40 Millionen Einwohnern sogar die bevölkerungsreichste der Welt. Für den Tourismusstandort Wien bedeutet diese neue Verbindung einen großen Zuwachs an Touristinnen und Touristen aus Japan, die in Wien eine der kulturell wichtigsten und interessantesten Hauptstädte Europas sehen. Japanische Besucherinnen und Besucher schätzen Österreich und ganz besonders Wien als führende Metropole für Kunst und Musik in Europa. Darüber hinaus ist auch die Nachfrage an Flügen von Japan nach Europa aufgrund der intensiveren Wirtschaftsbeziehungen zwischen Japan und der Europäischen Union gestiegen. Aus historischen Gründen ist Wien auch heute noch das geographische Tor nach Mittel- und Osteuropa. Die neue Flugverbindung wird die Beziehungen zwischen Japan und dieser sich dynamisch entwickelnden Region weiter vertiefen. Österreich und Japan stehen bereits seit 150 Jahren in diplomatischen Beziehungen, 1869 wurde erstmals ein Handels- und Freundschaftsvertrag zwischen den beiden Ländern unterzeichnet.

 „Diese neue Strecke ist ein weiterer Wachstumsimpuls für Reisen in den Fernen Osten, wo wir im letzten Jahr über 33% mehr Passagiere verzeichnen konnten. Die Region ist ein wichtiger Wachstumsmarkt, nicht nur für den Flughafen Wien, sondern auch für den gesamten Wirtschafts- und Tourismusstandort Österreich. Der Start der neuen Route nach Tokio ist daher eine wertvolle Ergänzung zum bestehenden Streckenangebot und ein wichtiger Schritt zur Stärkung der seit 150 Jahren bestehenden Tourismus- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen Japan und Österreich“, so Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.


  
Akira Nakamura, Senior Vice President EMEA von ANA meint: „Wir sind hoch erfreut, mit dem heutigen Tag eine direkte Flugverbindung zwischen Wien und Tokio aufzunehmen. Unsere Flüge aus Haneda und Wien werden jeweils am frühen Morgen landen – ideal für Geschäftsreisende und Urlauber, um den Tag möglichst ausgiebig nutzen zu können. Außerdem profitieren unsere Passagiere vom weitreichenden Netzwerk der ANA an Anschlussflügen vom Flughafen Haneda und können aus einer Vielzahl an wundervollen und regionalen Reisezielen in Japan wählen. Wir freuen uns darauf, ab sofort noch mehr Reisende von Österreich nach Japan auf unseren Flügen und mit unserem preisgekrönten Bordservice begrüßen zu dürfen.“

„Ich heiße All Nippon Airways herzlich in Wien willkommen! Es gibt wohl keinen besseren Zeitpunkt für den Erstflug als 150 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern. Japan zählt schon seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Fernmärkten Wiens, im Vorjahr verzeichneten wir an die 300.000 Nächtigungen. Der neue Direktflug der ANA ist ein Meilenstein in der Air-Service-Development-Strategie des WienTourismus und wird dazu beitragen, dass wir auch in den kommenden Jahren zahlreiche Gäste aus Japan begrüßen können“, so Tourismusdirektor Norbert Kettner. Im April lädt der WienTourismus zu einem Wien-Abend in die österreichische Botschaft in Tokio, um die Stadt zusammen mit Wiener Partnern vor Entscheidungsträgern zu positionieren.

Über ANA
Nicht zuletzt aufgrund der hohen Servicequalität, welche dem Motto „Inspiration of Japan“ folgt, wurde ANA seit 2013 jährlich mit dem Top-Ranking von 5 Sternen von SKYTRAX prämiert. ANA ist die einzige japanische Fluglinie, der diese angesehene Auszeichnung sechs Jahre in Folge zuerkannt wurde. Darüber hinaus wurde ANA von Air Transport World in den letzten zehn Jahren drei Mal – 2007, 2013 und 2018 – als „Airline des Jahres“ geehrt. Damit ist ANA eine von nur wenigen Fluggesellschaften, die diese begehrte Auszeichnung sogar mehrfach erhalten haben. ANA wurde im Jahre 1952 mit einer Flotte von nur zwei Hubschraubern gegründet und ist seitdem mit 80 internationalen Flugverbindungen und 118 Binnenflügen zur größten Fluggesellschaft Japans und einer der bedeutendsten Airlines in Asien herangewachsen.
 
Das außergewöhnliche Konzept des doppelten Drehkreuzes erlaubt es Passagieren von ANA, über die zwei Flughäfen – NARITA und HANEDA – der Metropolregion Tokio zu vielen Zielen innerhalb Japans sowie oft noch am selben Tag zu verschiedenen nordamerikanischen, asiatischen und chinesischen Städten weiterzureisen. Seit 1999 ist ANA Mitglied der Star Alliance und betreibt Joint Venture Partnerschaften mit United Airlines, Lufthansa German Airlines, Swiss International Airlines und Austrian Airlines. Neben dem prämierten Full-Service-Carrier ANA sind zusätzlich zwei Low-Cost-Carrier – Vanilla Air Inc. und Peach Aviation Limited – als konsolidierte Tochtergesellschaften Teil der ANA Group. Im Jahr 2017 beschäftigte die ANA Group etwa 39.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und beförderte mit einer Flotte von 260 Flugzeugen insgesamt 53,8 Millionen Fluggäste. Als erste Fluggesellschaft weltweit ist ANA stolzer Erstkunde und größter Betreiber des Boeing 787 Dreamliner.

Mehr Informationen unter: https://www.ana.co.jp/group/en/.

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Ab Juni 2019 verbindet China Southern Österreichs Hauptstadt mit Guangzhou und Ürümqi

Bild: China Southern

Der Flughafen Wien setzt sein Langstrecken-Wachstum fort: Ab 18. Juni 2019 fliegt mit China Southern die größte Airline Asiens dreimal wöchentlich von Wien nach Ürümqi und Guangzhou in der Volksrepublik China. Der Gabelflug hebt dabei Dienstag, Donnerstag und Samstag aus Wien ab. Die chinesische Airline verbindet so Wien mit gleich zwei Destinationen in Nordwest- und Südchina.

Von Wien aus landet China Southern zunächst in Ürümqi, der Hauptstadt der autonomen Region Xinjiang Uygur im Nordwesten Chinas. Die Stadt liegt direkt an der historischen und auch geplanten „neuen“ Seidenstraße, die die Wirtschafts- und Produktionsstandorte Asiens mit Europa verbindet. Anschließend geht der Flug weiter in die bedeutende Industrie- und Handelsstadt Guangzhou, die auch als „Fabrik der Welt“ bezeichnet wird. Mit über zehn Millionen Einwohnern ist sie bedeutendste Metropole im Perlflussdelta, einer der größten zusammenhängenden Stadtlandschaften weltweit.

„China ist einer der wichtigsten Handelspartner Österreichs in Asien, die Wirtschafts- und Tourismusströme zwischen beiden Ländern prosperieren. Destinationen in China zählen im Jahr 2018 zu den Top-Zielen im Langstreckenangebot am Flughafen Wien. Die neue Flugverbindung von China Southern ist ein weiterer Schritt zur Ausweitung des Flugangebots nach Asien, insgesamt sind nun fünf Destinationen in China von Wien aus erreichbar. Das stärkt den Wirtschafts- und Tourismusstandort Wien und Österreich“, begrüßt Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, die neue China-Verbindung.

Tourismusdirektor Norbert Kettner betont die Rolle Chinas und die Bedeutung von Direktflugverbindungen für den Tourismus: „Mit über einer halben Million Gästenächtigungen und einer Wachstumsrate von 15 % im Jahr 2018 ist China bereits Wiens zweitgrößter Fernmarkt. Noch stärker ist im vergangenen Jahr der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Hotellerie gewachsen: Hier legte China sogar um 25 % zu. Nach London und Paris war der Großraum Wien das am drittstärksten besuchte Städteziel chinesischer Gäste in Europa. Wien ist in China eine bestens eingeführte Marke, die neue Verbindung von China Southern Airlines wird dem Tourismus aus China weiteren Aufwind verschaffen.“

Drei Mal wöchentlich im Dreamliner nach Ürümqi und nach Guangzhou

China Southern kommt ab Juni jeweils Dienstag, Donnerstag und Samstag in Wien an. Auf der neuen Verbindung kommt eine Boeing 787 Dreamliner zum Einsatz. Dieses Flugzeug zeichnet sich durch Geräumigkeit, geringen Kabinendruck, verbesserte Luftqualität und optimale Luftfeuchtigkeit aus und bietet Passagieren damit besonders hohen Reisekomfort.

China Southern Airlines – Größte Fluglinie in Asien

Als größte Fluglinie Asiens und eine der größten weltweit (nach Flottenstärke) betreibt China Southern eine beachtliche Flotte an 820 Flugzeugen der Marken Boeing und Airbus. Die chinesische Airline führt täglich mehr als 3000 Flüge zu 224 Destinationen in 40 Ländern durch und hat im Jahr 2018 mehr als 139 Millionen Passagiere transportiert. Am 15. Juni 2018 wurde China Southern Airlines mit dem “2-Star Flight Safety Diamond Award” der Civil Aviation Administration of China (CAAC) und damit zur sichersten Airline Chinas  ausgezeichnet. Das renommierte Marktforschungsinstitut Skytrax hat der chinesischen Fluglinie außerdem das 4-Stern Prädikat verliehen.

 

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Unglaubliches Passagierwachstum von 24,4% im Jänner!

Am Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im Jänner 2019 um 24,4% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 1.830.923 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm mit einem Plus von 30,6% stark zu, die Anzahl der Transferpassagiere stieg um 6,2%. Die Flugbewegungen nahmen im Jänner 2019 mit plus 15,3% ebenfalls deutlich zu. Beim Frachtkommen verzeichnete der Flughafen Wien einen leichten Rückgang um 2,8% im Vergleich zum Jänner des Vorjahres.

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa stieg im Jänner 2019 um 24,0% an, nach Osteuropa nahm das Passagieraufkommen um 26,0% zu. In den Fernen Osten nahm das Passagieraufkommen im Jänner 2019 um 16,2% zu, jenes in den Nahen und Mittleren Osten stieg um 19,3%. Nach Nordamerika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit einem Plus von 33,5% ebenfalls positiv und nach Afrika legte die Zahl der Passagiere um 43,4% zu.

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Auf der Jagd nach neuen Rekorden!

Die Flughafen Wien AG kann im Jahr 2018 mit mehr als 27 Millionen abgefertigten Passagieren auf das beste Ergebnis seiner Geschichte zurückblicken. Auch seine Airport Auslandbeteiligungen in Kosice (539.552/+9,1%) und Malta (6.808.177/+13,2%) stehen mit ihren hervorragenden Ergebnissen der Muttergesellschaft um nichts nach.

Mit 27.037.292 abgefertigten Passagieren im Jahr 2018 stieg die Zahl der Fluggäste um unglaubliche 10,8 Prozent am Wiener Flughafen an. Positiv wirkten sich vor allem die Langstreckenverbindungen, sowie neue Flugverbindungen und Frequenzerweiterungen der Airlines aus. Ein Plus verzeichneten sowohl das Passagieraufkommen im Transferverkehr (+3,7%) als auch die Anzahl der Lokalpassagiere (+13,6%). Ebenso legte die Anzahl der Starts und Landungen mit plus 7,3% zu und die Sitzplatzauslastung (Sitzladefaktor) nahm um 1,3%p. auf 76% zu. Das Frachtaufkommen entwickelte sich im Jahresverlauf positiv und verzeichnete im Jahr 2018 ein Plus von 2,6% auf 295.427 Tonnen.

Der größte Motor für diese positive Entwicklung, die zu Beginn des Jahres noch gar nicht absehbar war, sind die Low Cost Fluggesellschaften, die ihr Wachstum um +58,5% auf 6,4 Millionen Passagiere anheben konnten. In Summe hat sich der Anteil der Low Cost Fluglinien am Gesamtaufkommen des Flughafens Wien auf 23,7% erhöht. Im Europa Vergleich ein noch immer niedriger Wert, der durch einen umfangreichen Sommerflugplan einen weiteren Auftrieb erhalten wird. Sowohl die Fluglinien Wizzair, Eurowings, Laudamotion und LEVEL, haben eine Erhöhung ihres Angebotes mit Inkrafttreten des Sommerflugplan 2019 bereits angekündigt!

Es steht also ein heißer Low Cost Sommer am Wiener Flughafen bevor. Laudamotion hat die Aufstockung der Flotte im Sommer 2019 von 19 auf 25 Flugzeuge angekündigt. Für weitere Flugzeuge wurden bereits eine Reihe an LOI-Verträgen mit Leasinggebern unterzeichnet, sodass dass sich die Flotte im Jahr 2020 auf 30 Airbus A320 erhöht. In Wien wird die Flotte von derzeit vier auf acht Airbus A320 Einheiten erhöht.

Die britische IAG Billigflugtochter LEVEL bietet in der kommenden Sommersaison mehr als 850.000 Sitzplätze an – ein Plus von rund 96% gegenüber der Vorjahressaison.  Mit Flügen nach Hamburg und Kopenhagen wird das Programm um Strecken in den Norden Europas erweitert. Insgesamt 17 Strecken werden ab Ende März in Betrieb gehen.

WizzAir hat bis zum Sommerflugplan fünf Maschinen in Wien stationiert und wird das bereits angekündigte Streckennetz aus 32 Destinationen in 22 Ländern bedienen.

Wizz Air CEO Joszef Varadi kündigt schon jetzt einen Preiskampf für den Sommer 2019 an:               „Aus der Passagierperspektive sollten Sie derzeit so viel Fliegen wie möglich! Die Ticketpreise sind niedrig wie noch nie, der Sommer wird also großartig für den Kunden. Schlussendlich wird sich das Business aber wieder konsolidieren, einige werden den Markt verlassen, andere ihr Streckennetz anpassen. Wir sind vorbereitet, werden unsere Pläne in Wien weiter verfolgen und das Geschäft in Zukunft ausbauen“.

Natürlich ist der Homecarrier Austrian Airlines mit 12,85 Millionen abgefertigten Passagieren (+8,5%) auch weiterhin der Wachstumstreiber am Flughafen Wien. Erst kürzlich wurde von Alexis von Hoensbroech die neue Driveto25 Strategie vorgestellt, die den Fokus des Geschäftes auf den Flughafen Wien konzentriert. Auch im Jahr 2018 steuerte die Fluglinie nach einem starken Passagierwachstum von über einer Million Kunden oder 8,5 Prozent wieder in die Gewinnzone. Die starke Nachfrage von Passagieren und der zunehmende Wettbewerb in Wien veranlasste die rot-weiß-rote Fluglinie nun zu einer strategischen Weichenstellung: Die Airbus-Flotte soll bereits in den nächsten drei Jahren von 36 auf 46 Flugzeuge wachsen. Gleichzeitig wird Austrian Airlines ihre 18 Turboprop-Flugzeuge mit 76 Sitzen ausflotten: In Summe wird das Angebot in Wien dadurch um über zehn Prozent ausgebaut werden, da die Jets der A320-Familie wesentlich größer als die Turboprops sind. „Wir werden über 200 Mio. Euro in den Ausbau der Kontinental-Flotte investieren und unsere Position in Wien damit deutlich stärken können“, kündigte der neue CEO Alexis von Hoensbroech an, „das ist gleichzeitig auch als Kampfansage im schärfer werdenden Wettbewerb in Wien zu verstehen und wir sind bereit, noch weitere Schritte zu gehen, um unser Drehkreuz zu verteidigen.“

Ein starkes Wachstum konnte die Flughafen Wien AG auch auf der Langstrecke mit einem Plus von 24 Prozent verzeichnen. Mehr als 2 Millionen Passagiere nutzten das zuletzt stark gestiegene Angebot ab dem Flughafen Wien. Neben der Austrian Airlines Verbindung nach Kapstadt, hat die Neuaufnahme von Flügen nach Shenzen durch Hainan Airlines und natürlich die Aufstockung der EVA AIR Verbindungen zwischen Taipeh und Wien auf sieben wöchentliche Flüge, für ein starkes Plus gesorgt. Inzwischen erfreut sich der Flughafen Wien bei den taiwanesischen Gästen mit seinen zahlreichen Nonstop Verbindungen als der wichtigste Gateway für Flüge nach Europa. Im Jahr 2018 konnten rund 180.000 Gäste (+20%) aus Taiwan in Österreich begrüßt werden, davon reisten 131.829 Passagiere über den Wiener Flughafen ins Land.

Passagierströme:

Die Anzahl der abfliegenden Passagiere nach Westeuropa verzeichnete 2018 einen deutlichen Zuwachs um 10,3%. Das Passagieraufkommen nach Osteuropa nahm im Jahr 2018 um 8,3% zu. Besonders gut entwickelte sich das Passagieraufkommen in den Fernen Osten und legte um 33,5%, jenes in den Nahen und Mittleren Osten um plus 8,3% zu. Ebenso stieg die Anzahl der Reisenden nach Nordamerika mit plus 8,9%. Afrika verzeichnete einen Passagierzuwachs von 29,8% im vergangenen Jahr.

Das höchste Passagieraufkommen verzeichnete die Destination London mit 682.545 abgeflogenen Passagieren, gefolgt von Frankfurt mit 601.045 abgeflogenen Passagieren und Berlin mit 530.712 abgeflogenen Passagieren. In der Region Osteuropa war Moskau mit 290.602 abgeflogenen Passagieren die Destination mit dem höchsten Passagieraufkommen vor Bukarest mit 228.746 abgeflogenen und Sofia mit 155.655 abgeflogenen Fluggästen. In der Region Naher und Mittlerer Osten lag Dubai mit 227.034 abgeflogenen Passagieren vor Tel Aviv mit 206.581 und Doha mit 101.262 abgeflogenen Reisenden. Die meisten abfliegenden Passagiere auf der Langstrecke verbuchte Bangkok mit 177.205 Fluggästen, gefolgt von Taipei mit 131.829 und Peking mit 67.760 Fluggästen.

Auch der Cargo-Bereich am Flughafen Wien entwickelte sich 2018 positiv, das Frachtvolumen (inkl. Trucking) stieg um 2,6% auf insgesamt 295.427 Tonnen. Die reine Luftfracht verzeichnete dabei mit 215.921 Tonnen eine deutliche Zunahme um 4,4%, das Trucking reduzierte sich hingegen um 1,9% auf 79.506 Tonnen.

Nach dem erfolgreichen Jahr 2018 ist die Stimmung im Vorstandsduo Jäger/Ofner mehr als optimistisch. Mit einem prognostizierten Wachstum von +10% könnte nach derzeitiger Sicht die  30. Millionen Passagiergrenze am Flughafen Wien, im kommenden Jahr gesprengt werden.

Martin Dichler

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Airport Kosice, die kleine VIE-Tochter

Wenn die Flughafen Wien AG ihre aktuellen Verkehrszahlen veröffentlicht, wird die meiste Aufmerksamkeit der Muttergesellschaft in Wien und der Flughafentochter in Malta gewidmet. Doch im nur knapp 500km entfernten Kosice hat sich eine weitere VIE- Tochter ein profitables Geschäftsfeld aufgebaut. Martin Dichler sprach mit Kosice Airport Geschäftsführer Michael Tmej über die aktuellen Entwicklungen am kleinen slowakischen Regionalairport.

Herr Tmej, die Flughafen Wien AG hat sich im Jahr 2006 gemeinsam mit Raiffeisen International in einem Bieterverfahren um den Flughafen Kosice beworben und ist mit 66% seitdem Mehrheitseigentümer. Waren die € 24 Mio. ein gutes Investment?

Definitiv ja, weil der Standort Flughafen Kosice hat sich sehr gut entwickelt. Dass wir hier beteiligt sind, ist ja letztlich auch auf den damaligen Verkaufsprozess rund um den Flughafen Bratislava zurückzuführen. Daher sind wir durchaus stolz auf den Erfolg dieser Beteiligung.

Wirft der Flughafen Kosice Gewinne ab und wie hoch war dieser im vergangenen Jahr?

Der Flughafen Kosice erwirtschaftete in den letzten Jahren immer Gewinne. Das EBITA im Jahr 2017 belief sich auf 3,1 Millionen mit einem Nettogewinn von € 1.931 Millionen. Das ist für einen kleinen Flughafen wie Kosice, der unter 500.000 Passagiere pro Jahr abfertigt, beachtlich. Man muss wissen, ca. 2/3 der kleineren Flughäfen mit einer Größe von unter 1.Millionen Passagiere pro Jahr erwirtschaften keine Gewinne!

Kosice als zweitgrößte Stadt der Slowakei ist ganz im Osten des Landes gelegen. Welches Potential hat die Region, die nur unweit der ungarisch/ukrainisch/polnischen Grenze liegt?

Die Region Kosice ist nicht nur geografisch, sondern auch gedanklich weit weg von der Hauptstadt Bratislava und entwickelt sich im EU Vergleich überdurchschnittlich gut. Vor vielen Jahren hat man in die landwirtschaftlich geprägte Region ein Stahlwerk gebaut, dass heute von US Steel betrieben wird. Gleichzeitig entstanden auch viele neue Arbeitsplätzen in der Zulieferungsindustrie. Dazu kommt, dass in den letzten Jahren in Kosice ein IT-Cluster entstand, in dem mittlerweile 12.000 hochwertige Arbeitsplätze geschaffen wurden. Deutsche Firmen lassen ihre Kundenprogramme in Kosice entwickeln, diese Mitarbeiter verdienen sehr gut und Reisen auch gerne.

Gibt es durch die Nähe zu den östlichen Nachbarn auch grenzüberschreitenden Verkehr oder hemmt die Slowakei als EU Außengrenze zur Ukraine, dass mögliche Potential des Flughafens in der Region?

Natürlich hemmte dieser Umstand in der Vergangenheit das Potential der Region. Aber zum Glück benötigen die Ukrainer seit Jahresbeginn kein Visa mehr für die Einreise in die EU und können somit das Angebot ab Kosice vermehrt nutzen.

Welches Know How konnte der Flughafen Wien als Mehrheitseigentümer in Kosice einbringen?

Der CEO und CFO wird vom Flughafen Wien entsandt. Mit der Kraft der Flughafen Wien AG können wir hier vor Ort in allen Bereichen unsere Expertisen und unser Know how einbringen. Wenn es z.B um einen mittelfristigen Entwicklungsplan geht, können wir zukunftsorientiert mit den Spezialisten aus Wien arbeiten. Wir haben auch ein Flughafenfeuerwehrkonzept mit den Kollegen aus Wien erstellt. Gerne übernehmen wir aber auch kostengünstige gebrauchte Abfertigungsgeräte. So wurden bereits zwei Feuerwehrfahrzeuge, ein Ambulanzfahrzeug, ein Flugzeugschlepper sowie ein Cateringfahrzeug von Wien nach Kosice geliefert.

Bei der Übernahme im Jahr 2006 hat man sich dazu verpflichtet, weitere € 11 Mio. in den Flughafen Kosice zu investieren. Welche Maßnahmen wurden gesetzt?

Neben der bereits erwähnten Anschaffung von Geräten haben wir in den Ausbau der Vorfeld/Abstellflächen investiert sowie die Infrastruktur (Thema: Ausfallssicherung) auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Gerade technisch waren viele ältere osteuropäische Einrichtungen nicht auf dem Niveau, wie wir es kannten.

Der Flughafen erlebte zwischen 2006 und 2009 seine Hochblüte als die slowakische Low Cost Airline SKYEUROPE Airlines, ein umfangreiches Streckennetz ab Kosice anbot. Im Jahr 2008 wurde die Rekordmarke von 590.919 abgefertigten Passagieren erreicht, 2010 folgte durch die SKYEUROPE Pleite ein massiver Rückgang um mehr als 50 Prozent. Der neuerliche Aufstieg des Flughafens begann erst wieder im Jahr 2013 mit einer weiteren Low Cost Airline?

Mit dem Einstieg der ungarischen Wizz Air! Man muss bei den genannten Zahlen aber auch Rückblickend folgendes festhalten. Skyeurope Airlines hatte einen unwirtschaftlichen Domestic-Passagierverkehr zwischen Bratislava und Kosice aufgebaut, bei dem jährlich an die 200.000 Tickets sehr günstig und unwirtschaftlich auf den Markt gebracht wurden. Zuletzt beförderten wir auf der gleichen Strecke nur noch 12.000 Passagiere. Die Rekordmarke von damals wird man irgendwann wieder erreichen, aber mit einer ganz anderen Verkehrsstruktur.

Im Jahr 2015 hat Wizz Air dann ihre 20. Basis mit der Stationierung eines A320 in Kosice gefeiert. Warum hat man heuer die Basis in Kosice wieder aufgegeben und das Angebot von vier auf nur noch eine Destination (London-Luton) eingeschränkt?

Wie wir wissen können Low Coster auf Flughäfen extrem viel Verkehr generieren, Wien ist hier ein aktuelles Beispiel. Bei kleineren Flughäfen ist diese Entwicklung noch viel stärker zu sehen, aber das Beispiel Kosice zeigt auch, geht ein Low Coster dann weg, gibt es natürlich einen extremen Passagierrückgang zu verzeichnen, den man nicht so schnell wieder auffangen kann.

Für uns war der Wegfall der Basis sehr überraschend und unangenehm. Die Verbindung nach Doncester war sehr gut ausgelastet und im Februar haben wir mit Wizz Air unsere Sommerplanungen überarbeitet, wo eine Aufstockung der Doncester Flüge auf drei wöchentliche Rotationen vorgesehen war. Am folgenden Vormittag wurden wir informiert, dass die Airline ihre Basen mit nur einem Flugzeug schließen wird. Wizz Air ist aber für uns weiterhin ein wichtiger Partner, wir wollen im Gespräch bleiben und zeigen das Kosice eine interessante und profitable Destination für die Fluglinie ist.

Der Flughafen Kosice gewann heuer im Frühjahr den EUROWINGS „Vote &Fly“ Wettbewerb. Innerhalb von nur einer Stunde stimmten mehr als 20.000 Menschen für die Aufnahme von Eurowings Flügen nach Kosice. Wie haben sich die EUROWINGS Verbindungen bislang entwickelt?

Sehr gut! Zuerst war eigentlich nur von einer Verbindung nach Düsseldorf die Rede, die mit Ende Oktober viermal wöchentlich bedient wird. Plötzlich wurde uns aber von Eurowings auch eine Verbindung nach München angeboten. Wir sind also mehr als zufrieden mit dem neuen Angebot und der Auslastung der Flugzeuge auf den neuen Strecken.

Vor kurzem wurde angekündigt, dass Ryanair ab dem 2.April 2019 dreimal wöchentlich nach London-Southend fliegt. Gibt es Hoffnung, dass sich der irische Low Coster schon bald als Wizz Air Ersatz noch stärker in Kosice engagieren könnte?

Die Hoffnung gibt es! Wir sind nach der Wizz Air Absage mit zahlreichen Low Cost Airlines in Kontakt getreten um den Markt nach Nordengland (Doncaster), wo eine starke slowakische Community ein neues Zuhause gefunden hat, durch einen anderen Carrier zu ersetzen. Zwar wurde diesem Wunsch von Ryanair in einen ersten Schritt noch nicht nachgekommen, eine Verbindung nach London hatte hier bei Priorität, aber wir werden sehen wie sich das Engagement weiter entwickelt.

Neben den Low Cost Airlines wird Kosice aber auch von den Star Alliance Partnern AUSTRIAN, LOT und TURKISH regelmäßig angeflogen. Ist ein guter Mix zwischen Low Coster und Netzwerkcarriern der Schlüssel zum Erfolg?

Eindeutig, wir sind wesentlich kraftvoller und stärker am Markt aufgestellt, wenn man einen guten Airline Mix hat. Je mehr wir streuen, umso besser für den Flughafen. Turkish Airlines war für den weltweiten Markt sehr wichtig für uns. LOT hat sein Angebot im Sommer nach Kosice ausgebaut und Austrian stockt im Winterflugplan um eine Rotation auf und setzt vermehrt größeres Fluggerät nach Wien ein.

Die Slowaken sind ein sehr reisefreudiges Volk, welche Bedeutung hat der Charterverkehr am Flughafen Kosice?

Eine sehr große Bedeutung, wir hatten eine sensationelle Saison mit 160.000 Chartergästen im heurigen Jahr. Diese Zahlen werden wohl kaum in der Zukunft toppen können.

Der übersichtliche Flughafen bietet mit seinem im Jahr 2004 eröffneten Terminal nur wenig Shopping & Gastronomie Flächen. Gibt es Ideen, dass Retail Angebot zukünftig weiter auszubauen?

Ideen gibt es genug, es mangelt uns eher am Platz dafür. Es ist aber bereits einiges im Terminal passiert, mit einem zukünftigen Terminal Zubau, werden wir aber mehr Shopping& Büro Flächen anbieten können.

Wo sehen Sie den Flughafen Kosice in fünf Jahren?

Wir haben einen strategischen Entwicklungsplan für die Zukunft. In allen Bereichen wo es zukünftig mehr Wachstum geben kann, haben wir die richtigen Antworten, setzen diese Investitionen aber den Anforderungen gemäß, möglichst zeitnah und nicht zu früh um. So wird es zum Beispiel schon bald notwendig sein die Gates und Abstellflächen zu erweitern. Es wird aber auch beim Thema der Parkierung Änderungen geben. Insgesamt wollen wir Kosice zu den attraktivsten Flughafen der Region entwickeln, wir wollen besser sein als unsere Mitbewerber, mehr Passagiere akquirieren und mit unserer Servicequalität punkten.

Martin Dichler

Fotos: Kosice Airport & Martin Dichler

 

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